Freitag, 18. Januar 2019
Solidaritätsanzeige

BBUBBUDer Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat heute gemeinsam mit seiner örtlichen Mitgliedsinitiative, dem Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, erneut die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) gefordert. Anlass ist schon wieder ein Zwischenfall in der Anlage, der sich bereits am 5. Januar ereignet hat. Erst heute, sechs Tage später, wurde die Öffentlichkeit vom NRW-Wirtschaftsministerium über das Vorkommnis informiert. Nach Information des Wirtschaftsministeriums startete ein dieselbetriebenes Notstromaggregat nicht. Zuletzt hatte sich im Herbst bei der Urananreicherungsanlage eine Panne ereignet. Und im Januar 2010 hat sich der bisher schwerste Störfall in der UAA Gronau ereignet.

SDAJ AugsburgSDAJ AugsburgIn Augsburg haben die Neonazis offenbar ihre Absicht aufgegeben, im Februar erneut mit einer Zusammenrottung das Gedenken an die Opfer der Zerstörung der bayerischen Stadt durch alliierte Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs für ihre Zwecke zu missbrauchen. Das geht aus einer Ende Dezember von örtlichen Nazichefs verbreiteten Erklärung hervor.

Die Entscheidung der Neonazis dürfte auch auf die früh begonnene Gegenmobilisierung gegen den braunen Spuk zurückgehen. »Dies ist unserer Ansicht nach dem Engagement all derjenigen Antifaschistinnen und Antifaschisten zu verdanken, die sich die letzten Jahre gegen diese Zusammenrottung der Nazis gewehrt haben«, heisst es dazu in einer Erklärung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), die selbst eine Demonstration gegen die Nazi-Provokation angemeldet hat, die auch nach Absage des Naziaufmarsches durchgeführt werden soll.

{besps}ll2011{/besps}

Zehntausende Menschen gedenken heute in Berlin der am 15. Januar 1919 ermordeten Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Rund Zehntausend Menschen werden dabei zu der traditionellen LL-Demonstration um 10 Uhr am U-Bahnhof Frankfurter Tor erwartet. Bis zu 100.000 Menschen nehmen im Verlauf des gesamten Tages regelmässig an dem stillen Gedenken an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde teil.

Zum Abschluss die Internationale: Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011Zum Abschluss die Internationale: Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011Fotos von der Rosa-Luxemburg-Konferenz: Hier klicken



Rund 2500 Menschen, so Schätzungen der Veranstalter, haben heute an der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge Welt teilgenommen. Es sei nicht nur zahlenmässig die bislang grösste Veranstaltung dieser Art gewesen, sondern auch die mit der grössten Aussenwirkung, zeigte sich Dietmar Koschmieder, der Geschäftsführer des Verlags 8. Mai, in dem u.a. die junge Welt erscheint, hochzufrieden. Daran konnte auch eine kleine Provokation von weniger als zwei Dutzend Rechtsextremisten nichts ändern, die sich zeitweilig vor der Tür versammelt hatten, um gegen die Konferenz zu protestieren. Die meisten TeilnehmerInnen bekamen davon gar nichts mit.

{besps}rlk2011{/besps} Nach einer tagelangen Medienkampagne gegen die Linkspartei-Vorsitzende Gesine Lötzsch findet heute in der Berliner Urania die traditionelle Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge Welt statt, die in diesem Jahr erstmals auch von RedGlobe unterstützt wird. Unzählige Medienvertreter und Kamerateams haben ihre Anwesenheit angekündigt, die ultrarechte Gruppierung »Pro Deutschland« hat sogar eine Protestaktion vor dem Veranstaltungsort angekündigt.

Wichtiger als die Begleitumstände ist jedoch das inhaltliche Programm. In diesem hat es zuletzt einige Änderungen gegeben, so dass wir nachstehend die heute in der jungen Welt veröffentlichte Version dokumentieren.

 

»Die Revolution ist stark, alles andere ist Quark!« Mit diesem Rosa-Luxemburg-Zitat wird der bekannte linke Veranstalter und Kabarettist Dr. Seltsam wie üblich die Besucher der Rosa-Luxemburg-Konferenz begrüßen und durch das Programm führen. Am Sonntag, gemütlich gegen 13 bis 14 Uhr nach der LLL-Demo beginnt dann sein neues Jahresprogramm »Dr.Seltsams Wochenschau« im Brauhaus am Südstern (Hasenheide 69), - falls es sehr kalt ist, mit Glühwein und Brunch. Gut haben es die Berliner Linken, denn weder im TV noch auf Bühnen anderswo kann man diese eigenartige Mischung aus geistvoller Information, kalauerndem Nachfragen und passender Politpunk-Musik von Detlev K. regelmäßig ansehen. Zu Gast bei der mittlerweile 230. Wochenschau ist Klaus Hartmann aus Frankfurt vom Vorstand der deutschen Freidenker, das Thema der Konferenz: Wie kämpfen wir gegen den Imperialismus? wird konkret und lustig vertieft werden. Dr. Seltsams Wochenschau findet dann weiterhin zweimal i m Monat statt, jeweils am ersten Sonntag im Brauhaus, am letzten Sonntag des Monats im BAIZ mit »Russenfilm«.

Linksjugend SolidLinksjugend SolidWir dokumentieren nachstehend eine Presseerklärung des Hamburger Landesverbandes der Linksjugend [´solid], dem der Partei Die Linke nahestehenden Jugendverband:

»Die Anklagen gegen den Kommunismus, die von religiösen, philosophischen und ideologischen Gesichtspunkten überhaupt erhoben werden, verdienen keine ausführlichere Erörterung.«
Karl Marx und Friedrich Engels

Derzeit erregt die Interpretation des Artikels »Wege zum Kommunismus« der Parteivorsitzenden der Linken, Gesine Lötzsch, in der jungen Welt die Gemüter quer durch das bürgerliche Lager. Allein die Idee einer Alternative zur kapitalistischen Gesellschaft ruft Verleumdungen bis hin zur Forderung nach geheimdienstlicher Bespitzelung auf den Plan. Über den Inhalt des Artikels wird kaum ein Wort verloren. Und erst recht nicht darüber, was Kommunismus ist, sein könnte oder warum er notwendig ist, um die alltägliche kapitalistische Barbarei zu beenden.

Antikommunismus gegen Linkspartei und junge WeltAntikommunismus gegen Linkspartei und junge WeltDie hysterischen Reaktionen um einen Artikel der Linkspartei-Vorsitzenden Gesine Lötzsch, der am vergangenen Montag in der Tageszeitung junge Welt erschienen war, halten an. Für den Höhepunkt sorgte gestern nachmittag CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, der unter Berufung auf den Beitrag sogar ein Verbot der Partei ins Gespräch brachte. Lötzsch habe erklärt,. dass die »Einführung des Kommunismus« ein »erklärtes Ziel der Linkspartei für Deutschland« sei. Davon steht zwar nichts in Lötzschs Artikel (vollständig abrufbar auf www.jungewelt.de), doch das ficht Dobrindt nicht an. »Auch ein Verbotsverfahren« könne »unter Umständen auf Sicht angestrebt werden«, so die Drohung des CSUlers bei der Klausurtagung seiner Partei in Wildbad Kreuth.

Alle Wege des Kommunismus führen in die UraniaAlle Wege des Kommunismus führen in die UraniaMit einer Erklärung hat die Vorsitzende der Partei Die Linke, Gesine Lötzsch, auf die derzeitige Medienkampagne reagiert. »Die Herren vom Spiegel verlieren völlig die Fassung«, schreibt Lötzsch. Das Onlineportal des Hamburger Magazins hatte - nachdem zuvor die rechte »Junge Freiheit« den Reigen eröffnet hatte - einen Beitrag der Politikerin in der linken Tageszeitung junge Welt verrissen, »wutschnaubend«, wie Lötzsch kommentiert. Das zeige, »wie verunsichert das Establishment ist, wenn es um Alternativen zum kapitalistischen System geht. Sie sind sich ihrer Sache nach der verheerenden Finanzkrise nicht mehr sicher und reagieren deshalb hysterisch auf Überlegungen, wie eine gerechte Gesellschaft aussehen könnte. Das bestärkt mich in meinen Überlegungen, dass dem demokratischen Sozialismus die Zukunft gehört.«

Real time web analytics, Heat map tracking

Freie Radios auf Sendung

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.