Samstag, 23. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Zeitung vum Letzebuerger VollekEinen Arbeitsplatz zu bekommen, der nicht nur eine akzeptable Entlohnung bietet, sondern auch eine gewisse Sicherheit auf mehrere Jahre hinaus, das zählt heutzutage schon fast als Glücksgriff. Viele, die ohne Beschäftigung sind, träumen davon. Doch offenbart sich häufig erst nach Wochen und Monaten, wenn eine Stelle nicht den Erwartungen entspricht, weil die Qualität der Arbeit und das Arbeitsklima nicht bei einem Probe-Arbeitstag oder einem Vorstellungsgespräch erfaßbar sind.

kpluxbgDas Zentralkomitee hat beschlossen, den Entwurf des Programms der KPL zu den Chamberwahlen zu veröffent-lichen. Der Entwurf wurde von einer Arbeitsgruppe des Zentralkomitees ausgearbeitet, nach eingehender Diskussion vom erweiterten Zentralkomi-tee bestätigt und wird wäh-rend der nächsten Wochen in den Sektionen der KPL disku-tiert.

Ob beim Obstanbau oder in der Fischzucht, in Hotels, im Zug, auf dem Kinderspielplatz oder dem Balkon – praktisch überall werden heute Pestizide eingesetzt. Es ist unmöglich geworden, den Gefahren zu entkommen, die von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden ausgehen.

Ein Apfel wird in seinen 24 Wochen am Baum durchschnittlich 31 Mal »gespritzt« – und zwar in der Regel mit Pestiziden. Leider bringt der elterliche Rat an ihre Kinder, Obst vor dem Essen abzuwaschen, nichts mehr, da es sich bei vielen »modernen« Pestiziden um sogenannte systemisch wirkende Substanzen handelt, die nicht mehr nur außen an der Pflanze anhaften, sondern bis in die Früchte hinein verteilt werden.

Der Einzelhandel zeigt sich besorgt darüber, dass den Kunden das Geld nicht mehr so locker in der Tasche sitzt. Auf breiter Front sei eine merkliche Zurückhaltung festzustellen, die sich unübersehbar in statistischen Zahlen zeige, so der Generaldirektor einer großen Supermarktkette.

Überraschen darf das neue Kaufverhalten der Konsumenten nicht. Es ist die logische Folge von jahrelangem Sozialabbau, anhaltender Arbeitslosigkeit und zunehmender Armut.

Am Wochenende vom 24. und 25. März 2018 fand im Studienzentrum der »Chambre des Salariés« in Remich die 13. Internationale Konferenz der Partei der Arbeit Belgiens (PTB), der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL) und der Neuen Kommunistischen Partei der Niederlande (NCPN) statt.

»Wie können kommunistische Parteien unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen und angesichts der zunehmenden Krisenerscheinungen in der kapitalistischen Gesellschaft ihre Arbeit gestalten und ihren Einfluß unter den Lohnabhängigen erweitern?« – das war eine der Fragen, die anlässlich der zweitägigen Konferenz der vier Parteien, die seit 2006 erstmals in dieser Form zusammenarbeiteten, debattiert wurde.

Diese Woche fand ein Luxemburger Staatsbesuch in einem Land statt, das uns ein Kernkraftwerk mit vier Druckwasserreaktoren vor die Nase setzte, das – wenn es denn aus welchen Gründen auch immer in die Luft fliegen würde – unser Land für Hunderte von Jahren unbewohnbar machen wird. Aber das war kein Thema beim Staatsbesuch.

Ohnehin darf man die vor pompöser Kulisse stattgefundene Visite des Luxemburger Staatschefs beim französischen Präsidenten nicht überbewerten, auch wenn es seit 40 Jahren der erste Staatsbesuch eines Großherzogs im Land der Großen Französischen Revolution war.

Bald sind es vier Jahre her, daß die A.s.b.l. mit dem hehren Namen »Objectif Plein Emploi« Konkurs anmelden mußte. Trotz einer allmählichen Rückkehr zum Vorkrisenniveau scheint das bis vor ein paar Jahren auch von der – seitdem stets mitregierenden – LSAP vertretene Ziel, Vollbeschäftigung zu erreichen, in weiter Ferne.

Problematisch für die Gewerkschaften ist dabei, daß Arbeitslosigkeit nach der neoliberalen Doktrin ein wirkungsvolles Disziplinierungsmittel im Kapitalismus ist.

Löhne, Prämien, Arbeitszeiten, Ruhe- und Urlaubstage, die in Kollektivverträgen ausgehandelt wurden, sind für Betrieb und Beschäftigte verbindlich. So sollte es jedenfalls sein. Allerdings zeigt der Alltag, dass Theorie und Praxis zweierlei Paar Schuhe sind. Denn immer häufiger bemängeln Personalvertreter, dass von Unternehmerseite gegen Arbeitsrecht und Kollektivvertrag verstoßen wird.

Es gibt Beispiele zuhauf, die belegen, dass Abmachungen, auf die man sich in den Kollektivvertragsverhandlungen geeinigt hatte, den Betriebsverantwortlichen im Nachhinein ein Dorn im Auge sind.

Am 18. März 2018 wurde im Café Battin (»Beim Anita«) in der Bolivar-Straße in Esch/Alzette erneut eine Sektion Esch der Union des Femmes Luxembourgeoises (UFL) gegründet. Das ist ein wichtiger Moment in der Geschichte der Frauenorganisation, die nunmehr, neben Beles, Differdingen, Luxemburg, Petingen, Rümelingen und Schifflingen, mit Esch erneut sieben Sektionen hat.

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