Freitag, 22. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Ein paar Wochen nach Vorstellung der neuen Konzernstrategie Vision2020+ geht der Kahlschlag bei Siemens unvermindert weiter. So wurde heute bekannt, dass in Erlangen nicht wie bisher geplant rund 250, sondern ca. 500 Stellen abgebaut werden sollen. Auch an der Schließung von Offenbach wird nach wie vor festgehalten und das Werk in Leipzig soll jetzt verkauft werden.

Der Vorstand der Deutschen Bahn AG macht sich Sorgen um die Eisenbahn. Das machen wir auch, aber sicherlich aus einem anderen Grund, mit einer anderen Perspektive und vor allem aus einer anderen Perspektive.

Der Vorstand der DB AG hat am 7. September einen Brief an seine Führungskräfte gesendet. In diesem geht es um die wirtschaftliche Stabilität und Liquidität des Konzerns. Die Konsequenz ist eine „Qualifizierte Ausgabensteuerung“. Was sich hinter diesem schlauen Begriff verbirgt ist nichts anderes als ein Ausgabenstopp der dazu führen soll, dass die wirtschaftlichen Ziele in den kommenden Jahren wieder erreicht werden. „Ab sofort“ und „bis auf Weiteres“ sollen diese Maßnahmen gelten.

Die Auseinandersetzungen bei Ryanair gehen weiter. Am 28. September 2018 wird das Ryanair-Kabinenpersonal europaweit in noch nie dagewesenem Ausmaß in den Streik treten. Mit Solidaritätskundgebungen will ver.di den Kolleginnen und Kollegen bei Ryanair zeigen, dass sie in ihrem Kampf für ihre Rechte nicht alleine stehen. Mit der Beteiligung vieler Menschen vor Ort wird es gelingen, den Tag zu einem Erfolg zu machen. In Deutschland wird am 28. September in Berlin ab 9:30 Uhr am Flughafen Schönefeld und in Frankfurt ab 11 Uhr am Flughafen gestreikt. Seid dabei, macht mit. Jede/r ist willkommen. Oder sendet ein Foto von Euch und Euren Kolleg/innen mit Soli-Schild oder Soli-Brief, gern auch in Englisch, an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Fusion mit Kaufhof kostet 7.000 Arbeitsplätze

René Benko und seine Signa Holding sind am Ziel. Der Immobilienspekulant übernimmt nach dreimaligem Versuch die Galeria Kaufhof. Über Jahre hinweg ließ der Karstadt-Eigner nicht locker. Denn 2015 ging der Zuschlag erst einmal an die kanadische Hudson’s Bay Company (HBC). Mit Karstadt und Kaufhof entsteht der zweitgrößte Warenhauskonzern in Europa hinter El Corte Inglés aus Spanien.

ver.di ruft die Beschäftigten am Amazon Standort Bad Hersfeld am heutigen Mittwoch zum Streik auf. Bereits gestern wurde mit Streikmaßnahmen begonnen. Hintergrund ist die vom Unternehmen gegenüber der Belegschaft angekündigte Lohnanpassung, die das bestehende Lohngefälle zum Branchentarifvertrag weiter zementiert. „Für uns und die Amazon-Beschäftigten ist das Lohnniveau des Tarifvertrages für den Einzel- und Versandhandel nach wie vor das Maß,“ sagte Marcel Schäuble, ver.di Gewerkschaftssekretär. „Mit der angekündigten Erhöhung von 2 Prozent, die damit nicht über der Tarifhöhung der Branche, die bereits zum zum April 2018 erfolgte, hinausgeht, bleibt die Differenz von Minus 10 Prozent für langjährige Beschäftigte und Minus 25 Prozent für neue Arbeitsverhältnisse bei Amazon gegenüber dem Tarifvertrag bestehen.“

Billig auf dem Rücken der Beschäftigten, das darf nicht sein. Um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für die Flugbegleiter/innen bei Ryanair zu erreichen, hat ver.di am Mittwoch, 12. September 2018, zum ganztägigen Streik an allen deutschen Standorten aufgerufen. Die Gewerkschaft rechnet mit einer hohen Streikbeteiligung. In den letzten Monaten sind immer mehr Ryanair-Beschäftigte bei ver.di Mitglied geworden, denn ihre Arbeitsbedingungen sind außerordentlich mies und der Arbeitgeber bewegt sich nicht. „Wir sind mit unseren Forderungen noch nicht einmal beim Niveau anderer Billiganbieter“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Mira Neumaier und: „Ein erster Schritt wären erst einmal gesicherte Einkommen."

„Arbeitsbedingungen und Personalausstattung in der Pflege hängen untrennbar mit der Pflegequalität zusammen. Von guten Arbeitsbedingungen in der Pflege profitieren alle – Beschäftigte, Patienten und Angehörige. Die Arbeitsbedingungen müssen sich durch eine Personalbemessung verbessern. Diese muss sich am Bedarf der auf Pflege angewiesenen Menschen ausrichten. Gute Pflege zuhause oder im Heim darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein sondern muss solidarisch finanziert werden“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vorgestellte Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zu den Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege.

Wir dokumentieren das Flugblatt der DKP Essen zum Ausgang der Streiks an den Unikliniken Essen und Düsseldorf.

Warum die Schlichtungs-Einigung nicht mehr als ein Zwischenschritt im Kampf für Entlastung sein kann – und warum die Streikenden stolz auf das Ergebnis sein können

Der Vertrag mit den Klinikvorständen, über den die ver.di-Mitglieder nun in der Urabstimmung entscheiden, sei „ein Meilenstein für die Entlastung von Beschäftigten in Krankenhäusern“, schätzt der ver.di-Bundesvorstand ein. Das heißt: Diese Vereinbarung aus der Schlichtung kann eine Markierung auf einem langen Weg sein, ein Zwischenschritt im Kampf für Entlastung.

Auch in diesem Jahr organisiert die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) wieder eine Woche lang gemeinsam mit ver.di Aktionen zum Schutz und zur Verbesserung von Lohn- und Arbeitsbedingungen der Seeleute an Bord von Seeschiffen. Die sogenannte „Baltic Week“ steht in der Tradition einer europaweiten Kampagne gegen Sozialdumping an Bord von „Billigflaggen“-Schiffen. Die Aktionswoche findet vom 3. bis zum 7. September 2018 in Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Bremen, Lübeck, Wismar und Rostock statt. Traditionell werden im Rahmen der Baltic Week Schiffsinspektionen ehrenamtlich von Seeleuten und Hafenbeschäftigten gemeinsam durchgeführt. In diesem Jahr werden die Aktionen zusätzlich auch von einigen Bundestagsabgeordneten begleitet.

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