• Amazon streicht Zuschlag – Beschäftigte streiken

    Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie haben am Montag und Dienstag mehrere tausend Beschäftigte des Handelsriesen Amazon in Deutschland die Arbeit niedergelegt. Streikaktionen gab es in Bad Hersfeld, wo zuletzt Dutzende Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden waren, in Koblenz, Leipzig, Rheinberg und Werne. An anderen Standorten, etwa im bayerischen Graben, waren Ausstände aufgrund der dort noch geltenden Restriktionen nicht möglich. Die Beschäftigten dort beteiligten sich aber mit kleineren Aktionen an dem bundesweiten Protest.

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  • Streik bei Amazon in Leipzig wird am Dienstag fortgesetzt

    verdiAutokorso durch die Leipziger Innenstadt

    Am morgigen Dienstag, 30. Juni 2020, werden die Streiks bei Amazon in Leipzig und an fünf weiteren Standorten fortgesetzt.

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  • Amazon-Beschäftigte lassen nicht locker: Streik an sechs Standorten

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten an sechs Standorten des Versandhandelskonzerns Amazon für Montag und Dienstag zum Streik aufgerufen. Sie setzt damit die Kampagne für den Abschluss eines Tarifvertrags „Gute und gesunde Arbeit“ fort, deren Auftakt in der vergangenen Woche bereits Aktionstage an mehreren Niederlassungen des Unternehmens bildeten.

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  • In Rheinberg und Werne wird wieder gestreikt: Amazon-Beschäftigte lassen nicht locker

    Mit Beginn der Nachtschicht legen morgen (Montag, 29. Juni) Kolleginnen und Kollegen an den Amazon-Standorten in Rheinberg und Werne die Arbeit nieder. Dieser erste Streik seit Beginn der Pandemie wird unter Einhaltung der geltenden Auflagen zur Covid-19-Prävention stattfinden und bis zum Dienstag fortgesetzt. Die Streikenden fordern gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft die Anerkennung der ver.di-Tarifverträge des Einzelhandels.

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  • Arbeiterklasse gegen Amazon – Der Kampf geht weiter

    Die Belegschaft von Amazon protestiert gegen die widrigen Arbeitsumstände beim Online-Giganten. Hunderte Arbeiterinnen und Arbeiter setzen nun auf Krankenstand, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Damit beginnt der bisher größte US-weite Protest in der Zeit des Corona-Virus.

    Gefordert wird, dass Amazon endlich die empfohlenen Covid19-Hygienestandards umsetzt und bezahlten Krankenstand zugesteht. Regelmäßige Temperaturmessungen an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern würden nicht durchgeführt werden. In einigen Lagerhäusern soll es laut Guardianbereits mehr als 30 bestätigte Infektionen mit Coronavirus geben. Die Ausbreitung in solchen Lagerhallen vollzieht sich, wie wir anhand der Krisenregion Lombardei gesehen haben, äußerst schnell und gefährlich.

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  • Amazon: Milliarden Profite auf Kosten der Gesundheit

    Während in vielen Ländern der Welt weitreichende Ausgangsbeschränkungen gelten, bestellen immer mehr Menschen ihre Waren im Internet. Der größte Profiteur davon ist wohl Amazon. Nichts zu gewinnen haben hingegen die Beschäftigten des Online-Giganten.

    280,5 Milliarden US-Dollar konnte Amazon im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 an Umsätzen einfahren, Gewinne wurden dabei in der Höhe von 11,6 Milliarden ausgeschüttet.1) Seit Beginn der Corona-Krise steigen die Profite für den Versandhandel weiter ins Unermessliche. Am 16. April erreichte der Amazon-Aktienkurs seinen bisherigen Höchststand von 2.408,19 Dollar. Freuen darf sich auch Gründer und Vorstandsvorsitzender des Konzernriesen, Jeff Bezos. Sein Privatvermögen liegt derzeit bei 138 Milliarden Dollar – allein seit Jahresbeginn konnte er sein Vermögen um ca. 23 Milliarden Dollar vergrößern. Er ist damit der reichste Mann der Welt.2)

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  • Amazon: In Corona-Zeiten krank zur Arbeit?

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert den weltgrößten Online-Händler Amazon auf, mehr Rücksicht auf die Gesundheit der über 20.000 Beschäftigten in Deutschland zu nehmen. „Die in einer PR-Aktion angekündigte Erhöhung der Stundenlöhne um zwei Euro wird nicht überall und nur als Anwesenheitsprämie bezahlt. Das führt dazu, dass sich Beschäftigte in dieser Corona-Krisenzeit krank zur Arbeit schleppen und damit eine Gesundheitsgefährdung für ihre Kolleginnen und Kollegen darstellen“, erklärte Orhan Akman, ver.di-Bundesfachgruppenleiter für den Einzel- und Versandhandel. Anstatt mit Anwesenheitsprämien erkrankte Beschäftigte zum Arbeiten anzuhalten, müsse das Unternehmen allgemein die Gehälter erhöhen, so dass auch arbeitsunfähige Kolleginnen und Kollegen höhere Einkommen haben.

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  • Amazon-Beschäftigte streiken für mehr Sicherheit

    CGT FranceAn mehreren Standorten in Frankreich haben Beschäftigte von Amazon am Dienstag die Arbeit niedergelegt, um gegen fehlende Schutzmaßnahmen zu protestieren. Nachdem es am Standort Sevrey zu einem Corona-Verdachtsfall gekommen war, traten die Arbeiter in Montélimar, Chalon sur Saône und Douai in den Streik. Die zuständige Gewerkschaft CGT kritisierte, dass der Konzern nichts zum Schutz der Beschäftigten tue. Es gebe keine Sicherheitsabstände, keine oder nur sehr wenige Reinigungs- und Desinfektionsmittel. »Das Management bringt die Mitarbeiter in ernste Gefahr,« warnten die Gewerkschafter gegenüber dem Onlineportal info-chalon.com.

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  • Deutsche Post schließt Amazon Sorting Center Graben

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält die geplante Schließung des Betriebsteils Amazon Sorting Center (ASC) in Graben bei Augsburg langfristig für einen schweren Fehler. „Es ist mehr als genug Arbeit in der Branche da, die großen Wettbewerber der Paketbranche erhöhen deswegen ihre Kapazitäten, nur die Deutsche Post AG schließt in Zeiten des Wachstums einen Paketsortierstandort“, kritisierte David Merck von ver.di Bayern.

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  • Streik am 28./29.02.2020 bei Amazon in Leipzig

    Ver.di ruft die Beschäftigten aller Schichten von Freitag, 0 Uhr, bis zum Ende der Spätschicht am Samstag, 23:30 Uhr, zum Streik auf.

    „Zwar ist Amazon Anfang diesen Jahres Mitglied im Arbeitgeberverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) geworden, doch den Tarifvertrag für den Einzelhandel will Amazon auch zukünftig nicht anwenden“, so ver.di Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

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  • Amazon den Strom abgestellt

    CGT FranceIn der Nacht zum 23. Dezember ging nichts mehr im französischen Amazon-Verteilzentrum Blanc-Mesnil. Gegen 23.30 Uhr fiel dort plötzlich der Strom aus und konnte bis 7.30 Uhr am folgenden Morgen nicht wiederhergestellt werden. In der Fabrik des US-Handelskonzerns, wo in jener Nacht 50.000 Weihnachtspakete auf den Weg gebracht werden sollten, herrschte Dunkelheit und Stillstand.

    Verantwortlich für den Stromausfall war die CGT Énergie 93, die lokale Zelle des französischen Gewerkschaftsbundes CGT. Man habe mit der Aktion die Streiks der Amazon-Beschäftigten, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, sowie die Proteste gegen die von der Regierung geplante Rentenreform unterstützen wollen, sagte der örtliche Gewerkschaftssekretär Marc Fréville der Tageszeitung »Le Parisien«. Das Blatt zitiert eine Quelle aus Ermittlerkreisen, wonach der Stromverteilkasten geöffnet und gezielt die Verbindung zum Amazon-Standort unterbrochen worden sei. Das bestätigte die CGT Énergie 93 auf ihrer Facebook-Seite. Dort veröffentlichte sie ein Foto, das zwei als Weihnachtsmänner verkleidete Personen zeigt, die sich am Kasten zu schaffen machen.

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  • Ver.di zieht Streik bei Amazon in Leipzig bis Heiligabend durch

    Auf der Streikversammlung der streikenden Amazon-Beschäftigten wurde heute die Fortsetzung des Streiks bis Heiligabend beschlossen.

    „Seit Montag dieser Woche sind täglich deutlich über 400 Amazon-Beschäftigte in Leipzig im Streik. Gerade in der Adventszeit wollen wir damit zeigen, dass die Beschäftigten keine Geschenke erwarten, sondern faire Arbeitsbedingungen und tarifliche Bezahlung fordern“, so Streikleiter Thomas Schneider. „Auch Anwesenheitsprämien halten die Beschäftigten nicht vom Streiken ab. Es geht um Respekt und Anerkennung. Die selbstbewusste Mannschaft in Leipzig weiß um ihre Leistung und die soll auch entsprechend branchenüblich bezahlt werden“, so ver.di Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

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  • Amazon: Erfolgreiche Streiks im Weihnachtsgeschäft

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zieht ein positives Fazit der aktuellen sowie kürzlich stattgefundenen Streiks beim Versandhändler Amazon.

    „In der vergangenen Woche haben sich allein in Rheinberg und Werne täglich rund 900 Beschäftigte an den mehrtägigen Streiks beteiligt. In dieser Woche zählen wir rund 1.200 Streikende an den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig und Koblenz. Das zeigt, wie entschlossen die Beschäftigten bei Amazon sind, für ihr Recht auf einen Tarifvertrag und damit existenzsichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Gerade zur Weihnachtszeit ist die Arbeit bei Amazon ein Knochenjob und der Druck extrem hoch. Das schnelle Lieferversprechen von Amazon gegenüber den Kunden geht zulasten der Beschäftigten. Sie fordern deswegen aus gutem Grund auch einen Tarifvertrag zum Thema gute und gesunde Arbeit“, sagte Orhan Akman, Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel.

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  • Mehrtägiger Adventsstreik bei Amazon in Rheinberg und Werne

    Seit Mitternacht (Dienstag, 10.12.) sind die Beschäftigten der Amazon-Standorte Rheinberg und Werne dazu aufgerufen, bis einschließlich Samstag die Arbeit niederzulegen. Mit dem „Adventsstreik“ will ver.di das Weihnachtsgeschäft des Versandhändlers stören. Bereits zu Beginn der Vorweihnachtszeit waren Beschäftigte des Online-Riesen bundesweit für mehrere Tage in den Streik getreten. Neben der Anerkennung der Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel NRW fordert ver.di schon länger einen Tarifvertrag "Gute und gesunde Arbeit".

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  • Mehrtägige Streiks bei Amazon – gute Arbeit gibt es nicht zu Schleuderpreisen

    Während der umsatzstarken Tage Black Friday und Cyber Monday streiken die Beschäftigten bei Amazon mehrere Tage für ihre Forderung nach einem Tarifvertrag.

    Gestreikt wird an allen Standorten diesen Freitag (29. November), Samstag (30. November) und Montag (2. Dezember). Die Arbeitsniederlegungen haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag begonnen und betreffen die Standorte Rheinberg, Werne (beide NRW), Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz), Leipzig (Sachsen) und Graben (Bayern). In Koblenz, Leipzig und Bad Hersfeld dauert der Streik bis in den frühen Dienstagmorgen (3. Dezember) an.

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  • Helms-Burton: Weltweit größter Online Versandhändler Amazon wegen Verkauf von kubanischer Holzkohle verklagt

    Kubas Minister für Außenhandel und Ausländische Investition prangerte heute auf Twitter an, dass der Online-Versandhändler Amazon das dritte US- Unternehmen ist, gegen das auf Grundlage des Titels III des Helms-Burton Gesetzes Klage eingereicht wurde. Der Enkel von Manuel González Rodríguez, der Eigentümer eines im Rahmen der Agrarreform verstaatlichten Besitzes in der ehemaligen kubanischen Provinz Oriente war, reichte seine Forderung über die Anwaltskanzlei Cueto Law Group beim Bezirksgericht in Südflorida ein. Der Kläger Daniel A. González gibt an, dass Amazon den Verkauf von Holzkohle aus dem Marabu Strauch, die auf seinem Land hergestellt wurde, vertrieben habe.

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  • Erneut Arbeitsniederlegungen bei Amazon

    Die Beschäftigten an den Amazonstandorten Rheinberg und Werne (NRW), Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und Leipzig (Sachsen) sind erneut in den Streik getreten. Die Arbeitsniederlegungen dauern vorläufig bis zum 3. Mai (Koblenz) bzw. bis zum 4. Mai 2019 (Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld, Leipzig) an.

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  • Internationales Gewerkschaftstreffen zu Amazon in Berlin

    Beschäftigte in den Versandzentren von Amazon sind – egal ob in Deutschland oder anderen Ländern – mit enormer Arbeitshetze, Kontrolldruck und der Missachtung von Arbeitnehmerrechten konfrontiert. Das bleibt nicht ohne Gegenwehr. Immer mehr Beschäftigte und Gewerkschaften vernetzen und koordinieren sich. Unter dem Dach der UNI global union und in Zusammenarbeit mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) findet am 29. und 30. April 2019 in Berlin ein Treffen des UNI-Amazon-Netzwerkes statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus über 15 Ländern: Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich, Pakistan, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien und den USA.

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  • Der lange Kampf

    Mitten im Weihnachtsgeschäft legte sich die Gewerkschaft ver.di wieder einmal mit dem „Handels-Monster“ Amazon an – so bezeichnet Werner Rügemer den US-Konzern in seinem aktuellen Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“. Kolleginnen und Kollegen der deutschen Versandzentren in Rheinberg, Werne und Leipzig streikten wieder einmal für einen Tarifvertrag. Um Amazon unter Druck zu setzen versuchten sie wie in den Jahren zuvor, zumindest Zweifel bei den Kundinnen und Kunden darüber zu säen, ob die Geschenke denn auch rechtzeitig zu Weihnachten eintreffen. Eine Bilanz darüber, ob der Streik sein Ziel erreicht hat und spürbar wirtschaftlichen Schaden verursachte, steht noch aus; fest steht aber leider schon, dass der Expansionskurs von Amazon ungebremst weiter geht.

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  • Schwarzer (Frei)tag

    Seit einigen Jahren bereits schwappt ein weiterer Konsumtrend aus den USA nach Europa: Der »Black Friday« (Schwarzer Freitag«). Rund um diesen Tag versuchen sich insbesondere Online-Versandhändler, aber auch der stationäre Handel, gegenseitig mit Sonderangeboten und Rabatten zu übertreffen.

    Ein besonders aggressiver »Black Friday«-Vertreter ist in diesem Zusammenhang der Online-Versandhändler Amazon. Dessen Gründer und Boß, Jeff Bezos, wurde mit dem Unternehmen zum reichsten Menschen der Welt, mit einem geschätzten Vermögen von rund 150 Milliarden US-Dollar.

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