Freitag, 22. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Die dritte Tarifverhandlungsrunde für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papierverarbeitung ist in Berlin ergebnislos auf den 14. Januar 2019 vertagt worden. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) warf den Vertretern des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) vor, Chancen verstreichen zu lassen, „deutliche Schritte hin zu einem fairen Tarifabschluss zu gehen“.

Um die vorweihnachtlichen Endlosschleifen von Jingle Bells, Oh, du Fröhliche, Last Christmas und Stille Nacht in den Geschäften auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, weist die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die betroffenen Betriebsräte auf neue Regeln des Bundesarbeitsministeriums für die Arbeitsstätten hin. Danach darf der Lärm in den Einzelhandelsgeschäften 70 Dezibel (dbA) nicht überschreiten. Wird Musik gespielt und gibt es Durchsagen, was in den Läden üblich ist, müssen bis zu 6 Dezibel abgezogen werden, so dass das Maximum bei 64 Dezibel liegt. Das ist etwa die Beschallung durch einen Fernseher in Zimmerlautstärke.

Die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit der Deutschen Bahn in Eisenach sind eskaliert. „Die DB-Verhandlungsführung verlangt tatsächlich von der GDL, dass sie einen endverhandelten Tarifvertrag nicht unterzeichnet. Wir haben uns mit dem Arbeitgeber in allen Inhalten geeinigt. Irrwitzigerweise versucht die DB, die Unterzeichnung in die nächste Woche zu verschieben“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die späte Einsicht des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP), dass höhere Löhne in der Altenpflege notwendig seien. Gleichwohl bringt der Vorschlag des Verbandes keine schnelle und nachhaltige Lösung. „Wer zügig höhere Löhne für die gesamte Altenpflege garantieren will, sollte sofort mit uns Verhandlungen für einen Tarifvertrag aufnehmen, der dann auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden kann“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.

GDLDie Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit der Deutschen Bahn sind gescheitert. »Wir hatten den Arbeitgeber gestern aufgefordert, bis heute 9 Uhr ein verbessertes Angebot vorzulegen. Das ist nicht geschehen«, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky bei einer Pressekonferenz in Eisenach in Anwesenheit des GDL-Hauptvorstands und der GDL-Tarifkommission.

EVGDie Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat um 9 Uhr ihren Warnstreik beendet. Bundesweit haben mehrere tausend Mitglieder an der befristeten Arbeitsniederlegung teilgenommen.

„Die Wucht des Warnstreiks hat gezeigt, wie groß der Unmut der Kolleginnen und Kollegen ist“, resümierte der Bundesgeschäftsführer der EVG, Torsten Westphal. „Die Beschäftigten halten unter schwierigsten Bedingungen den Bahnbetrieb tagtäglich aufrecht. Dafür haben sie vernünftige Beschäftigungsbedingungen und gute Bezahlung verdient.“

EVGEin Warnstreik der EVG hat am Montagmorgen bundesweit den Eisenbahnverkehr nahezu vollständig lahmgelegt. Massive Auswirkungen gibt es vor allem in Bayern, der Südwesten ist ebenfalls stark betroffen. Der Fernverkehr wurde komplett eingestellt, auch Regionalverkehre und S-Bahnen sind massiv eingeschränkt.

Seit Anfang Oktober laufen die Tarifverhandlungen für den Großteil der Beschäftigten der Deutschen Bahn AG. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte im Vorwege deutlich gemacht, dass sie keine Endlosen Verhandlungen will und hatte das Unternehmen nach der dritten Verhandlungsrunde aufgefordert ein konkretes verhandelbares Angebot vorzulegen. So wurde am 6. Dezember zwar ein Angebot vorgelegt, was aber nicht den Erwartungen der Gewerkschaft entsprach. <

EVGDie EVG hat die Tarifverhandlungen mit der DB AG in der vierten Runde ergebnislos abgebrochen. Warnstreiks werden nun unweigerlich die Folge sein.

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