Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Schließungspläne des in Hongkong ansässigen Textilkonzerns Esprit für den deutschen Markt aufs Schärfste. Demnach sollen 44 der bundesweit 94 Filialen geschlossen und 1.100 Beschäftigte entlassen werden. Dies sei das Ergebnis einer schlechten Strategie des vertikalen Textilhändlers. „Die Geschäftsführung von Esprit hat zwei Jahrzehnte lang verschlafen, sich im digitalen Zeitalter rechtzeitig so aufzustellen, dass die verschiedensten Vertriebskanäle miteinander gut verzahnt und abgestimmt werden und sich so gegenseitig verstärken“, so Orhan Akman, der für den Einzelhandel zuständige ver.di-Bundesfachgruppenleiter.

Denn nicht erst seit Corona sei Esprit schlecht...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestags zur Einführung einer Grundrente. „Mit der Verabschiedung der Grundrente setzt die Bundesregierung einen ersten und wichtigen Schritt gegen die drohende Gefahr der Altersarmut“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Donnerstag: „Damit wird jetzt der ernsthafte Versuch unternommen, die...

Torben (23) ist im dritten Jahr seiner Mechaniker-Ausbildung in einem Automobilzulieferer-Betrieb in Mittelhessen.

In dem 350-Mann Betrieb, in dem ich arbeite, wird bis heute (Stand: Ende März) trotz Pandemie noch ganz normal weiterproduziert. Was dem Unternehmen Sorge macht: alle Automobilkonzerne, die wir beliefern, produzieren nicht mehr und haben ihre Werke geschlossen. Aufträge fallen also...

Der Linkspartei-Vorsitzende Bernd Riexinger hat den Beschluss der Mindestlohnkommission von Dienstagnachmittag scharf kritisiert. Die Anhebung des Mindestlohns in vier Schritten auf 10,45 Euro bis Juli 2022 sei "wirklich ein Armutszeugnis", sagte Riexinger im Interview mit "neues deutschland". "Der Mindestlohn wird damit auch in den kommenden zwei Jahren deutlich unterhalb der Armutsgrenze...

„In der Corona-Krise waren die prekär Beschäftigten die Ersten, die ihre Jobs und damit ihre Zukunftsperspektive verloren haben. Leiharbeit, Minijobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse bieten Unternehmen Flexibilität, aber für die Beschäftigten bedeuten sie dauerhafte Unsicherheit“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vorgestellte...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft sieht sich in vielen Punkten einig mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die heute (1. Juli 2020) ihre Lehren aus der Corona-Pandemie der Öffentlichkeit präsentiert hat. „Vorhaltekosten und Investitionen müssen auskömmlich finanziert, die Potenziale der Digitalisierung genutzt und für Schutzausrüstung muss Vorsorge getroffen werden – in all...

Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, sagte zu den Arbeitsmarktzahlen am Mittwoch in Berlin:

„Mit dem Instrument Kurzarbeit wurde am Arbeitsmarkt in den letzten Monaten das Schlimmste verhindert, die Arbeitslosigkeit bleibt auf einem niedrigeren Niveau als befürchtet.

Die Koalition muss aber am Ball bleiben. Beschäftigte und Unternehmen brauchen jetzt Sicherheit darüber, dass das...

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie haben am Montag und Dienstag mehrere tausend Beschäftigte des Handelsriesen Amazon in Deutschland die Arbeit niedergelegt. Streikaktionen gab es in Bad Hersfeld, wo zuletzt Dutzende Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden waren, in Koblenz, Leipzig, Rheinberg und Werne. An anderen Standorten, etwa im bayerischen Graben...

Inge Bultschnieder lebt in Rheda-Wiedenbrück, wo Clemens Tönnies eine der größten Fleischfabriken Europas betreiben lässt. Bultschnieder gründete 2013 die „Interessengemeinschaft WerkFAIRträge“, eine lokale Initiative für die Rechte von Fleischarbeitern.

UZ: Neulich haben Sie in einem Interview gesagt: „Die Subunternehmer wissen, wie man aufmüpfige Arbeiter zur Räson bringt.“ Was haben Sie...

Die Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund hatten die Hand ausgestreckt, wollten einen Kompromiss für die 2,3 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst von Ländern und Kommunen. Die Gewerkschaften – neben ver.di sitzen GEW, IG BAU und GdP in der Tarifkommission – hatten vor, den Beginn der Tarifrunde wegen Corona zu verschieben und eine Einmalzahlung rauszuschlagen. Sie erhofften...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten an sechs Standorten des Versandhandelskonzerns Amazon für Montag und Dienstag zum Streik aufgerufen. Sie setzt damit die Kampagne für den Abschluss eines Tarifvertrags „Gute und gesunde Arbeit“ fort, deren Auftakt in der vergangenen Woche bereits Aktionstage an mehreren Niederlassungen des Unternehmens bildeten.

„Wir...