Samstag, 23. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Tarif- und Besoldungsrunde 2019 im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro pro Monat. Darüber hinaus erwartet die Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung, wie sie bereits bei den Verhandlungen mit dem Bund und den Kommunen vollzogen wurden, sowie für den Krankenpflegebereich die Anhebung der Tabellenwerte der sogenannten Pflegetabelle um 300 Euro.

Die Containerterminal-Betreibergruppe EUROGATE und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben gestern (19. Dezember 2018) in Bremen den sogenannten Tarifvertrag Zukunft verabschiedet. Mit der Unterzeichnung des Vertragswerkes schließen beide Parteien eine über anderthalbjährige Verhandlungsphase erfolgreich ab.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat von der Deutschen Bahn seit Sonntag verbesserte Angebote erhalten. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Wir haben die Angebote auf Herz und Nieren geprüft und dann entschieden, dass wir wieder in die Verhandlungen einsteigen.“ Sie finden am 3. Januar 2019 gegen Mittag in Frankfurt statt.

In den Tarifverhandlungen für die rund 5.000 Beschäftigten des Uniper Konzerns in Deutschland stehen die Zeichen auf Streik.

Nach Angaben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind die Tarifverhandlungen am Montag in Düsseldorf ergebnislos unterbrochen worden. ver.di fordert für ihre Mitglieder bei Uniper eine Erhöhung der Vergütungen um 6,8 Prozent ab 1. Januar 2019 bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeber haben dagegen nur eine Erhöhung in 2 Stufen erst ab 1. Mai 2019 um 1,8 Prozent und ab 2020 um 2,2 Prozent bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten angeboten.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Initiative des Bundes-Familienministeriums, neben dem „Gute-KiTa-Gesetz“ nun direkt auf den Fachkräftemangel im Kita-Bereich zu reagieren. Die heute durch Bundesministerin Franziska Giffey vorgestellte Fachkräfteoffensive zur Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so die beiden ver.di-Bundesvorstandsmitglieder Wolfgang Pieper und Sylvia Bühler.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) eine Einigung über einen Tarifvertrag für die Auszubildenden in betrieblich-schulischen Gesundheitsberufen erzielt. Ein Novum, denn bislang mussten Azubis zur/zum Diätassisten-tin/Diätassistenten, Ergotherapeutin/Ergotherapeuten, Logopädin/Logopäden, Medizinisch-technischen Assistentin/Assistenten, Orthoptistin/Orthoptisten und Physiotherapeutin/Physiotherapeuten ganz ohne Ausbildungsvergütungen auskommen.

Mittlerweile hat die EVG einen Tarifabschluss mit der Deutschen Bahn abgeschlossen. Am Montag wurde bundesweit gestreikt. Der Streik war für viele Reisende eine nervige Angelegenheit, doch für die Bahn-Angestellten das kräftigste Argument gegen ihre Chefs. Aber worum ging es überhaupt bei dem Streik?

POSITION: WAS HATTET IHR IN DEN VERHANDLUNGEN BISHER ERREICHEN KÖNNEN UND WARUM KAM ES DOCH ZUM ABBRUCH?

Jannek: In den Tarifverhandlungen konnte bereits einiges für die KollegInnnen herausgeholt werden, für Nachwuchskräfte besonders in einem eigenen Tarifvertrag. Neben 28 Tagen Mindesturlaub umfasste das auch einen erhöhten Mietkosten-Zuschuss. Nun in der letzten Runde ging es um die Erhöhung der Ausbildungsvergütung und der Studienvergütung um 150 Euro monatlich. Doch die Bahn wollte unterm Strich weniger zahlen und das auch noch über einen längeren Zeitraum als eigentlich verhandelt. Das hat unsere Tarifkommission dann einstimmig abgelehnt, weswegen die EVG dann zum Streik aufgerufen hat.

EVGDie Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat in sehr schwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn alle ihre 37 Forderungen durchgesetzt. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sorgen an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, auch unter erschwerten Bedingungen dafür, dass die Eisenbahn funktioniert; dass sie für ihre Arbeit und ihren engagierten Einsatz mehr erwarten, als der Bahnvorstand geben wollte, haben unsere Mitglieder mit dem Warnstreik eindrucksvoll deutlich gemacht“, stellte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba fest.

Die Deutsche Bahn hat das von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bis zum 14. Dezember 2018, 11 Uhr gestellte Ultimatum ungenutzt verstreichen lassen. Damit sind die Tarifverhandlungen gescheitert. „Aus Sicht der GDL ist das irrationale Verhalten des Konzerns nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern schlichtweg nicht akzeptabel“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Noch nie in der Geschichte von Tarifverhandlungen wurden geeinigte Ergebnisse anschließend nicht paraphiert und Abschlussprotokolle unterzeichnet.“

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