Öffentlicher Dienst

  • Montag Warnstreik bei der Berliner Stadtreinigung

    Für Montag, den 28. September 2020 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten auf den Reinigungshöfen der Berliner Stadtreinigung (BSR) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Ebenfalls in den Warnstreik mit einbezogen ist die BSR-Hauptverwaltung und Werkstätten. Insgesamt sind ca. 3.500 Beschäftigte aufgerufen. Das bedeutet u.a., dass am Montag die Straßen nicht gereinigt werden. Der BSR-Bereich Müllabfuhr ist vom Warnstreik nicht betroffen und arbeitet normal. Bei der Berliner Stadtreinigung gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), über den gerade bundesweit verhandelt wird. Da auch die zweite Verhandlungsrunde am vergangenen Wochenende ergebnislos verlaufen ist, gibt es bundesweit Warnstreiks, um die Arbeitgeberseite zur Ausarbeitung und Vorlage eines verhandlungsfähigen Angebotes zu bewegen.

  • Recyclinghöfe der Berliner Stadtreinigung am Sonnabend im Warnstreik

    Für Sonnabend, den 26. September 2020 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten auf den Recyclinghöfen der Berliner Stadtreinigung (BSR) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Kunden der BSR müssen damit rechnen, dass Höfe entweder komplett geschlossen sind oder es bei der Abfertigung zu Verzögerungen kommt. Dieser Warnstreik steht im Zusammenhang mit den zurzeit laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Bei der Berliner Stadtreinigung gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), über den gerade bundesweit verhandelt wird. Da auch die zweite Verhandlungsrunde am vergangenen Wochenende ergebnislos verlaufen ist, gibt es bundesweit Warnstreiks, um die Arbeitgeberseite zur Ausarbeitung und Vorlage eines verhandlungsfähigen Angebotes zu bewegen.

  • Öffentlicher Dienst: Streiks in allen Regionen Bayerns

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kündigt für die folgende Kalenderwoche eine deutliche Ausweitung der Arbeitsniederlegungen an. Es wird in allen Regionen Bayerns halb- bis zweitägige Warnstreiks geben. „Wir wer-den quer durch die Dienststellen zu Arbeitsniederlegungen aufrufen“, erklärte Norbert Flach, stv. Landesbezirksleiter bei ver.di Bayern. Davon werden Stadtwerke ebenso betroffen sein wie Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Stadtreinigung, Müllabfuhr, Bauhöfe, Gartenbau, Bibliotheken, Sparkassen und vieles mehr.

  • Warnstreiks am Dienstag auch im ÖPNV von NRW

    Im bundesweiten Tarifkonflikt um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Dienstag, dem 29. September 2020, den Druck auf die Arbeitgeber mit einem bundesweiten Warnstreik erhöhen, da sich die Arbeitgeber gegen die Aufnahme von Tarifverhandlungen ausgesprochen haben. Auch in Nordrhein-Westfalen wird es dabei zu ganztägigen flächendeckenden Arbeitskampfmaßnahmen ab Betriebsbeginn kommen. 

  • Warnstreik bei Charité und vivantes

    Im Zusammenhang mit der bislang ergebnislosen Tarifrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch an den Berliner Krankenhäusern Charité und vivantes zu einem Warnstreik in der kommenden Woche auf. „Der Warnstreik beginnt am 29. September mit der Frühschicht und endet am Folgetag mit dem Ende der Spätschicht“, sagt ver.di-Gewerkschaftssekretär Marco Pavlik.

  • Warnstreiks in NRW werden auch am Freitag fortgesetzt

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW ruft auch am morgigen Freitag (25.9.) wieder Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu ganztägigen betriebsnahen Warnstreiks auf. Betroffen ist dabei vor allem die Region Ostwestfalen-Lippe. Außerdem wird es in Gelsenkirchen (Sparkassen), Köln (AWB - Frühschicht Straßenreinigung) und Duisburg (Straßenverkehrsamt) zu Arbeitsniederlegungen kommen. In Gelsenkirchen wird voraussichtlich ein Großteil der Filialen geschlossen sein. 

  • Berliner Wasserbetriebe am Freitag im Warnstreik

    Für Freitag, den 25. September 2020 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten der Berliner Wasserbetriebe (BWB) von Betriebsbeginn an zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen. Die Streikenden wollen damit nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden für die 2,4 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen ein deutliches Signal an die Arbeitgeberseite senden.

  • Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben begonnen

    In Friedrichshafen haben heute Morgen auch in Baden-Württemberg die ersten Warnstreiks im öffentlichen Dienst stattgefunden. Morgen werden die Arbeitsniederlegungen in Dienststellen in Ulm und der Region Ludwigsburg, sowie auch bei ersten Sparkassen in Aalen und Ludwigsburg fortgesetzt. Ab nächster Woche werden die Warnstreiks ausgeweitet: Den Auftakt machen am Montag Beschäftigte in Kitas und Schüler*innen-Betreuung in Stuttgart, am Dienstag folgen Beschäftigte im Landkreis Göppingen. Dort werden auch zwei kommunale Kliniken bestreikt.

  • Verplemperte Zeit

    Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst am vergangenen Wochenende haben kein Ergebnis gebracht. Die Gewerkschaften kritisierten die Vorstellungen der Arbeitgeber, die eine lange Laufzeit auch bei minimaler Erhöhung festschreiben wollen. Sie wollen sich nicht auf einen Mindestbetrag, auf eine soziale Komponente und Arbeitszeitverkürzung einlassen. Ein konkretes Angebot blieben sie schuldig. Aus den Reihen der kommunalen Arbeitgeber kommen Wertungen wie „überzogene“ und „ausufernde Wunschvorstellungen“ der Gewerkschaften.

  • Weitere Warnstreiks am Mittwoch

    verdiNachdem bereits am Dienstag (22.9.) rund 700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in NRW zu ersten betriebsnahen Warnstreiks zusammengekommen sind, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch für den morgigen Tag zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind die Städte Köln, Schwerte, Kamen und Bergkamen, Solingen, Oberhausen sowie der Kreis Minden-Lübbecke.

  • Erste Warnstreiks auch in NRW

    Nachdem die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst gestern in Potsdam auch in der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden kein Angebot abgegeben haben, wird es auch in Nordrhein-Westfalen ab dieser Woche zu ersten Warnstreiks und kleineren Aktionen kommen. In NRW sind morgen (22.9.) Unna, Duisburg, Remscheid und Gütersloh von ersten ganztägigen betriebsnahen Arbeitsniederlegungen betroffen.

  • Ab Mittwoch erste Warnstreiks in Baden-Württemberg

    ver.di Baden-Württemberg bereitet, nachdem die Arbeitgeber gestern in Potsdam kein Angebot abgegeben und gleichzeitig auf einer Laufzeit bis 2023 beharrt haben, nun Warnstreiks im öffentlichen Dienst unter Corona-Bedingungen vor. Erste Dienststellen werden am Mittwoch in Friedrichshafen und am Donnerstag in Ulm und der Region Ludwigsburg betroffen sein. Ab nächster Woche werden die Warnstreiks dann deutlich ausgeweitet.

  • Erste Tarifaktion in Hamburg am Donnerstag

    Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt.

    In Hamburg beginnt ver.di mit einer Auftaktkundgebung am 24. September.

  • Gewerkschaften kündigen Warnstreiks an

    Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: „Arbeitgeber blockieren und legen wieder kein Angebot vor“

    „Die Gewerkschaften werden auf die Blockadehaltung der Arbeitgeber mit Warnstreiks antworten müssen. In der aktuellen Situation habe ich ein verantwortungsvolleres Handeln der Arbeitgeber erwartet“, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Sonntag in Potsdam nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten.

  • Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber verweigern Angebot – Warnstreiks ab Dienstag

    2009verdi oedNachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt. „Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich zwei Runden lang eingemauert. Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren. Damit sind Warnstreiks unvermeidlich“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag nach zweitägigen Verhandlungen in Potsdam. Die Arbeitgeberseite hatte auch in dieser Runde kein Angebot vorgelegt. Enttäuscht sei er vom schleppenden Verlauf und der Verzögerungstaktik der kommunalen Arbeitgeber. Offensichtlich sei ihnen der Ernst der Situation nicht bewusst, sagte Werneke.

  • Nicht gekündigt ist genug gelobt

    In der ersten Verhandlungsrunde für die 2,3 Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes am 1. September 2020 war ein bisschen alles so wie in den ritualisierten Tarifrunden der letzten zehn Jahre Doch schaut man sich Äußerungen von ver.di und Vertretern von Bund und Kommunen und die Ausgangslage der Tarifrunde im Detail an, wird schnell klar, dass die Auseinandersetzung eine andere Dimension haben wird.

  • Notdienstvereinbarungen angeboten

    Landesfachbereichsleiter Frank Hutmacher geht davon aus, dass es zu schwierigen Auseinandersetzungen kommen wird, da die Forderungen nach Aufwertung und Entlastung in den Krankenhäusern unüberhörbar seien. ver.di möchte dafür Sorge tragen, dass die Patientenversorgung auch im Streikfall nicht völlig zusammenbricht. Darauf sollten sich Patienten und Krankenhäuser vorbereiten, meinte der erfahrene Arbeitskampfleiter Hutmacher. Was die konkreten Streikvorbereitungen anbelangt wolle man das erste Treffen am besonderen Verhandlungstisch für das Gesundheitswesen und der Pflege abwarten.

  • Auftakt der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst: Faires Lohnangebot nicht in Sicht

    Nach dem Ende der ersten Runde in den Tarifverhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen stellt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fest: "Der Verhandlungsauftakt war enttäuschend. Zwar haben die Arbeitgeber freundliche Worte für die Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefunden, ein faires Angebot für Lohnsteigerungen ist jedoch nicht in Sicht. Sie jammern über eine angeblich angespannte Kassenlage bis 2023 und streben eine lange Laufzeit für einen Tarifvertrag an", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Dienstag in Potsdam.

  • ver.di fordert 4,8 Prozent mehr für den Öffentlichen Dienst

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

  • Klatschen zahlt keine Miete

    Jetzt seid Ihr dran!“ – mit diesem Motto startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in die Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes. Vor dem Hintergrund von Corona-Beschränkungen gab es am 16. Juni ein Spitzengespräch mit dem Verband kommunaler Arbeitgebervereinigungen (vka), um die für 2020 geplante Tarifrunde um ein Jahr zu verschieben und für 2020 eine Einmalzahlung zu vereinbaren. Der vka lehnte dies rigoros ab. Daraufhin hat ver.di den Tarifvertrag zum 30. August gekündigt und mittels Videokonferenzen in den betroffenen Bereichen Branchenkonferenzen durchgeführt sowie unter den Mitgliedern eine Befragung über Forderungen gestartet. Gleichzeitig hatten die Mitglieder die Möglichkeit, sich als Tarifbotschafterinnen zu melden, vor allem in den Betrieben, in denen es an schlagkräftigen Vertrauensleutestrukturen fehlt.