Samstag, 27. Mai 2017
Solidaritätsanzeige

Die LinkeDie LinkeDer Vorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Zimmermann, hat dem Bundesgeschäftsführer der Partei »Die Linke«, Dietmar Bartsch, den Rücktritt von seinem Posten nahegelegt. »Ich glaube, dass es für das Vertrauensverhältnis in der Führungsspitze besser wäre, wenn er das tun würde. Weil das Vertrauensverhältnis, was ja deutlich spürbar war, beschädigt ist«, sagte Zimmermann in einem vorab aufgezeichneten Gespräch der WDR 5-Sendung Westblick.

Bundeswehr raus aus den SchulenBundeswehr raus aus den SchulenIm November 2009 fand im Paulsengymnasium in Berlin-Steglitz eine Veranstaltung zum Thema »Was hat die Bundeswehr in Afghanistan verloren« statt. Die Schulleitung hatte dazu zwei Offiziere der Bundeswehr eingeladen. Entgegen Behauptungen der Schulleiterin gegenüber einer Berliner Zeitung, den SchülerInnen sei die Teilnahme an der Veranstaltung freigestellt gewesen, liegen der LandesschülerInnenvertretung (LSV) Berlin mehrere Aussagen von SchülerInnen des Paulsengymnasiums vor, dass den SchülerInnen Ordnungsmaßnahmen bei Nichterscheinen angedroht wurden.

Das unbeugsame EichhörnchenDas unbeugsame EichhörnchenAm 27. April 2009 demonstrierte die Kletteraktivistin Cécile Lecomte erneut in luftiger Höhe oberhalb der Bahnlinie gegen die gefährliche Verschiebung von Atommüll quer durch ganz Europa und die Welt. »Aus den Augen, aus dem Sinn ist doch keine Lösung. Es gibt weltweit keine Lösung für das Atommüllproblem«, erklärte die Aktivistin damals. Mit ihrer Aktion wolle sie die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Atomindustrie aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen. Der Atommülltransport vom 27. April 2009 fuhr nach Frankreich. Dafür wird ihr nun der Prozess gemacht.

LL-Demo 2010 in BerlinLL-Demo 2010 in BerlinVideo: LL-Demo 2010


Mehrere Zehntausend Menschen haben heute in Berlin der vor 91 Jahren ermordeten Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) gedacht. Am traditionellen Demonstrationszug vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde beteiligten sich trotz der extremen Witterungsbedingungen rund 10.000 Menschen, die aus allen Teilen des Landes nach Berlin gereist waren. Weitere Zehntausende von Menschen gedachten direkt am Friedhof Friedrichsfelde der ermordeten Kommunisten.

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2010Rosa-Luxemburg-Konferenz 2010Mit großen Veranstaltungen der Linken haben in Berlin am Sonnabend die Veranstaltungen zum Liebknecht-Luxemburg-Wochenende begonnen. Rund 1500 Menschen verfolgten in der Berliner Urania die Diskussionen und Vorträge der mittlerweile 15. Rosa-Luxemburg-Konferenz, die von der Tageszeitung junge Welt und zahlreichen Organisationen organisiert worden war. Bei der Veranstaltung berichtete die honduranische Parlamentsabgeordnete Silvia Ayala über den Widerstand gegen die Putschisten, der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal meldete sich aus der Todeszelle und der Wirtschaftswissenschaftler Michel Chossudovsky sprach über eine Liveschaltung aus Ottawa zu den Teilnehmern. Im Foyer sorgten zahllose Bücherstände sowie Infotische linker Organisationen für Diskussionen und Lesestoff.

Oury JallohOury JallohDie Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) hat in einer Erklärung die Entscheidung des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) begrüßt, den Feuertod von Oury Jalloh in Dessau neu aufzurollen. Mit der Entscheidung bestätige das Gericht den Verdacht, der Freispruch des Dessauer Dienstgruppenleiters und seines Kollegen vom Dezember 2008 sei eine grobe Fehlentscheidung gewesen. »Das Urteil des BGH stärkt unseren Protest und den anderer Schwarzer und migrantischer Gruppen, die den Tod Oury Jallohs in der Dessauer Ausnüchterungszelle vor fünf Jahren nicht als tragischen Betriebsunfall hinnehmen wollten«, heisst es in der Erklärung der Initiative.

Karl Liebknecht und Rosa LuxemburgKarl Liebknecht und Rosa LuxemburgBerlin wird am Wochenende wieder zum Zentrum der Linken. Zehntausende Menschen werden am Sonntag wie jedes Jahr zu den Gräbern von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und weiteren führenden Repräsentanten der deutschen Arbeiterbewegung ziehen. Bereits am Vortag finden zahlreiche Veranstaltungen statt, so die von der Tageszeitung »junge Welt« organisierte Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania und am Abend die traditionelle LLL-Veranstaltung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) am selben Ort.

Kevin IkechukwuKevin IkechukwuVor zwölf Jahren floh Kevin Ikechukwu aus einem nigerianischen Gefängnis. Als Aktivist gegen den Wahlbetrug und gegen die Inhaftierung des demokratisch gewählten Kandidaten Chief M.K.O. Abiola war Ikechukwu in das Visier der staatlichen Sicherheitskräfte geraten. 1993 wurde er zum ersten Mal verhaftet und gefoltert. Später wurde er erneut inhaftiert. 1997 nach seiner Flucht aus dem Gefängnis ersuchte er in Deutschland Asyl. Er wurde nach Eisenach in Thüringen zugewiesen. Dort begann er mit »The VOICE Africa Forum« und der »Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen« zu arbeiten. Insbesondere die politischen Flüchtlinge aus Nigeria betrieben zu dieser Zeit eine sehr intensive Öffentlichkeitsarbeit gegen die Verbrechen der Regierung, für die Unterstützung der politischen Gefangenen und der demokratischen Kräfte in Nigeria.

Baumbesetzung in Hamburg-AltonaBaumbesetzung in Hamburg-AltonaSeit über drei Wochen halten die AnwohnerInnen Jürgen und Olivia eine Eiche im Gählerpark in Hamburg-Altona besetzt, um den Bau der sogenannten Moorburgtrasse zu stoppen. Seit rund einer Woche haben sie Gesellschaft: mehrere Aktive der Umweltschutzorganisation »Robin Wood« haben ebenfalls zwei Bäume im gleichen Park besetzt. Sie und die Bürgerinitiative vor Ort verbindet ein Ziel: Das Klimakillerkraftwerk Moorburg zu verhindern. Auch die Weihnachtstage haben sie auf und an den Bäumen verbracht.

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