Freitag, 22. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Warnstreik in AugsburgDie IG Metall Bayern hat vor der vierten Tarifverhandlungsrunde am heutigen Dienstag in über 150 Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Rückmeldung aus über 120 Betrieben waren bis 14 Uhr bereits 44.700 Beschäftigte diesem Aufruf gefolgt und hatten die Arbeit niedergelegt. Schwerpunkte lagen in Augsburg (ca. 6.000 Beteiligte), Bamberg (2.000), Landshut/Dingolfing (6.500), München (5.000), Nürnberg (5.400) und Schweinfurt (4.800). Im weiteren Verlauf des Nachmittages und bis in den Abend hinein waren noch Aktionen in über 35 weiteren Betrieben geplant, so  dass die Grenze von insgesamt 50.000 Beteiligten an den Warnstreiks dieses Tages voraussichtlich deutlich überschritten werden wird.

1. Mai in MünchenBundesweit leicht erhöhte Teilnehmerzahlen zum Tag der Arbeit: Am heutigen 1. Mai haben sich 425.000 Menschen an über 439 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die diesjährigen DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto: 1 Mai: Unser Tag - Gute Arbeit, Sichere Rente, Soziales Europa.

Zu den Teilnehmerzahlen erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Mittwoch in München: "Die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sendet in das Wahljahr 2013 ein deutliches Signal: An den Themen der Gewerkschaften, an den Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt keiner vorbei.

IGM-Mitternachtsaktion in AugsburgPünktlich um Mitternacht haben Mitglieder der IG Metall in der Nacht zum 1. Mai lautstark das Ende der Friedenspflicht gefeiert und erneut für die geforderte Lohnerhöhung von 5,5 Prozent sowie fest von 60 Euro für die Auszubildenden demonstriert. In zahlreichen Betrieben wurde die Arbeit niedergelegt. So versammelten sich in Augsburg Hunderte Metaller vor den Toren der MAN, wo pünktlich um 0 Uhr eine spektakuläre Feuershow den Unternehmern einheizen sollte.

Warnstreik 2012. Foto: IGM-Jugend München / flickr.comZwei Monate gar nichts, danach elf Monate 2,3 Prozent mehr Geld: Das erste Angebot der Metallarbeitgeber war für die Beschäftigten enttäuschend. Jetzt stehen die Zeichen auf Warnstreiks, denn die zwei Nullmonate eingerechnet, würden von den 2,3 Prozent - bei den von den Arbeitgebern vorgeschlagenen 13 Monaten Laufzeit - nur 1,9 Prozent übrigbleiben. Das würde gerade mal die Inflationsrate ausgleichen, die Beschäftigten aber nicht an der Wohlstandsentwicklung beteiligen. Während die Metallbetriebe in der laufenden Bilanzperiode eine Bruttorendite von über 50 Milliarden Euro ausweisen, würden die Löhne nicht steigen.

»Verantwortungsvolle Tarifpolitik sieht anders aus«, sagt Jörg Hofmann, IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer in Baden-Württemberg. »Statt Impulse für mehr Nachfrage zu setzen, gefährdet dieses Angebot Arbeitsplätze und Investitionen.« Am 30. April endet die Friedenspflicht. Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, läutet Warnstreiks in Betrieben im ganzen Land ein.

Umfairteilen am 13. April 2013Am 13. April finden zum zweiten Mal bundesweit Aktionen für eine Besteuerung von Reichtum statt. Zu diesem „Umfairteilen“-Aktionstag haben die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die DIDF-Jugend einen gemeinsamen Aufruf verabschiedet, den wir nachstehend dokumentieren.

Noch Simulation, ab 1. April 2014 in Betrieb: Transrapid von München zum Flughafen Berlin-BrandenburgUnd wie wohl jeder gemerkt haben dürfte: dieser Beitrag war ein Aprilscherz!

Überraschung in München und Berlin: Edmund Stoiber kehrt aus Brüssel in die Bundespolitik zurück. Wie RedGlobe aus gewöhnlich gut informierten Quellen erfuhr, wird der frühere bayerische Ministerpräsident neuer Beauftragter der Bundesregierung und der Länderregierungen für Mobilität. Aufgabe Stoibers ist es demnach, die bereits zu den Akten gelegte Anbindung Münchens an den Flughafen per Transrapid umzusetzen. »Dieses Projekt ist nur als Gemeinschaftsaufgabe Deutsche Einheit umsetzbar«, erklärte Stoiber im Exklusivinterview mit RedGlobe. »Wir freuen uns, dass die Bundesregierung und alle beteiligten Landesregierungen ihren Anteil an den Kosten übernehmen werden.« Allerdings habe man dazu einen schmerzhaften Kompromiss eingehen müssen, so Stoiber: »Wenn Sie vom Flug – äh vom Hauptbahnhof starten, Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid an den Flughafen, aber nicht an den Flughafen Franz-Josef Strauß, sondern an den in Berlin, Berlin-Brandenburg. Das bedeutet natürlich, dass die Hauptstadt im Grunde genommen näher an Bayern, an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.«

DGB-JugendDGB-JugendDie DGB-Gewerkschaftsjugend will mitbestimmen, in was für einer Gesellschaft Jugendliche und junge Erwachsene leben sollen. Unter dem Motto "Jugend macht Ansagen" mischt sich die Gewerkschaftsjugend aktiv in den Bundestagswahlkampf ein. Es soll deutlich gemacht werden, was hierzulande falsch läuft und was die jungen Gewerkschafter/innen von den Parteien erwarten.

Solidarität mit Opel BochumSolidarität mit Opel BochumAuf dem an diesem Wochenende im hessischen Mörfelden stattfindenden Parteitag der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) haben sich die Delegierten mit dem Kampf der Beschäftigten von Opel Bochum solidarisiert. Wie das parteioffizielle Nachrichtenportal kommunisten.de meldet, ergriffen Vertreter der DKP-Betriebsgruppe bei VW Braunschweig/Wolfsburg auf dem Kongress das Wort, um eine Solidaritätsaktion am morgigen Sonntag anzukündigen, die sie gemeinsam mit der Bezirksorganisation Ruhr-Westfalen durchführen wollen. Beim Solidaritätsfest für Opel Bochum sollen die UZ verkauft und die Betriebszeitung »Linker Blinker« verteilt werden. »Wir wollen mit unserem Transparent und den Plakaten unseren Beitrag zur Solidarität über Konzerngrenzen hinweg demonstrieren«, unterstreichen die VW-Kollegen.

IG MetallIG MetallDie IG Metall fordert, die Produktion im Opel-Werk Bochum über 2016 hinaus aufrechtzuerhalten. Zuvor hatte der Konzern die Schließung des Betriebs zu diesem Zeitpunkt angekündigt. Grund für die Einstellung der Autofertigung seien europaweite Überkapazitäten, hatte Opel-Chef Sedran erklärt. Die Marke Opel werde jedoch in Bochum präsent bleiben - mit einem Logistikzentrum und einer Komponentenfertigung. Die Stimmung auf der Betriebsversammlung am Montag, bei der die Beschäftigten über die Beschlüsse des Konzerns informiert wurden, war aggressiv, berichten Teilnehmer. Der Opel-Chef wich einer Diskussion aus und verließ - von Bodyguards begleitet - den Saal durch einen Notausgang.

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