Donnerstag, 21. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Kommunistische Partei LuxemburgsKommunistische Partei LuxemburgsDie Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) begeht im Januar den 90. Jahrestag ihrer Gründung. »Die Feiern zu unserem 90. Jahrestag werden ein neuer Startschuß sein für unsere Kampagne gegen jeden Sozialabbau, und gleichzeitig der Beginn unserer Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im Oktober 2011«, kündigte die Partei an.

Die KPL wurde am 2. Januar 1921 in der Arbeiterstadt Differdingen gegründet, in Anwesenheit der Genossin Clara Zetkin als Vertreterin des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI). Seit ihrer Gründung stehen die Luxemburger Kommunisten in der vordersten Reihe der Kämpfe der Arbeiterklasse gegen kapitalistische Ausbeutung, für eine bessere Zukunft unseres Volkes. Von Anfang an waren die Kommunisten die ersten, die Streiks und Massendemonstrationen organisierten, und im Jahre 1934 wurde der damalige Vorsitzende der KPL, Zénon Bernard, , als erster kommunistischer Abgeordneter ins Parlament gewählt.

NATO muss wegNATO muss wegDie NATO will auf ihrem Gipfeltreffen in Lissabon in den nächsten Tagen eine »neue Strategie« beschließen. Dabei geht es letztendlich nur darum, das imperialistische Kriegsbündnis noch effektiver zu machen und in die Lage zu versetzen, überall in der Welt im Auftrag des Kapitals größere und kleinere Kriege führen zu können.

Ali RuckertAli RuckertZusammen mit den Gewerkschaften wollen sich die Kommunisten dagegen wehren, daß die Schaffenden zum zweiten Mal für die – nicht von ihnen verschuldete! – kapitalistische Krise bezahlen müssen. »Mit Kurzarbeit, dem Abbau von Arbeitsposten mit Lohnsenkungen wurden die negativen Auswirkungen der Krise bereits auf die Schaffenden abgewälzt; nun sollen sie mit Steuererhöhungen, Sozialabbau und einer noch höheren Arbeitslosigkeit zum zweiten Mal zahlen«, kritisierte KPL-Präsident Ali Ruckert am Freitag auf einer Pressekonferenz im Escher Rathaus. Parallel dazu seien Verschlechterungen bei den Sozialversicherungen geplant, die zu Lasten der Rentner und Kranken gehen.

KPL ehrt Tag der BefreiungKPL ehrt Tag der BefreiungHeute vormittag hat die Kommunistische Partei Luxemburgs zu einer Gedenkfeier am russisch-sowjetischen Ehrenmal in der Arbeiterstadt Esch/Alzette eingeladen. Der KPL-Vorsitzende Ali Ruckert betonte in einer kurzen Ansprache, daß es gerade am 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus darauf ankomme, »allen Geschichtsfälschungen und allem Geschichtsrevisionismus zum Trotz daran zu erinnern, daß es die Sowjetunion war, die die Hauptlast des Krieges gegen den Faschismus getragen hat, und daß das russische Volk und all die anderen Völker der Sowjetunion, die Rote Armee und die Kommunistische Partei der Sowjetunion große Opfer dafür gebracht haben, den Hitlerfaschismus vernichtend zu schlagen und die europäischen und asiatischen Völker vom Faschismus zu befreien.«

Vertreter der KPL und der PTBVertreter der KPL und der PTBEinen Monat nach der von einer Protestkundgebung der Kommunisten begleiteten Stahltripartite kamen mit der Stahlindustrie befaßte Aktivisten der Partei der Arbeit Belgiens (PTB) und der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL) am Freitag in Esch/Alzette zusammen, um die Konzernstrategie von ArcelorMittal zu analysieren, ihre Solidarität mit den Beschäftigten zu bekräftigen und zum gemeinsamen Widerstand gegen die weitere Abwälzung der Krisenfolgen auf die Stahlarbeiter aufzurufen. Anschließend fand im Escher Rathaus eine Pressekonferenz statt, die nach den Worten von KPL-Präsident Ali Ruckert auch im Namen vieler Stahlarbeiter abgehalten wurde, »die sich aus Angst vor Repressionen nicht an die Öffentlichkeit trauen«.

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