Montag, 25. März 2019
Solidaritätsanzeige

Klassenkämpferischer Block BerlinDie Europäische Union steckt in einer tiefen Krise. Die Regierenden setzen auf massive Kürzungen, von denen europaweit vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen betroffen sind. Als Schuldige der Krise der Staatsfinanzen werden Beschäftigte, RentnerInnen und Erwerbslose dargestellt, die »über ihre Verhältnisse gelebt« hätten. Seit Jahren hat sich der Druck auf Erwerbslose und Beschäftigte massiv erhöht: entgrenzte Arbeitszeiten, Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensverhältnisse, Zwang zu Flexibilität und Mobilität und wachsende gesundheitliche Belastungen sind die Folgen. Profitiert von dieser Entwicklung haben allein die Unternehmen, die sich zudem gerade in der BRD über »zurückhaltende Lohnforderungen« der Gewerkschaften freuen können.

Am 6. März streikten in Frankfurt bereits die Gepäckkontrolleure. Foto: ver.di hessen, Manfred SemmlerIn Frankfurt, Stuttgart und Berlin ruft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten für den morgigen Dienstag zu Warnstreiks auf. Mehrere Tausend Angestellte sollen dann die Arbeit niederlegen. Es sei mit massiven Auswirkungen auf den Flugverkehr zu rechnen, kündigte Gerold Schaub, Landesfachbereichsleiter Verkehr beim ver.di-Landesbezirk Hessen, am Montagnachmittag an. Betroffen werden alle Flugbewegungen sein, darunter auch Auslandsflüge. Allerdings sei sichergestellt, dass alle ankommenden Flüge landen können, Warteschleifen jedenfalls aus Anlass des Warnstreiks werde es nicht geben.

ver.diver.diBühne frei für den für Dienstag von ver.di angekündigten Warnstreiktag im Öffentlichen Dienst in Hamburg: Bereits am Vorabend werden voraussichtlich die Vorstellungen im Thalia-Theater und im Schauspielhaus ausfallen. Rund 100 Beschäftigte der beiden Theater, darunter Bühnentechniker, Beleuchter, Beschäftigte aus den Werkstätten, Kostüme, Verwaltung und Kasse gehen ab Montagnachmittag bis Schichtende in den von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufenen Warnstreik.

CDU SPD LINKE FDP Grüne Piraten Sonstige
2012: 35,2% 30,6% 16,1% 1,2% 5,0% 7,4% 4,4%
2009: 34,5% 24,5%
21,3%
9,2%
5,9%
- 4,5%
Quelle: Vorläufiges amtliches Endergebnis

Hätte diese Wahl in Russland stattgefunden, wäre die Kritik in den deutschen Medien einhellig gewesen: Die Regierung stehe schon vor der Wahl fest, die Opposition werde von vornherein ferngehalten. Tatsächlich ging es bei der heutigen »Wahl« im Saarland nur darum, ob die CDU oder die SPD die »Grosse Koalition« anführen darf. »Die Wähler« haben entschieden: es ist die CDU. Und auch schon zur (schönen) Gewohnheit geworden: die FDP ist draussen. Dafür dürfen sich die Piraten freuen. Und irgendwie doch Die Linke, die trotz ziemlicher Verluste in Oskarland wieder dritte Kraft geworden ist.

ver.di im Streikver.di im StreikSchleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern machen am Montag den Auftakt zu einer weiteren Warnstreikwoche im öffentlichen Dienst. Betroffen sind von den Aktionen unter anderem kommunale Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Ver- und Entsorgungsbetriebe, Senioreneinrichtungen, Stadtverwaltungen mit allen ihren Bereichen, Wasser- und Schifffahrtsdirektionen, Stadtwerke, Stadtreinigungen, die Verwaltungen der Landkreise, Sparkassen, das Kraftfahrtbundesamt und weitere zahlreiche Bereiche. Aus vielen Dienststellen werden sich die Streikenden in Bussen auf den Weg nach Kiel und Schwerin machen, um dort an zentralen Kundgebungen teilzunehmen.

etheconetheconethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie hat bei ihrer Kuratoriumssitzung am Samstag, 24. März, die nationalen und internationalen Massenmedien heftig kritisiert. »Die großen Medien sind auf Gedeih und Verderb der Profitorientierung des kleinen Kreises Ultra-Reicher unterworfen, die als Großaktionäre die herausgebenden Konzerne besitzen«, so ethecon-Vorstand Axel Köhler-Schnura. Im Zusammenhang mit diesen Medien seien Vokabeln wie »demokratisch«, »unabhängig« und »überparteilich« nichts als Augenwischerei.

Vorwärts zur Sommerzeit!Vorwärts zur Sommerzeit!Nach der Vereidigung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten scheint abends länger die Sonne. In der Nacht zum Sonntag müssen die Uhren von 2.00 auf 3.00 Uhr vorgestellt werden. Autofahrern wird zu besonderer Vorsicht geraten. Da dann morgendlicher Berufsverkehr und Dämmerung zusammenfallen, steige das Risiko für Wildunfälle, warnen laut dapd der Deutsche Jagdschutzverband und der Automobilklub ­ADAC. Bundespräsident Gauck bittet die Bürger um Mut und Vertrauen.

Hetzparolen in BochumHetzparolen in Bochum»Wir kennen die Täter noch nicht, aber es ist naheliegend, sie in antisemitischen Kreisen zu suchen. Die Parolen zeigen eindrücklich, dass antisemitische Ausfälle und die Verbreitung von Hass gegen Andersdenkende in dieser Gesellschaft weit verbreitet sind«, erklärt die Bochumer Abgeordnete und migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Sevim Dagdelen, anlässlich der gegen sie gerichteten hetzerischen und antisemitischen Schmierereien an mehreren Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe des Wahlkreisbüros der Abgeordneten in der Nacht zum Donnerstag, zu denen die Staatsanwaltschaft Bochum die Ermittlungen aufgenommen hat.

Mehr Urlaub für JüngereMehr Urlaub für JüngereGute Nachricht für jüngere Beschäftigte im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen: Sie haben Anspruch auf bis zu vier Tage mehr Urlaub im Jahr. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt erklärte am 20. März die altersabhängige Urlaubsstaffelung im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für unwirksam. Sie stelle eine Diskriminierung wegen Alters dar und verstoße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Bisher bekommen Beschäftigte im öffentlichen Dienst bis zum 30. Lebensjahr 26 Tage Urlaub, bis 40 Jahre werden 29 Urlaubstage gewährt, und erst ab 40 Jahren gibt es 30 Tage Urlaub. Mit der Entscheidung des Gerichts stehen allen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen ab sofort 30 Tage Urlaub zu – egal ob sie jünger sind als 30 oder nicht.

Real time web analytics, Heat map tracking

Freie Radios auf Sendung

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.