Mittwoch, 23. August 2017
Solidaritätsanzeige

Tacheles e.V.Der Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. fordert angesichts neuer Rekordstände  bei Mahnverfahren in Zusammenhang mit Energieschulden und der hohen Zahl von Stromsperren gesetzliche Maßnahmen, um Energiearmut wirksam zu bekämpfen und die Versorgung der betroffenen Haushalte sicher zu stellen.

Während die DGB-Führung mit der Bundesregierung kungelt und das von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgelegte Gesetz zur Tarifeinheit mehr oder weniger offen unterstützt, sammeln drei Einzelgewerkschaften - ver.di, GEW und NGG - derzeit Unterschriften gegen diesen Angriff auf das Streikrecht. Die Möglichkeit zum Unterzeichnen besteht hier:

FAUFAUDie anarcho-syndikalistische Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion FAU vertritt in Berlin eine größere Gruppe von Bauarbeitern aus Rumänien, die bis September 2014 bei dem Großprojekt »Mall of Berlin« arbeiteten und dabei einen erheblichen Teil ihres Lohns nicht ausgezahlt bekommen haben. Wie die Basisgewerkschaft mitteilte, sollen die Subunternehmen »Metatec-Fundus GmbH & Co. KG« aus Berlin-Kreuzberg sowie »openmallmaster GmbH« aus Frankfurt am Main für die offenen Löhne verantwortlich sein, jedoch trage ebenso der Bauherr der Mall, »Fettchenhauer Controlling & Logistic GmbH« durch die Vergabe von Subverträgen an diese Firmen, eine Mitverantwortung.

Sozialistische Deutsche ArbeiterjugendSozialistische Deutsche Arbeiterjugend“Eine Unverschämtheit!” - “Pünktlich zum Mauerfall schränkt die GDL die Reisefreiheit ein!” - “Verkehrs-Terroristen!”

…schallt es pünktlich zum Bahn-Streik der GDL. Und überall wird der Ruf nach der gesetzlichen Tarifeinheit laut, die Andrea Nahles (SPD) als Arbeitsministerin durchdrücken möchte. Wir sehen das allerdings anders und zeigen uns solidarisch mit allen Beschäftigten bei der Bahn. Die AG Arbeiterjugendpolitik des SDAJ-Bundesvorstandes hat daher folgende Solidaritätserklärung veröffentlicht:

Foto: GDL.deFoto: GDL.deDie Lokführergewerkschaft GDL will in der kommenden Nacht den Eisenbahnverkehr in Deutschland weitgehend lahmlegen. Die Spartenorganisation hat die Lokomotivführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten und Instruktoren/Trainer in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn zum Streik aufgerufen. Ab 21 Uhr am heutigen Dienstag sollen bis Mittwochmorgen um 6 Uhr sowohl Regional- und Fernzüge als auch Güterzüge und die von der Deutschen Bahn betriebenen S-Bahnen, zum Beispiel in Berlin und Hamburg, den Betrieb einstellen.

ver.diver.diKurz nach Eröffnung der »Mall of Berlin« führt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am heutigen Mittwoch ab 1.00 Uhr vor dem Haupteingang des neuen Einkaufszentrums in der Leipziger Straße in Berlin eine Aktion zur Information der dortigen Beschäftigten durch. Die neue Shopping-Mall befindet sich unmittelbar an der »Tarifgrenze« zwischen West und Ost auf Ostberliner Territorium, weshalb die hier Beschäftigten auch 25 Jahre nach dem Mauerfall lediglich Anspruch auf den niedrigeren Osttarif haben. Danach werden im Vergleich zum Westtarif noch immer fünf Prozent weniger Urlaubsgeld und zehn Prozent weniger Weihnachtsgeld gezahlt, obwohl in der Woche eine Stunde länger zu arbeiten ist.

Am Samstag hatten die SDAJ und ihre Verbündeten am Aktionstag der IG Metall Jugend teilgenommen. Foto: DIDF-Jugend / FacebookAm Samstag hatten die SDAJ und ihre Verbündeten am Aktionstag der IG Metall Jugend teilgenommen. Foto: DIDF-Jugend / Facebook

Rund 300 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet sind am heutigen Sonntag in Köln zum Kongress »Jugend braucht Perspektiven – Her mit dem Ausbildungsgesetz!« zusammengekommen. Sie nutzten damit den gestern von der IG Metall Jugend ebenfalls in Köln durchgeführten  Aktionstag, um konkreter als dort auf die Forderungen der Jugendlichen hinzuweisen. In verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden wurden Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht und schließlich eine Resolution für ein Ausbildungsgesetz verabschiedet. Unterstützt worden war die von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) organisierte Versammlung unter anderem von Gewerkschaftsgliederungen wie der DGB-Jugend Frankfurt, der IG Metall Jugend Dortmund oder der JungenBAU Bochum-Dortmund; der Linksjugend [’solid] NRW und dem Studierendenverband Die Linke.SDS, sowie der migrantisch geprägten DIDF-Jugend.

Neumarkt by IG Metall Jugend, on FlickrNeumarkt by IG Metall Jugend, on Flickr»Bildung. Macht. Zukunft« – unter diesem Motto haben im Rahmen eines von der IG-Metall-Jugend am Samstag in Köln rund 20.000 Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet demonstriert. Damit lag die Zahl der jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter deutlich über den Erwartungen. Viele der jungen Beschäftigten, Auszubildenden und Studierenden waren mitten in der Nacht aufgestanden und mit Bussen und der Bahn aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, um in Köln ein Zeichen setzen: Für ein gerechteres und besseres Bildungssystem, für ein funktionierendes Weiterbildungsgesetz, für eine gerechte Reform des BAföG und des Berufsbildungsgesetzes. Und um sich stark zu machen für eine Bildungsteilzeit, die sie in der Metall-Tarifrunde 2015 verhandelt haben wollen. Ergänzt wird der Aktionstag am heutigen Sonntag durch einen von der SDAJ ebenfalls in Köln organisierten Jugendkongreß.

SDAJ in AktionSDAJ in AktionIm Rahmen der bundesweiten Kampagne »Unsere Zukunft statt eure Profite« rückten Mitglieder der SDAJ Augsburg am vergangenen Samstag, 20. September 2014, in der Augsburger Innenstadt der Zeitarbeitsfirma »Helmes« auf die Pelle, die schon in der Vergangenheit immer wieder wegen schlechter Arbeitsbedingungen aufgefallen war. Betroffene berichten: »Als Leiharbeiter der Firma Helmes hat man mit verschiedenen Faktoren zu kämpfen. Meist trifft man schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses auf unfreundliches Helmes-Personal im Büro – den Mitarbeitern dort wird jegliche Kommunikation untereinander untersagt, sofern sich diese nicht um geschäftliche Dinge dreht. Wenn der Leiharbeiter seinen Lohn erhalten will, der erst irgendwann Mitte des nächsten Monats ausgezahlt wird, geht die Schikane weiter. Oft wird zu wenig ausgezahlt und es muss um jeden Cent gekämpft und diskutiert werden, in den meisten Fällen erfolglos. Das Personal wehrt sich mit fahrigen Ausreden, mit denen sich der Leiharbeiter dann abfinden muss.«

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