Freitag, 20. April 2018
Solidaritätsanzeige

Mit jedem Jahreswechsel verbinden viele immer wieder die Hoffnung, dass es besser wird – besser mit den eigenen Lebensumständen, denen von Verwandten und Freunden, mit den Aussichten auf soziale Gerechtigkeit, auf Wohlstand und Frieden, in unserem Ländchen und in der Welt.Anders als das in den Medien dargestellt wurde, war das Jahr 2017 (noch immer) für viele Lohnabhängige in der Welt das Jahr des 100.

Zeitung vum Letzebuerger VollekWenn Studien auch den Eindruck erwecken könnten, dass die Lohnabhängigen heutzutage länger im Arbeitsprozess verbleiben als noch vor 30 Jahren, so trifft dies jedoch beileibe nicht auf alle Sektorten zu. Denn aus zahlreichen Betrieben hört man nach wie vor, dass ein Großteil der dort Beschäftigten lieber heute als morgen, vielfach schon vor Erreichen des eigentlichen Rentenalters aus dem aktiven Arbeitsleben treten würde.

Zeitung vum Letzebuerger VollekDie Lohnschere ging während der vergangenen Jahre weiter auseinander. Das stellt die »Chambre des salariés« in ihrer, Mitte Dezember veröffentlichen Publikation »Econews« (2/2017) fest.

Aus den Berechnungen der Salariatskammer geht hervor, dass 2016 der niedrigste Stundenlohn bei den oberen 5 Prozent der Lohnabhängigen 59,03 Euro ausmachte, während er bei den 20 Prozent der Lohnabhängigen mit den niedrigsten Löhnen lediglich 13,55 Euro betrug.Berechnet auf die vergangenen 20 Jahre, angefangen bei 1995, stiegen die hohen Löhne schneller als die niedrigen Löhne.

Zeitung vum Letzebuerger VollekZu den gestern in Bezug auf die Spielschule (heute Zyklus 1) aufgezählten Problemen ist noch nachzutragen, daß im laufenden Schuljahr noch eine Aufgabe draufgesattelt wurde: das spielerische Lernen des Französischen durch gezielte Aktivitäten. Es ist dies wieder eine Aufgabe mehr, ohne daß es dafür auch Mittel gäbe. Wobei natürlich keine der vorherigen Lernziele gestrichen wurde. Verlangen kann ein Ministerium natürlich alles, was dem Minister und seinen parteipolitisch Eingefärbten einfällt, bloß verwirklichen läßt sich mehr nicht mit weniger!Ein Minister braucht sich auch nicht zu überlegen, wie riskant es ist, heute mit 18 Kindern aus dem Schulhof hinauszumarschieren für ein Projekt, den Besuch eines Schauspiels, Konzerts oder Museums oder einen Ausflug.

Weihnachten 2017 ist Geschichte. Für viele, die sich vor dem »Fest der Liebe« in den »Streß« des Geschenke-Kaufens, sei es aus gesellschaftlichem Zwang oder tatsächlich aus Freude am Schenken, stürzen »mußten«, geht es »zwischen den Jahren« nun darum, den ganzen Krempel, den man von Anverwandten und Freunden mit oder ohne Liebe geschenkt bekam, umzutauschen. Weihnachten ist eben ein Business, wie andere Feste des Jahres: Es geht um Konsum und sonst um kaum noch etwas.

Zeitung vum Letzebuerger VollekAus dem, 220 Seiten starken, von der Generalinspektion der sozialen Sicherheit (IGSS) erstellten Bericht der Sozialversicherung geht hervor, dass das Jahr 2016 mit einem Überschuß von 1.491 Millionen Euro abschloß. Das entspricht 2,8 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

Die Einnahmen stiegen um 4,7 Prozent auf 13.155 Millionen Euro, die Ausgaben um ein Prozent auf 11.664 Millionen Euro.

Deutlich mehr als ein Drittel der Ausgaben der Sozialversicherung (39,5 Prozent) wurden für die Renten ausgegeben.

Zeitung vum Letzebuerger VollekGestern haben wir dargelegt, wie die Sparpolitik dieser wie der vorigen Regierung zur von Jahr zu Jahr gesteigerten Verschlechterung in der öffentlichen Grundschule führt. Dabei sind wir nicht am Ende der Leiden, wird doch das Kontingent der Schulstunden, die der Staat für ein Kind zu zahlen bereit ist, zu Schulbeginn 2018/19 laut Plan nochmals reduziert, um dann ein durchschnittliches Klasseneffektiv von 16 Kindern zu erreichen.

Um die Weihnachtszeit tummeln sie sich wieder auf allen Kanälen und (fast) allen Zeitungen: die Wohltäter. Da wird den arglosen Zuschauern und Lesern mit den Fotos von traurigen Kinderaugen und ausgemergelten Kinderkörpern ein schlechtes Gewissen gemacht, weil doch so viele Menschen in der Welt in Armut und Elend leben. Aber die Reklamefilmchen und Anzeigen der Wohltäter sagen uns – bevor uns der Weihnachtskaffee hochkommt – sofort, wie wir das Elend abschaffen können.

Zeitung vum Letzebuerger VollekObwohl ja die Zeit schon lange vorbei ist, in der das Budget kapitelweise am Krautmarkt diskutiert wurde, ist es doch verwunderlich, daß fürs Budget 2018 fast alle Problembereiche, die wehtun, ausgeklammert wurden. Immerhin stehen wir doch vor Parlamentswahlen im kommenden Oktober!

Wo Geld kein Problem ist…

Gut, in Sachen Krieg ist man sich einig unter allen Sektionen der bürgerlichen Einheitspartei. In unverbrüchlicher atlantischer Nibelungentreue kommt man dem Wunsch der NATO nach mehr Ressourcenvernichtung für Armee und Waffen aller Art nach, koste es, was es wolle.

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