Donnerstag, 18. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Ein paar Wochen nach Vorstellung der neuen Konzernstrategie Vision2020+ geht der Kahlschlag bei Siemens unvermindert weiter. So wurde heute bekannt, dass in Erlangen nicht wie bisher geplant rund 250, sondern ca. 500 Stellen abgebaut werden sollen. Auch an der Schließung von Offenbach wird nach wie vor festgehalten und das Werk in Leipzig soll jetzt verkauft werden.

Widerständiges BayernFür Samstag, den 6. Oktober 2018, ruft das Demobündnis »Widerständiges Bayern« in Nürnberg auf zu einer Demonstration gegen rechte Hetze, gegen die menschenverachtende Politik der CSU und gegen den Rechtsruck. Motto der Veranstaltung ist »"Die Herrschaft des Unrechts beenden! Gemeinsam für eine solidarische und fortschrittliche Welt«. Die Auftaktkundgebung beginnt um 14:00 Uhr am Aufseßplatz. Anschließend führt die Demonstration zum bayerischen Heimatministerium in der Nürnberger Innenstadt.

„Mit dem Mega-Manöver Trident Juncture übertrifft sich die Nato leider selbst: Es soll mit 44.000 Soldaten die größte Militärübung seit dem Ende des Kalten Krieges werden. Solches Säbelrasseln lässt die Situation in Europa weiter eskalieren“, erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Tobias Pflüger, mit Blick auf das geplante Nato-Manöver "Trident Juncture 2018".

Mit einem Brief, verbunden mit einer offenen Petition, wenden sich Vertreterinnen von Überlebendenorganisationen, von Gedenkstätten und zeitgeschichtlicher Einrichtungen gegen eine mögliche Förderung geschichtsrevisionistischer Propaganda durch die Desiderius-Erasmus-Stiftung der AFD.

Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer,

mit großer Besorgnis verfolgen wir als Vertreterinnen namhafter bundesdeutscher Einrichtungen der historisch-politischen Bildung, Gedenkstätten und (internationaler) Überlebenden-Organisationen sowie als Wissenschaftlerinnen im Feld NS-Geschichte und Erinnerungskultur die geschichtsrevisionistischen Haltungen und Positionen, die von Personen aus dem Umfeld der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung öffentlich geäußert werden, und möchten Ihr Ministerium zum Handeln auffordern.

Der Vorstand der Deutschen Bahn AG macht sich Sorgen um die Eisenbahn. Das machen wir auch, aber sicherlich aus einem anderen Grund, mit einer anderen Perspektive und vor allem aus einer anderen Perspektive.

Der Vorstand der DB AG hat am 7. September einen Brief an seine Führungskräfte gesendet. In diesem geht es um die wirtschaftliche Stabilität und Liquidität des Konzerns. Die Konsequenz ist eine „Qualifizierte Ausgabensteuerung“. Was sich hinter diesem schlauen Begriff verbirgt ist nichts anderes als ein Ausgabenstopp der dazu führen soll, dass die wirtschaftlichen Ziele in den kommenden Jahren wieder erreicht werden. „Ab sofort“ und „bis auf Weiteres“ sollen diese Maßnahmen gelten.

Erklärung von Hans Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung (GRH) und Vizepräsident des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden (OKV) sowie Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, zu den Ereignissen in Chemnitz und der Bedeutung für den antifaschistischen Kampf

Wir erleben in diesen Wochen, dass tausende Menschen aus moralischer Empörung auf die Straße gehen. Menschen gingen in Chemnitz auf die Straße, um dem jungen Mann Daniel H. zu gedenken, der vermutlich durch Geflüchtete getötet wurde. Menschen gingen wiederum auf die Straße, um gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu demonstrieren, der bei den Gedenkveranstaltungen zum Ausdruck kam – sei es durch Transparente und Parolen oder Übergriffe auf vermeintliche Migranten oder Geflüchtete.

von Ulrich Sander

Mitten hinein in die Chemnitz- und Maaßenskandale platzt nun für alle sichtbar der Polizeiskandal der CDU-NRW. Was die Dortmunder Neonazis vollführen durften, war das hier „Normale“. Einiges war allerdings ungewöhnlich: Der Innenminister des Landes Herbert Reul (CDU) war an jenem Freitag, 21. September, in Dortmund, um alle Polizeiaktivitäten zu leiten und um sich selbst an die Spitze der „wichtigsten“ Aktion zu stellen: das Vorgehen gegen die Ausländerkriminalität, völlig ohne speziellen Anlass und nur als Manöver. Da blieb kaum Polizeikraft übrig für die Bekämpfung der Nazis, die in zwei Marschblöcken je 100 Mann durch die Stadtteile Dorstfeld und Marten zogen, zwei Arbeiterviertel mit großer Tradition – hier wurde einst die Bergarbeitergewerkschaft des Reiches gegründet und hier wird im Jahr des endgültigen Endes des Bergbaus nun der neue Aufstieg des Faschismus im Laboratorium getestet.

Die Auseinandersetzungen bei Ryanair gehen weiter. Am 28. September 2018 wird das Ryanair-Kabinenpersonal europaweit in noch nie dagewesenem Ausmaß in den Streik treten. Mit Solidaritätskundgebungen will ver.di den Kolleginnen und Kollegen bei Ryanair zeigen, dass sie in ihrem Kampf für ihre Rechte nicht alleine stehen. Mit der Beteiligung vieler Menschen vor Ort wird es gelingen, den Tag zu einem Erfolg zu machen. In Deutschland wird am 28. September in Berlin ab 9:30 Uhr am Flughafen Schönefeld und in Frankfurt ab 11 Uhr am Flughafen gestreikt. Seid dabei, macht mit. Jede/r ist willkommen. Oder sendet ein Foto von Euch und Euren Kolleg/innen mit Soli-Schild oder Soli-Brief, gern auch in Englisch, an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir dokumentieren der Nachruf von Die Linke Schmalkalden-Meiningen zum Tod vom Kurt Pappenheim.

Mit Trauer und Betroffenheit hat DIE LINKE. Thüringen heute die Nachricht zur Kenntnis nehmen müssen, dass Kurt Pappenheim aus Schmalkalden verstorben ist. Im Juli hat er seinen 91. Geburtstag noch im Kreise seiner Familie mit langjährigen Freunden und Genossen feiern können.

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