• Weitere Warenhäuser in Berlin gerettet

    „Die aktuelle Nachricht, dass nun doch vier weitere Karstadt-Filialen in Berlin erhalten bleiben, ist eine gute. Wir freuen uns, dass es dem Berliner Senat buchstäblich in letzter Minute gelungen ist, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Warenhaus-Konzern abschließen zu können“, sagte heute Frank Wolf, ver.di-Landesbezirksleiter. Nach Senatsberichten konnte durch Verhandlungen zunächst ein „Letter of Intent“ unterzeichnet werden und damit Arbeitsplätze gerettet werden.

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  • Hunderte demonstrieren in Berlin gegen Kahlschlag bei Galeria Karstadt Kaufhof

    Demonstration in Berlin. Foto: RedGlobeDemonstration in Berlin. Foto: RedGlobeMehrere hundert Beschäftigte der von Schließung bedrohten Filialen von Karstadt Sports demonstrierten heute vor der Berliner Signa-Zentrale des Filial-Eigentümers René Benko. Zahlreiche Teilnehmende waren zu dieser Protestaktion aus dem Bundesgebiet angereist.

    „Wir fordern die Rettung von Arbeitsplätzen und die Finanzierung der tarifvertraglich vereinbarten Transfergesellschaft für die von Kündigung bedrohten Kolleginnen und Kollegen“, so Orhan Akman, Leiter der Bundesfachgruppe Einzelhandel der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Eine Sechs-Monats-Finanzierung der Transfergesellschaft mit 3,4 Millionen Euro kostet René Benko weniger als das Jahresgehalt eines Managers und schützt rund 700 Menschen vor einem existentiellen Absturz“, rechnete Akman vor.

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  • Nicht auf unserem Rücken

    Rund 500 Demonstranten protestierten in Stuttgart am 18. Juli unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken! Wir zahlen nicht für ihre Krise!“ gegen den Abbau sozialer Rechte, gegen Entlassungen und Sozialabbau. In Stuttgart gibt es bereits erste Fälle von Betriebsschließungen und massenhaft angekündigtem Stellenabbau und Sparmaßnahmen, so bei Daimler, Bosch, Mahle, Kaufhof, Karstadt Sport und anderen. Gegenüber Juni 2019 ist die Arbeitslosigkeit in Stuttgart bereits um 47 Prozent gestiegen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind immer noch in Kurzarbeit mit den entsprechenden Lohneinbußen. Im systemrelevanten Gesundheitsbereich ist der Personalmangel groß, die Arbeitsbedingungen und Bezahlung viel zu niedrig. Also mehr als genug Gründe, um auf die Straße zu gehen. Diese Situation spiegelte sich in den Reden wider, insbesondere in denen von ver.di, einer Beschäftigten aus dem Klinikum und von einer Vertreterin von „Solidarität und Klassenkampf“.

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  • Der Kampf lohnt sich – Weitere Filialen vor Schließung gerettet

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat erneut zusammen mit den Beschäftigten von Galeria Karstadt Kaufhof und den Kommunen einen Erfolg im Kampf um den Erhalt der von Schließung bedrohten Filialen erzielt. Am heutigen Freitag (17. Juli 2020) wurde bekannt, dass weitere sechs Filialen von der Schließungsliste genommen worden sind. „Damit sind mehrere hundert Arbeitsplätze gerettet – das ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten“, sagte der ver.di-Verhandlungsführer Orhan Akman.

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  • Aufatmen für die Beschäftigten von Galeria Kaufhof im Alster Einkaufszentrum (AEZ)

    Rund einhundertzehn Beschäftigte von Galeria Kaufhof im Alster – Einkaufszentrum (AEZ) sind seit heute nicht mehr von Jobverlust und Existenzangst bedroht. Die neue Schließungsliste für die Galeria Karstadt Kaufhof – Standorte benennt das AEZ nicht mehr. Damit ist in Hamburg einer von vier Standorten aktuell gesichert. Am Standort AEZ haben die Kunden am Vormittag diese gute Nachricht nach Hausdurchsagen mit Applaus gewürdigt.

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  • Galeria Karstadt Kaufhof: Verbesserungen für den Übergang in die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft erreicht

    Nach intensiven Verhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Unternehmensleitung sowie dem Generalbevollmächtigten hat die Gewerkschaft am Montagabend Verbesserungen für die Beschäftigten erzielt. So konnte erreicht werden, dass für Beschäftigte aus Filialen, die derzeit auf der Schließungsliste stehen, eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen gesichert ist, falls die entsprechende Filiale doch noch gerettet wird.

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  • ver.di fordert vollen Einsatz zum Erhalt von Galeria Karstadt Kaufhof

    Empört hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf Berichte reagiert, wonach Geschäftsführung und Insolvenzverwalter von Galeria Karstadt Kaufhof die Verhandlungen mit den Vermietern der Warenhäuser eingestellt haben. Damit drohe 56 Filialen endgültig die Schließung.

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  • Filialschließungen Karstadt Sports: Beschäftigte fordern Perspektive und Qualifizierung

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht den Druck auf Insolvenzverwalter und Eigentümer, für die von Filialschließung betroffenen Beschäftigten von Karstadt Sports breit angelegte Qualifizierungsmöglichkeiten zu schaffen. „Wir kämpfen weiter darum, dass die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG), auf die wir uns im Tarifvertrag verständigt haben, so ausgestattet wird, dass sie ihre Aufgabe erfüllen kann“, sagte ver.di-Bundesfachgruppenleiter für den Ein-zelhandel Orhan Akman am Freitag.

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  • Galeria: Protestkundgebung am Freitag in Hamburg

    Am morgigen Freitag wird es eine weitere Kundgebung gegen die drohende Schließung der Häuser Galeria Karstadt Kaufhof geben. Diesmal wehren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Galeria Kaufhof Mö gegen das drohende Aus ihres Hauses, Betroffene anderer Filialen werden sie unterstützen.

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  • Ministerpräsident Bouffier lädt Karstadt-Betriebsrat ein

    Nach der Protestkundgebung für den Erhalt des Karstadt-Hauses in Frankfurt auf der Zeil am 29. Juni erreichten den Betriebsrat und die Beschäftigten zahlreiche Solidaritätserklärun­gen. Ihr Ziel ist weiterhin, die Unternehmensleitung zu bewegen, sich auf echte Verhandlungen über eine Neugestaltung der Mietverträge einzulassen. Dabei könnte es für die Fortführung der Geschäfte die entscheidende Rolle spielen, dass der Vermieter angeboten hat, die Jahresmiete um mehr als eine Million Euro brutto zu senken.

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  • Galeria Karstadt Kaufhof: Umstrukturierung auf dem Rücken der Beschäftigten endgültig stoppen

    „Die Ankündigung von Galeria Karstadt Kaufhof, jetzt doch weniger Filialen schließen zu wollen als ursprünglich geplant, belegt: Der gemeinsame Protest von Beschäftigten und Lokalpolitik zeigt Wirkung. Die Korrekturen ändern jedoch kaum etwas daran, dass die angekündigte Schließungswelle Tausende langjährige Beschäftigte ihre Jobs kosten und eine Verödung vieler großer Einkaufsstraßen nach sich ziehen wird“, kommentiert Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Ankündigung des Kaufhauskonzerns, sechs Filialen weniger zu schließen als bislang beabsichtigt.

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  • Galeria Karstadt Kaufhof: Sechs Filialen bleiben erhalten

    Im Kampf um den Erhalt möglichst vieler Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) haben die Belegschaften und ver.di einen Etappenerfolg erzielt. Demnach bleiben sechs ursprünglich zur Schließung vorgesehene Filialen erhalten. Dabei handelt es sich um die Häuser Chemnitz, Dortmund, Goslar, Leverkusen, Nürnberg und Potsdam mit insgesamt 750 Beschäftigten. „Das ist eine gute Nachricht für die betroffenen Beschäftigten und für die Städte. Der Einsatz und die Beharrlichkeit der Kolleginnen und Kollegen in den letzten Tagen haben sich gelohnt“, erklärte Orhan Akman, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel, am Freitag.

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  • Galeria-Kundgebung am Freitag in Berlin-Tempelhof

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat erneut zu einer Galeria-Kundgebung am kommenden Freitag, dem 03. Juli 2020, ab 12.00 Uhr dieses Mal vor der Filiale am Tempelhofer Damm 191 (12099 Tempelhof) aufgerufen. „Wir kämpfen um die Arbeitsplätze und Standorte“, sagt Erika Ritter, ver.di-Fachbereichsleiterin Handel. Bei der Aktion werde es Reden und eine Demonstration vor dem Karstadtgebäude geben.

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  • Karstadt-Beschäftigte bilden Menschenkette

    Mit der drohenden Schließung von Karstadt in der Georgstraße in Hannover verlieren mehr als hundert Kolleg*innen ihren Arbeitsplatz. Die Schließung des Traditionshauses wird wegen geringerer Kundenströme auch auf umliegende Geschäfte Einfluss haben. Die Beschäftigten sind zutiefst enttäuscht und empört und möchten mit einer Aktion ein Zeichen setzen, wie wichtig der Standort für die Innenstadt ist – und für sie selbst. Sie bilden am morgigen Donnerstag, 2. Juli, von 12.30 Uhr eine Menschenkette.

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  • Galeria Karstadt Kaufhof: Protestaktionen in Wandsbek und Bergedorf

    Am Freitag, 03.07.2020, wird es einen Schweigemarsch der Galeria Karstadt Kaufhof – Beschäftigten und ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer in Wandsbek geben. Denn auch hier droht die Schließung einer GKK – Filiale.

    Von der Wandsbeker Königstrasse 6 wird der Schweigemarsch zum Busbahnhof Wandsbek Markt ziehen. Beginn ist um 11:30 Uhr.

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  • Galeria Karstadt Kaufhof: Spitzengespräch zum Erhalt des Chemnitzer Warenhauses

    Nach Bekanntwerden der von Schließung betroffenen Warenhäuser im Galeria Karstadt Kaufhof Konzern hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft den Chemnitzer Beschäftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung beim Kampf um den Erhalt der Filiale zugesichert.

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  • Karstadt Feinkost: Mindestens 26 Filialen gesichert

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Karstadt Feinkost GmbH haben sich auf einen umfassenden Sozialtarifvertrag verständigt. „Es ist uns gelungen, dass mindestens 26 Filialen erhalten bleiben und es für vier weitere Filialen Hoffnung auf den Erhalt gibt“, erklärte Orhan Akman, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel. Bitter sei, dass dennoch Standorte geschlossen würden und Arbeitsplätze verloren gingen.

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  • Benko soll zahlen! Solidarität mit den Karstadt-Kaufhof-Beschäftigten!

    Wie zum Wochenende 20./21. Juni 2020 verkündet wurde, sollen bundesweit 6.000 Beschäftigte von Karstadt-Kaufhof entlassen werden, in Schleswig-Holstein sind 300 KollegInnen betroffen. Alle Filialen bis auf die Kieler sollen geschlossen werden. Zusätzlich ist sind auch die Karstadt-Sport Häuser vom Kahlschlag betroffen. Berichtet wird von der Schließung von 20 Filialen, in Schleswig-Holstein seien Kiel und Norderstedt betroffen. Es soll Abfindungen gezahlt werden und eine Transfer-Gesellschaft geben. Das heißt im Regelfall lediglich, die Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Armut etwas hinaus zu schieben. Gerade jetzt wo so viele Unternehmen Massenentlassungen ankündigen und dem entsprechend tausende Menschen auf der Suche nach einer neuen Arbeit sind. Diese massenhafte Existenzzerstörung ist ein Verbrechen und der Verbrecher und hat einen Namen: Benko.

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  • Runden Tisch nutzen, um Fehlentscheidungen bei Karstadt zu korrigieren

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) begrüßt, dass Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Buchholz kurzfristig einen Runden Tisch zur Karstadt-Thematik einberufen hat.

    „Wir haben diesen Runden Tisch aufgrund der dramatischen Situation an unseren Karstadt-Standorten im Land eingefordert. Die Unternehmensspitze von GALERIA Karstadt Kaufhof hat bisher versäumt, bei einem so weitreichenden Vorhaben, das Auswirkungen auf mehr als 300 Beschäftigte aber auch auf unsere Innenstädte hat, die Landes- oder Kommunalpolitik einzubinden. Es ist richtig, jetzt miteinander zu sprechen und Fehlentscheidungen zu korrigieren. Wir müssen zügig ausloten, welche Standorte von der Schließungsliste genommen werden müssen“, so Susanne Schöttke, Landesleiterin ver.di Nord, heute in Kiel.

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  • Aus der Schockstarre holen

    Was ver.di in den Verhandlungen bei Karstadt Kaufhof erreicht hat – darüber sprach UZ mit Orhan Akman. Er leitet die Bundesfachgruppe Einzel- und Versandhandel beim ver.di-Bundesvorstand und führt die Tarifverhandlungen mit Galeria Karstadt Kaufhof.

    UZ: Umsatz-Minus wegen der Pandemie, Niedergang des stationären Einzelhandels – ist es überhaupt möglich für die Beschäftigten, sich gegen die Schließungen und Entlassungen bei Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) zu wehren?

    Orhan Akman: Die Frage ist doch: Ist die Pandemie wirklich an allem schuld? In der Pandemie hat sich nur offenbart, was für ein Missmanagement bis dahin bei GKK geherrscht hat. Andere Unternehmen konnten sich trotz der Krise neu aufstellen, bei GKK war das Management jahrelang nicht dazu fähig.

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