• ver.di gegen Sonntagsöffnungen in Thüringen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) spricht sich gegen die Vorschläge der IHK Erfurt aus, die Sonntagsregelungen im Thüringer Ladenöffnungsgesetz bis zum Jahresende auszusetzen.

    "Das Thüringer Ladenöffnungsgesetz ist bereits eines mit den bundesweit längsten zulässigen Öffnungszeiten", betont der Landesbezirksleiter Oliver Greie. Es bestehe demzufolge kein Grund, diese Regelungen noch auszuweiten.

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  • Sonntagsöffnung nur mit Anlass und Verständigung vor Ort

    Verkaufsoffene Sonntage wird es mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nur dann geben, wenn es einen angemessenen Anlass gibt und vor Ort mit allen Beteiligten Einigkeit erzielt wurde. Das hat ver.di gemeinsam mit der Landesallianz für den freien Sonntag während des zweiten Treffens des runden Tisches von Wirtschafts- und Sozialministerium deutlich gemacht.

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  • Sonntagsschutz auch in Zeiten von Corona!

    Die Allianz für den freien Sonntag Baden-Württemberg warnt vor Angriffen auf den freien Sonntag in der Corona-Krise.

    In Baden-Württemberg werden die Stimmen lauter, die dem in der Corona-Krise geplagten innerstädtischen Einzelhandel zu Lasten des Sonntagsschutzes zumindest vorübergehend helfen wollen. Der Anlassbezug nach dem Ladenöffnungsgesetz – Sonntagsöffnungen sind nur im Zusammenhang mit "örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen" zulässig – soll für das laufende restliche Jahr entfallen. Zuletzt äußerten sich Grüne und FDP im Land entsprechend.

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  • ver.di lehnt zusätzliche Sonntagsöffnung ab

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW lehnt den vom Landeskabinett beschlossenen Erlass einer Verwaltungsvorschrift, die bis zu vier zusätzliche Sonntagsöffnungen in der zweiten Jahreshälfte in NRW vorsieht, entschieden ab. Verkaufsoffene Sonntage dürfen laut Gewerkschaft nicht allein aus wirtschaftlichen Aspekten durchgeführt werden. Der Sonntag ist besonders schützenswert, so will es die Verfassung. Der Schutz der Kolleginnen und Kollegen, die enormen Belastungen ausgesetzt sind, müsse weiterhin Vorrang haben.

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  • ver.di gegen mehr Sonntagsöffnungen ohne Anlass

    „Will sich der Wirtschaftsminister über den Sonntagsschutz im Grundgesetz hinwegsetzen?“ Diese Frage stellt sich ver.di-Landesleiter Detlef Ahting vor dem Hintergrund des Drucks, den das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hinsichtlich einer deutlichen Ausweitung der anlasslosen Sonntagsöffnung im Jahr 2020 macht. ver.di fordert vielmehr eine stärkere Unterstützung des örtlichen Handels im Bereich Online-Verkauf durch regionale Vermarktungsnetze im Internet, damit die kleinen inhabergeführten Betriebe gegenüber großen Ketten mithalten können.

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  • Neuer Erfolg gegen Sonntagsöffnungen

    Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Az.: 8 CN 3.19) am gestrigen Montag (22. Juni), bezüglich einer Sonntagsöffnung in Mönchengladbach am 28. April 2019, sieht sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in ihrer Rechtsauffassung zum Sonntagsschutz bestätigt. In Mönchengladbach fand an diesem Tag anlässlich einer sogenannten „Blaulichtmeile“ ein verkaufsoffener Sonntag statt. Die Stadtverwaltung hatte für diese Veranstaltung lediglich die Vermutung geäußert, die Anlassveranstaltung könne eine prägende Wirkung für den Sonntag haben. Eine konkrete Prognose der Besucherströme gab es allerdings nicht. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden, dass hier eine nachvollziehbare Prognose der Besucherströme für eine Sonntagsöffnung notwendig gewesen wäre. Die Vorinstanz (OVG vom 17. Juli 2019; Az.: 4 D 36/19.NE) hatte noch entschieden, dass es nach dem im Jahr 2018 geänderten Ladenöffnungsgesetz NRW für einen verkaufsoffenen Sonntag ausreichend wäre, wenn „beträchtliche Besucherströme“ angezogen und im Wesentlichen Geschäfte im unmittelbaren Umfeld der Veranstaltung geöffnet werden.

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  • ver.di begrüßt Rückkehr zur Sonntagsruhe

    ver.di Hessen hat sich zufrieden gezeigt über den Entschluss der Landesregierung, die gesetzliche Regelung zur Ladenöffnung wieder in den Vor-Coronastand zu bringen und somit uneingeschränkte Sonntagsöffnungen von Verkaufsstellen zu verbieten.

    Landesbezirksleiter Jürgen Bothner: „Unser Eilantrag beim Kasseler Verwaltungsgerichtshof ist somit hinfällig. Wir betrachten das als Erfolg.

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  • Hessen stoppt generelle Sonntagsöffnungen

    DGBDer DGB Hessen-Thüringen begrüßt die Entscheidung der hessischen Landesregierung, dass die Möglichkeit zur generellen Sonntagsöffnung von Geschäften für die Zeit der Corona-Pandemie, abgeschafft wird. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen: „Sozialminister Klose steht damit zu seinem Wort, die coronabedingten Angriffe auf den Arbeitsschutz der Beschäftigten wieder rückgängig zu machen. Gleichzeitig dürfte ihm die Einsicht gekommen sein, dass die Regelungen kein Beitrag zum anvisierten Ziel der Versorgungssicherheit gewesen sind. Im Gegenteil: Beschäftigte, zum Beispiel im Einzelhandel, hätten seit März sieben Tage die Woche beschäftigt werden können. Damit wurde die Gesundheit der Beschäftigten ohne Not aufs Spiel gesetzt, denn bereits jetzt sind diese am absoluten Limit!“

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  • 71 Prozent der Bevölkerung für freien Sonntag

    Die Gewerk­schaft GPA-djp hat eine aktu­el­le vom Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut IFES durch­ge­führ­te Umfra­ge (n=1.000, Mai 2020, Tele­fon und Online) vor­lie­gen, der zufol­ge 71 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung die Sonn­tags­öff­nung ableh­nen.

    Damit zeigt sich, dass nicht nur die Ange­stell­ten im Han­del, son­dern auch die Gesamt­be­völ­ke­rung einer gene­rel­len Öff­nung der Geschäf­te am Sonn­tag ableh­nend gegen­über ste­hen. Den For­de­run­gen der Han­dels­kon­zer­ne und ihrer Inter­es­sen­ver­tre­tung, dem Han­dels­ver­band, wird damit eine kla­re Abfuhr erteilt.

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  • Keine Notwendigkeit mehr für pandemiebedingte Sonntagsöffnung

    Die hessische Landesregierung verlängert ihre coronabedingte Ausnahmegenehmigung zur Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen fortlaufend, zuletzt mit Gültigkeit bis zum 16.August. Die Gewerkschaft ver.di sieht dadurch den grundgesetzlichen Sonntagsschutz gefährdet. Deshalb hat sie heute gegen die Verordnung Klage beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht.

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  • Allianz für den freien Sonntag: Gesellschaftliche Fundamente stärken und Standards erhalten!

    Die grundlegenden Standards unserer Arbeitswelt dürfen im Zuge der Krise nicht zur Disposition gestellt werden. Ladenöffnungen am Sonntag müssen ein Tabu bleiben.

    Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung, die für viele Menschen weltweit großes Leid bedeutet. Auch Niedersachsen ist von den umfassenden Folgen in vielfältiger Weise betroffen. Die Allianz für den freien Sonntag in Niedersachsen ruft in einem offenen Brief dazu auf, einen weitergehenden gesellschaftlichen Diskurs darüber zu starten, welche Schlussfolgerungen aus der Corona-Krise zu ziehen sind. Aus Sicht der Allianz für den freien Sonntag ist dabei von elementarer Bedeutung, dass auch während der Krisenbewältigung die grundlegenden Standards unserer Arbeitswelt nicht zur Disposition gestellt werden. Ladenöffnungen am Sonntag sind deshalb entschieden abzulehnen. 

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  • Sonntagsarbeit darf nicht ausgeweitet werden

    Schutz der Beschäftigten von zentraler Bedeutung

    Der Schutz der Beschäftigten gehört aktuell zu den größten Herausforderungen. Sie halten derzeit die grundlegenden Funktionen der Gesellschaft aufrecht: bei erhöhtem Arbeitspensum, erhöhten Schutzvorkehrungen und trotz der Tatsache, dass sie zudem stärker als üblich Zeit für die Betreuung ihrer Kinder aufbringen müssen. Gerade im Polizeidienst, in den Notdiensten, in Pflege und Krankenhäusern, in der Lebensmittelproduktion, aber auch in Einzelhandel und Logistik sind die Beschäftigten derzeit besonders gefordert und belastet. Sie benötigen mehr denn je Ruhezeiten, um sich regenerieren zu können. Forderungen nach einer allgemeinen Freigabe der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen sind daher entschieden abzulehnen.

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  • ver.di lehnt Planungen zu neuen Sonntagsöffnungen ab

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnt die von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart wegen Corona ins Spiel gebrachten zusätzlichen Sonntagsöffnungen in NRW ab. Der Minister hatte sich dafür ausgesprochen, ausgefallene verkaufsoffene Sonntage nachzuholen, obwohl die Anlassveranstaltung, die dafür Voraussetzung sind, ausfallen.

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  • Absurde Forderung nach Sonntagsöffnung muss vom Tisch

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) weist die Vorschläge von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz zu Sonntagsöffnungen von Einzelhandelsbetrieben scharf zurück.

    "Offensichtlich ist sich der Wirtschaftsminister nicht im Klaren darüber, dass er damit gerade die Menschen, die in den letzten Wochen für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger da waren, nun als Dank dafür mit weiteren Arbeitszeiten drangsalieren will. Es ist schon mehr als abgebrüht, wie solche alten politischen Wunschträume der FDP nun im Schatten der Corona-Krise salonfähig gemacht werden sollen", so Susanne Schöttke, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord.

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  • Sonntagsöffnung und Hamsterkäufe: ver.di Nord fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz der Handelsbeschäftigten

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) hat heute in einem Gespräch mit Wirtschaftsministerium und Unternehmensverbänden klare Forderungen gegenüber der Landesregierung zum Schutz der Einzelhandelsbeschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern übermittelt.

    „Es reicht nicht aus, wenn die Sonntagsöffnung in einigen Einzelhandelszweigen gestattet wird, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, ohne dass dabei an die Gesundheit der Beschäftigten gedacht wird. Denn die Gefahren- und Belastungssituation für die Kolleginnen und Kollegen ist derzeit extrem, so Susanne Schöttke, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord.

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  • ver.di begrüßt Verzicht auf Sonntagsöffnung

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung der vier großen Lebensmitteleinzelhändler (Edeka, Rewe, die Schwarz-Gruppe und Aldi), die durch die Landesregierung genehmigte Sonntagsöffnung vorerst nicht zu nutzen.

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  • Sonntagsöffnung und Hamsterkäufe: ver.di fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz der Verkäufer*innen

    Der Hamburger Senat hat in seiner letzten „Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg“ unter Anderem die Sonntagsöffnung in einigen Einzelhandelszweigen gestattet, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. ver.di Hamburg sieht darin eine erhebliche Belastung für das Verkaufspersonal und fordert deshalb den Senat auf, auch an den Schutz der Beschäftigten im Einzelhandel zu denken.

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  • Beschäftigte im Einzelhandel nicht durch Sonntagsarbeit zusätzlich belasten

    „Es ist zwingend notwendig, dass auch in der aktuellen Corona-Krise die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Waren aufrechterhalten wird. Wer aber diese Grundversorgung aufrechterhalten will, muss die Sorgen und Nöte der Beschäftigten in diesem Bereich endlich ernst nehmen. Während andere ins Homeoffice wechseln können, erhöht sich für die Beschäftigten im Einzelhandel und in der Logistik die Belastung fast täglich“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

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  • Von der »Freiwilligkeit« der Sonntagsarbeit

    Dreißig Minuten Pause. Mikrowellen-Essen, dem Kopf eine Pause zu gönnen. Viel Zeit ist das nicht, doch es muß weitergehen. Das Personal ist knapp, aber gerade genug, um den Laden am Laufen zu halten. Abends ins Bett fallen, um anderntags den nächsten Arbeitsmarathon zu bewältigen. An Urlaub ist nicht zu denken, nur wenn er irgendwann abgebaut werden muß, werden die Angestellten nach Hause geschickt, um ihn abzuhocken. Freizeitausgleich für Sonntage gibt es in der Woche, wenn der Partner arbeitet und die Kinder in der Schule sind.

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