26 | 04 | 2019

In einem Offenen Brief haben Berliner Schüler miserable Bedingungen an Berliner Schulen kritisiert. Anlass ist ein bundesweiter Schulstreik am 17.11., zu dem allein in Berlin 5000 Menschen erwartet werden. „Mit diesem Brief greifen wir nur die eklatantesten Probleme auf. Sicherlich werden jedem Schüler in Berlin weitere Missstände auffallen“, so Susanne Frick, Schülerin und Aktivistin im Bündnis Bildungsblockaden einreißen. Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut des Schreibens an den Berliner Bildungssenator.

Franz Josef DegenhardtAm 14. November 2011, um 15 Uhr, verstarb der Schriftsteller und Liedermacher Franz Josef Degenhardt, wenige Wochen vor seinem 80sten Geburtstag im Kreis seiner Familie. Degenhardt, der seit längerem erkrankt war, schlief nach Angaben seines Sohnes Kai friedlich ein.

Familie, Freunde und Kollegen hatten sich mit umfassenden Maßnahmen auf Degenhardts bevorstehenden 80. Geburtstag vorbereitet. Der Verlag Kulturmaschinen legte sein literarisches Gesamtwerk neu auf, bei Universal ist eine 4-CD-Werkschau in Arbeit und für den 19. Dezember planen Liedermacher-Kollegen ein großes Geburtstagskonzert im Berliner Ensemble - welches nun zum Abschiedskonzert wird.

Occupy EducationAm 17. November ist es wieder soweit: Bundesweit kommt es zu Demonstrationen, gemeinsamen Protesten von SchülerInnen, Auszubildenden, Studierenden, Eltern und Lehrkräften. Bildungsstreikbündnisse, Gewerkschaften, SchülerInnen- und Studierendenvertretungen, sowie politische Jugendorganisationen rufen unter dem Motto „Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung“ zu bundesweiten Aktionen auf.

Castor stoppenDer geheime Fahrplan und die Streckenführung des in knapp zwei Wochen geplanten Castor-Transports nach Gorleben stehen zumindest für die Teilstrecke in Frankreich fest. Nach Informationen des französischen „Netzwerks Atomausstieg“ (Réseau Sortir du Nucléaire) werden die elf Castor-Behälter zwischen dem 19. und 23. November mit Schwerlasttransportern von der Plutoniumfabrik La Hague zum Verladebahnhof Valognes gebracht. Der Zug Richtung Deutschland startet von Valognes am Donnerstag, den 24. November um 14.20 Uhr.

Luise Neumann-CoselZur von der Polizeidirektion Lüneburg erlassenen Einschränkung des Versammlungsrechts erklärt Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer: „Der Castor kommt, die Grundrechte gehen. Um den Atommüll-Transport nach Gorleben zu bringen, weiß sich die Bundesregierung nicht mehr anders zu helfen, als Grundrechte einzuschränken. Sie lässt jegliche Demonstration in der Nähe des Transports verbieten. Damit offenbart die Regierung mehr denn je, wessen Interessen sie tatsächlich vertritt: Nicht etwa die der Bevölkerung, die die strahlende Fracht nach Gorleben aus guten Gründen ablehnt, sondern die der Atomkonzerne. Deutlich wird auch: Das Endlager-Projekt in Gorleben ist nur durchsetzbar, wenn dafür Grundwerte unserer Demokratie umgangen werden.“

Zerstörtes Falken-Haus in NeuköllnAm frühen Morgen des 9. November 2011, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, wurde zum wiederholten Male ein Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken verübt.

Bereits in der Nacht zum 27. Juni des Jahres haben Rechtsextremisten das Haus, in dem nur einen Tag zuvor eine Kindergruppe übernachtete, in Brand gesteckt und dabei erheblichen Sachschaden verursacht. Das Haus sollte am 4. Dezember wiedereröffnet werden. Die Arbeiten zur Instandsetzung waren noch in vollem Gange. Der Schaden ist erneut erheblich und macht die Nutzung für längere Zeit unmöglich.

Gemeinsam gegen AtomkraftGemeinsam gegen AtomkraftAnlässlich der morgen stattfindenden Beratungen von Umweltminister Röttgen mit den Bundesländern über die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll veröffentlicht die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ihre Vorstellungen zum Umgang mit der gescheiterten Atommüll-Entsorgung in einem Sieben-Stufen-Plan.

München gegen HeldengedenkenMünchen gegen HeldengedenkenAn mehreren Schulen in München verteilten Jugendliche in dieser Woche Flugblätter gegen Nazis. Darin wird auf eine Antifaschistische Demonstration am Sonntag aufgerufen. Außerdem werden verstärkte Nazi-Aktivitäten an Münchner Schulen thematisiert und verurteilt. Die SDAJ München ruft alle Schüler_innen dazu auf, ihre Schule zur »Nazifreien Zone« zu erklären.

“Eines hat die Quotendebatte in aller Deutlichkeit gezeigt,“ stellt die Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN fest, „im Bundestag bestimmen Männer, wie weibliche Abgeordnete abzustimmen haben.“ Derzeit gäbe es im Bundestag eine Mehrheit für eine feste Quote in Aufsichtsräten, nämlich die Opposition und die Unionsfrauen. Diese müssen sich aber der Meinung ihrer männlichen Kollegen anschließen und bei einer parlamentarischen Abstimmung gegen ihre eigene Überzeugung stimmen. Der Fraktionszwang macht es möglich!

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