Montag, 20. August 2018
Solidaritätsanzeige

„Die Abgase von Dieselautos müssen jetzt schnell sauberer werden. Die Nachrüstung mit Abgasreinigung ist die wirkungsvollste Einzelmaßnahme zum Schutz der Gesundheit, daher sollte die Bundesregierung endlich die Autoindustrie verpflichten, manipulierte Dieselfahrzeuge mit kostenlosen Hardware-Nachrüstungen auszustatten. Wenn die notwendigen Maßnahmen zur Reinigung der Dieselflotte auf dem Weg sind, müssen schnell weitere wirkungsvolle Maßnahmen folgen.

verdiDie Gewerkschaften im öffentlichen Dienst fordern für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, soll ver.di wieder in Kraft gesetzt werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Das teilten die beteiligten Gewerkschaften heute mit.

„Mehr als neun Millionen Überstunden in der Altenpflege in einem Jahr bei gleichzeitig sinkender Anzahl von Vollzeitbeschäftigungen sind das traurige Resultat der Großen Koalition der letzten Jahre“, sagt Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich einer Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Arbeitsbedingungen in der Altenpflege.

ver.di und die Lufthansa haben sich auf ein Tarifergebnis für die rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigten der Bodendienste sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa-Service Group (LSG), der Lufthansa Technik und der Lufthansa Cargo geeinigt. Die Konzerntarifkommission hat dem Verhandlungsergebnis am Abend des 6. Februar 2018 zugestimmt.

Danach erhalten die Beschäftigten insgesamt bis zu 6 Prozent mehr Gehalt in zwei Erhöhungsschritten.

sdaj2Die IG Metall Baden-Württemberg hat in der Nacht gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall einen Pilotabschluss in der Metall- und Elektroindustrie vereinbart. Dieser wird wahrscheinlich in dieser Form in anderen Bundesländer übernommen. Damit endet die Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie nach einer kurzen Warnstreikphase. Was wurde erreicht?

igmetallDie IG Metall hat den Tarifabschluss für die 900.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg als zukunftsweisend bezeichnet. »Der Tarifabschluss ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, selbstbestimmten Arbeitswelt«, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Dienstag in Stuttgart. Die IG Metall hat sich für diese Tarifrunde zentrale Ziele gesetzt: einen fairen Anteil der Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg der Branche, mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle und Entlastung bei Schichtarbeit. »Diese Ziele haben wir erreicht«, so Hofmann.

Immer mehr Pflegekräfte streiken bundesweit für bessere Arbeitsbedingungen

Irgendwann zwischen der vierzehnten Notklingel, der Medikamentengabe und Wundversorgung, dem Dokumentieren und Bilanzieren, dem Versorgen, Zuhören und auch mal Schläge abwehren beschleicht wohl jede Pflegekraft im bundesdeutschen Gesundheitssystem das Gefühl für die eigene Arbeit viel zu wenig wert geschätzt zu werden. Doch was genau bedeutet das? Natürlich und zu recht wird erwartet, dass Menschen, die im Pflegebereich arbeiten, neben einer medizinisch-fachlichen Qualifikation auch Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Menschen, ihren Bedürfnissen, Leiden und Ängsten mitbringen.

Warnstreik der Metaller am Donnerstag in Augsburg. Foto: RedGlobeWarnstreik der Metaller am Donnerstag in Augsburg. Foto: RedGlobeSeit Mittwoch haben bundesweit insgesamt 500.000 Beschäftigte aus knapp 280 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie mit ganztägigen Warnstreiks die Produktion zum Erliegen gebracht. Allein am heutigen Freitag stehen in 97 Betrieben mit rund 304.000 Beschäftigten die Bänder still, teilte die IG Metall mit. Schwerpunkte bilden heute die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt- sowie die Werftindustrie. Zu ersten Arbeitsniederlegungen kam es teilweise bereits am Donnerstagabend mit Beginn der Nachtschichten.

»Die grandiose Beteiligung an den ganztätigen Warnstreiks zeigt: Die Beschäftigten, Mitglieder und Nichtmitglieder, stehen hinter unseren Forderungen und sind bereit, mit aller Kraft dafür zu kämpfen«, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Freitag in Frankfurt. »Jetzt ist es an den Arbeitgebern, dieses Signal zu verstehen und eine deutliche Schippe drauf zu legen. Wenn die Arbeitgeber diese Bereitschaft zeigen, können die Verhandlungen am Montag fortgesetzt werden.«

igmetallIn der Metall- und Elektroindustrie wurden heute die bundesweiten ganztägigen Warnstreiks fortgesetzt. In rund 100 Betrieben mit rund 125.000 Beschäftigten stand die Produktion still. Zu ersten Arbeitsniederlegungen kam es teilweise bereits am Mittwochabend mit Beginn der Nachtschicht.

„Die beeindruckende Beteiligung der Belegschaften an den ganztägigen Warnstreiks zeigt, dass sich die Beschäftigten in dieser hervorragenden wirtschaftlichen Situation nicht mit Brosamen abspeisen lassen. Die Arbeitgeber müssen ihr Angebot deutlich nachbessern – beim Geld, beim Anspruch auf eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit und beim Zuschuss für Kindererziehung, Pflege oder Schichtarbeit. Nur dann ist eine Rückkehr an den Verhandlungstisch möglich“, sagte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, am Donnerstag in Frankfurt.

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