Montag, 21. Mai 2018
Solidaritätsanzeige

Warnstreik in AugsburgIm Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall die Warnstreiks am Donnerstag massiv fortgesetzt. Bis zum Mittag (14 Uhr) legten knapp 90.000 Beschäftigte aus rund 440 Betrieben vorübergehend die Arbeit nieder. Für den Nachmittag und Abend sind weitere Warnstreikaktionen geplant. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit bundesweit bereits rund 580.000 Beschäftigte aus etwa 2.500 Betrieben an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt, teilte die IG Metall am Donnerstag mit.

Azubi-Streik in Aschaffenburg. Foto: Markus Brönner / flickr.comIm Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall die Warnstreiks am Mittwoch fortgesetzt. Bis zum Mittag (14 Uhr) demonstrierten rund 60.000 Beschäftigte aus 380 Betrieben mit Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen für ihre Forderung. Für den Nachmittag und Abend sind weitere Warnstreikaktionen geplant. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit bereits rund 490.000 Beschäftigte aus 2.150 Betrieben an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt, teilte die IG Metall am Mittwoch mit.

Standhafter Streikposten in AugsburgIG Metall und Unternehmerverbände in Baden-Württemberg haben gestern abend die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie auf den 15. Mai, 13.30 Uhr, in Sindelfingen vertagt. Bis dahin soll eine Expertenkommission Lösungsvorschläge erarbeiten. Allenfalls ansatzweise könne er einen Fortschritt erkennen, bilanzierte IG Metall-Bezirksleiter und -Verhandlungsführer Jörg Hofmann nach dem Ende der vierten Verhandlungsrunde. »Die Uhr tickt und die Zeit läuft langsam ab. Die Beschäftigten haben von der Taktiererei der Arbeitgeber die Nase voll. Sie wollen endlich Ergebnisse sehen«, so Hofmann. Begleitet wurden die Gespräche erneut durch Warnstreiks. Bis zum Mittag hatten allein in Baden-Württemberg rund 20 000 Metallerinnen und Metaller aus 138 Betrieben die Arbeit zeitweise niedergelegt.

Jugendwarnstreik in Schweinfurt. Foto: IG MetallKnapp 90.000 Beschäftigte aus über 400 Betrieben (Stand 14 Uhr) haben am heutigen Freitag erneut mit Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen der Forderung nach Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent in der Metall- und Elektroindustrie Nachdruck verliehen. Für den heutigen Nachmittag und Abend sind weitere Warnstreikaktionen geplant, teilte die IG Metall am Freitag in Frankfurt mit. Damit haben sich in dieser Woche bislang über 270.000 Beschäftigte bundesweit an den Warnstreiks beteiligt, zu denen die Industriegewerkschaft aufgerufen hatte.

Sozialistische Deutsche ArbeiterjugendSozialistische Deutsche ArbeiterjugendWir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), erklären uns solidarisch mit den aktuellen Arbeitskämpfen in der Metall- und Elektroindustrie.

Die Unternehmer bezeichnen die Forderungen nach 6,5% mehr Lohn, unbefristeter Übernahme und einem Ausbau der Mitbestimmung der Betriebsräte bei Leiharbeit als „nicht akzeptabel, völlig daneben, schädlich“. Wir sagen: Die Forderungen sind mehr als berechtigt!

Warnstreik in Hannover. Foto: IG MetallWarnstreik in Hannover. Foto: IG MetallIm Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall die Warnstreiks am Mittwoch erneut massiv ausgeweitet. Bis zum Mittag (14 Uhr) demonstrierten über 115.000 Beschäftigte aus rund 400 Betrieben mit Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen für ihre Forderung. Für den heutigen Nachmittag und Abend sind weitere Warnstreikaktionen geplant. Seit Ende der Friedenspflicht haben bereits knapp 160.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihrer Forderung Nachdruck verliehen, teilte die IG Metall am Donnerstag in Frankfurt mit.

DGB-Maikundgebung in AugsburgDGB-Maikundgebung in AugsburgAm heutigen 1. Mai, dem Tag der Arbeit, haben sich nach DGB-Angaben 419.000 Menschen an über 420 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die diesjährigen DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto: Gute Arbeit in Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit. Zu den Teilnehmerzahlen erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Dienstag in Stuttgart: „In den TeilnehmerInnenzahlen spiegelt sich die Unzufriedenheit der Gewerkschaftsbewegung über die aktuelle Krisenpolitik der Bundesregierung und den rigiden Sparkurs in Europa wider. Diese gute Beteiligung ist eine deutliche Aufforderung an die schwarz-gelbe Regierungskoalition, endlich den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro in der Stunde einzuführen.“

Eisige Metaller in AugsburgEisige Metaller in AugsburgNach Ende der Friedenspflicht hat die IG Metall in der vergangenen Nacht bundesweit zu ersten Warnstreikaktionen in der diesjährigen Tarifrunde aufgerufen. Auch in Bayern kam es dabei in mehreren Städten zu Ausständen, wie der Pressesprecher der Industriegewerkschaft im Freistaat, Michael Knuth, erklärte. In München beteiligten sich ab Mitternacht über 250 Beschäftigte an den Warnstreiks. In Pfronten versammelten sich über 500 Gewerkschafter, um den Unternehmern mit Hilfe von Alphornbläseren die Richtung zu blasen. Und in Augsburg servierten 400 MetallerInnen die Forderung der IG Metall nach 6,5 Prozent mehr Entgelt eiskalt (siehe Foto) - obwohl am Samstag in der Brecht-Stadt 31 Grad geherrscht hatten.

IGM-Jugend streikbereitIGM-Jugend streikbereitUm Mitternacht haben unter anderem in der Berliner Metallindustrie die ersten Warnstreiks begonnen. Pünktlich zum Ende der Friedenspflicht rief die IG Metall ihre Mitglieder zum Ausstand auf. "Wir sind für eine gute Sache unterwegs, den Frieden brechen DIE, weil SIE dafür sorgen, dass wir kämpfen müssen", unterstrich in der Nacht zum Sonntag ein Gewerkschafter.

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