Eine neue Stu­die der Arbei­ter­kam­mer zeig­te, dass im Mai 18.207 Lehr­stel­len für Jugend­li­che feh­len. 8.366 sind als sofort lehr­stel­len­su­chend gemel­det, wei­te­re 4.339 befin­den sich aktu­ell in Schu­lun­gen des Arbeits­markt­ser­vice. In den von Bund und den Län­dern finan­zier­ten über­be­trieb­li­chen Aus­bil­dungs­stät­ten sind wie­der­um 10.063 Jugend­li­che in Aus­bil­dung. Dar­aus erge­ben sich 22.768 Jugend­li­che, die nach eine Lehr­stel­le in einem Betrieb suchen, die ins­ge­samt 4.561 offe­nen Lehr­stel­len gegen­über­ste­hen. So eine gro­ße Lücke zwi­schen Lehr­stel­len in Betrie­ben und Jugend­li­chen gab es zuletzt 2010, ver­mut­lich auch als eine Kri­sen­kon­se­quenz. Die Wirt­schafts­kri­se wird die­se Lage wahr­schein­lich auch wei­ter­hin ver­schär­fen, da es viel­fach Mel­dun­gen von Betrie­ben gibt, die Lehr­lin­ge ent­las­sen und oder sich gegen die Aus­schrei­bung neu­er Lehr­stel­len ent­schei­den.

Die arbei­ten­de Jugend ist von der Kri­se beson­ders betrof­fen, da sich ihre Situa­ti­on von von­her­ein als unsi­che­rer ein­stu­fen lässt und die Kri­se des Kapi­ta­lis­mus die­se Ten­denz ver­stärkt.

Quel­le: OTS

Quelle:

Zeitung der Arbeit