Dienstag, 11. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

An den Universitätskliniken in Düsseldorf und Essen kämpfen die Beschäftigten seit Monaten für mehr Personal und Entlastung; seit Wochen streiken sie für einen Tarifvertrag Entlastung. ver.di ist jederzeit bereit, konstruktive Gespräche über eine nachhaltige Entlastung der Pflegekräfte wieder aufzunehmen.

Bei den Gesprächen zwischen den beiden Uniklinikleitungen und ver.di mit der TdL ging es in den letzten Tagen insbesondere um Sofortmaßnahmen, um nachhaltige Entlastungsmaßnahmen, um die Vereinbarung von Personalbedarfsermittlungsverfahren sowie ein Ausfallmanagement, wenn Pflegepersonal fehlt. Noch am Freitag waren 100 zusätzliche Pflegekräfte in drei Schritten von den Arbeitgebern angekündigt worden, was ver.di begrüßt hatte. Weitere Gespräche waren vereinbart, doch am 14. August kam es dann für ver.di überraschend nicht mehr dazu. Die Arbeitgeber hätten plötzlich eine Vereinbarung mit ver.di über eine Entlastung der Beschäftigten abgelehnt, so Wolfgang Pieper.

2. August 2018 | Der Mindestlohn für die rund 30.000 Beschäftigten im pädagogischen Bereich der Weiterbildung steigt in den nächsten vier Jahren schrittweise zwischen 12,5 und 16 Prozent. Darauf haben sich die ver.di, die GEW und die 64 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung geeinigt. Danach erhalten Facharbeiter/innen mit pädagogischer Zusatzausbildung ab 2022 ein Monatseinkommen von mindestens 2.912,44 Euro. Sozialpädagogen, Fachwirte und Meister bekommen 3.002,52 Euro. Grundlage ist die 39-Stunden-Woche. Derzeit beträgt der Mindestlohn 2.588 Euro.

2. August 2018 | Nach ergebnislosen Verhandlungen über eine Entlastung der Beschäftigten an den Unikliniken Düsseldorf und Essen werden die Streiks seit Montag fortgesetzt. Darüber hinaus entscheiden die Beschäftigten der Uniklinik Essen diese Woche in einer Urabstimmung, ob sie wie am Klinikum in Düsseldorf in einen unbefristeten Streik gehen.

Am Streikauftakt am Montag beteiligten sich mehr als 400 Beschäftigte in Düsseldorf und diskutierten am Moorenplatz, wie es weitergehen soll. Parallel kamen 300 Streikende in Essen im Streikzelt an der Hutelandstraße 55 zusammen. Die Beschäftigten erwarten Regelungen, die spürbar, verbindlich und direkt Entlastung bringen. Davon aber könne bei den Vorschlägen der Arbeitgeber keine Rede sein, sagte Jan von Hagen, der bei ver.di Nordrhein-Westfalen für Krankenhäuser zuständig ist.

2. August 2018 | Der Mindestlohn für die rund 30.000 Beschäftigten im pädagogischen Bereich der Weiterbildung steigt in den nächsten vier Jahren schrittweise zwischen 12,5 und 16 Prozent. Darauf haben sich die ver.di, die GEW und die 64 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung geeinigt. Danach erhalten Facharbeiter/innen mit pädagogischer Zusatzausbildung ab 2022 ein Monatseinkommen von mindestens 2.912,44 Euro. Sozialpädagogen, Fachwirte und Meister bekommen 3.002,52 Euro. Grundlage ist die 39-Stunden-Woche. Derzeit beträgt der Mindestlohn 2.588 Euro.

Mehrere tausend Beschäftigte in den real-Märkten sind heute dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefolgt. Bereits am Vormittag legten sie in rund 140 von 281 Märkten die Arbeit nieder. "Das zeigt, dass die Belegschaften mutig und  solidarisch zusammenstehen, obwohl die Geschäftsleitung enormen Druck gemacht hat, damit sie sich nicht an den Streiks beteiligen", sagte Stefanie Nutzenberger, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für den Handel. 

Quelle: ver.di

„Trotz der geplanten Erhöhung bleibt der Mindestlohn ein Mangellohn. Der Mindestlohn war von Anfang an zu niedrig angesetzt, und die Regeln für die Anhebung sorgen dafür, dass er es auch bleibt. Erwerbs- und Altersarmut werden damit zementiert. Das ist der grundlegende, politisch gewollte Konstruktionsfehler, den auch die Mindestlohnkommission nicht korrigieren kann“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Empfehlung der Mindestlohnkommission, die Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro anzuheben.

Berlin, 26. Juni 2018 | 89,2 Prozent der Mitglieder der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di haben sich in der Urabstimmung in der Tarifauseinandersetzung für die Tageszeitungsredaktionen für einen unbefristeten Streik ausgesprochen. „Das ist ein ganz starkes Votum. Es dokumentiert die Entschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen, für ein Tarifergebnis zu kämpfen, das einem echten Reallohngewinn entspricht“, sagte der Verhandlungsführer der dju in ver.di, Matthias von Fintel. Mit diesem Signal werde man am 1. Juli in Hamburg in die siebte Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gehen.

Berlin, 14. Juni 2018 – Tarifkommissionen aller Bereiche der Fluggesellschaft Eurowings sind in Düsseldorf zu einer gemeinsamen Konferenz zusammengekommen, zu der ver.di eingeladen hatte. „Erstmalig in der jüngeren deutschen Luftfahrtgeschichte sind Angestellte der Verwaltung, Luftfahrzeugtechniker, Flugbegleiter und Piloten in derselben Gewerkschaft organsiert und haben eine Zusammenarbeit vereinbart“, sagt Robert Hengster, bei ver.di zuständig für Luftverkehr.

„Das Urteil ist ein Etappensieg für die Beschäftigten, denn jetzt gibt es ein Schlupfloch weniger für Arbeitgeber“, kommentiert Susanne Ferschl, Sprecherin für Gute Arbeit und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Verbot von Kettenbefristungen, in dem es die bisherige Rechtsauslegung durch das Bundesarbeitsgericht korrigiert hat.

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