Einen Tag, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass beim Satellitenbetreiber SES ein zweijähriger »Plan de maintien dans l’emploi« unterzeichnet wurde, kündigte das Unternehmen für das erste Halbjahr 2020 einen Nettoprofit von 86,4 Millionen Euro an. Der Umsatz stieg auf 947,5 Millionen Euro, und das Management geht davon aus, dass es am Ende des Jahres das Doppelte sein wird.

Der »Plan de maintien dans l’emploi« , der von den Gewerkschaften ausgehandelt werden konnte, ließ viele SES-Mitarbeiter aufatmen, nachdem das Unternehmen zuvor damit gedroht hatte, zwischen zehn und 15 Prozent der Beschäftigten über einen »Sozialplan« entlassen zu wollen. Doch restrukturieren und Arbeitsplätze abbauen wird SES trotzdem.

Allerdings hat der...

Seit Mitte Juli steht Luxemburg in Deutschland auf der Liste der Risikogebiete. Diese wird zwar vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht, federführend bei der Feststellung sind allerdings Innenministerium und Auswärtiges Amt. Die Geschichte ist bekannt: Die Zahlen der täglichen Neuinfektionen hatten, inklusive Grenzgänger- und Large-Scale-Testing, seit Anfang letzten Monats in Luxemburg wieder...

Die jederzeit wichtige Aufgabe der Personalvertreter besteht bekanntlich darin, die Interessen aller im Betrieb beschäftigten Kolleginnen und Kollegen zu verteidigen und zu wahren. An Beschäftigung fehlt es ihnen dabei nicht. Ganz im Gegenteil. Die seit Jahren zunehmend schlechter gewordenen Arbeitsbedingungen haben nämlich dazu geführt, dass auch ihr Arbeitsvolumen immer größer wurde. Dies...

Mit dem »Pacte logement 2.0« will der grüne Wohnungsbauminister Henri Kox einen »starken Hebel« gefunden haben, um die Gemeinden zu ermutigen, schnell erschwinglichen Wohnraum zu schaffen.

So ähnlich hatte 2008 auch CSV- Wohnungsbauminister Fernand Boden den ersten »Pacte logement« dargestellt, den sich die Regierung rund 40 Millionen Euro pro Jahr kosten ließ und der dazu führte, dass innerhalb...

Während Luxemburg Ende Juli unter ein paar hochsommerlichen Tagen brütet, ist die Erinnerung an das, was sich im vergangenen Frühjahr, genauer von Mitte März bis Mitte Mai an seiner östlichen Grenze abgespielt hat, immer noch empfindlich präsent.

Mit Recht. Hatte Berlin doch in einer Nacht- und Nebelaktion die meisten kleinen Grenzübergänge zu Luxemburg verbarrikadiert und die verbliebenen...

Bei manchen besteht die Tendenz, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme, die sich gegenwärtig bemerkbar machen, allesamt auf die Coronakrise abzuschieben. Gab es etwa keine solchen Probleme vor der Gesundheitskrise?

Weil es oft vergessen oder verdrängt wird: Die Aufschwungphase erreichte in einer ganzen Reihe von kapitalistischen Ländern, darunter unsere Nachbarländer Belgien, Deutschland...

Es gibt Nachrichten, die finden nicht den Weg in die Medien. Radio, Fernsehen, die anderen Zeitungen schweigen über eine ungeheuerliche Tatsache, auf die das Nachrichtenportal »German Foreign Policy« aufmerksam gemacht hat: Luxemburgs Geheimdienst arbeitet an einer »Bedrohungsanalyse«. Die Armeeminister aller EU-Staaten, also auch Luxemburgs, haben beschlossen, auf der Grundlage von Zuarbeiten...

Wer die Geschichte des USA-Konzerns Guardian Industries auch nur ein wenig kennt, wird den Kopf geschüttelt haben, als LSAP-Wirtschaftsminister Franz Fayot behauptete, Luxguard sei wohl das erste industrielle Opfer der Covidkrise in Luxemburg.

Unabhängig davon, wie der Minister zu dieser Schlussfolgerung kam, ist sie eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, wie das auch für die Ankündigung...

Durch die Coronapandemie wurde wohl jedem klar, wie wichtig eine gute Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen ist. Viele Menschen beginnen zu verstehen, was der Begriff »systemrelevant« bedeutet. Jetzt gilt es, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen und den seit Jahren bestehenden Notstand in unserem Gesundheitswesen endlich zu beenden.

Es...

Die zusammen rund 450 Mitarbeiter des US-amerikanischen Glasherstellers Guardian sind wütend: Der nicht mehr erneuerte Flachglasofen im Düdelinger Werk wurde vergangene Woche für immer abgeschaltet und die 70 Schaffenden, die ihn bedienten, wurden zunächst bis Ende August auf Kurzarbeit gesetzt. Weil auch der »Floatofen« im Niederkerschener Guardian-Werk im nächsten, spätestens aber im...

Als vor genau zehn Jahren der Aschestaub des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull die Luftfahrt auf dem europäischen Kontinent weitgehend lahm legte, schätzte der Weltluftfahrtverband IATA den Schaden für die Luftfahrt auf 1,7 Milliarden Dollar.

Die durch die Coronakrise verursachten Schäden in der Luftfahrt haben inzwischen 300 Milliarden Dollar überschritten, was bewirken wird, dass die...

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