Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

„Der Umgang mit den Real-Beschäftigten ist und bleibt eine Riesensauerei. Eine neu eingestellte Verkäuferin bei Real in Nordrhein-Westfalen muss durch die Tarifflucht auf fast 10.000 Euro im Jahr verzichten. Die Bundesregierung darf die Verkäuferinnen und Verkäufer nicht länger im Regen stehen lassen. Arbeitsminister Hubertus Heil muss endlich gesetzliche Maßnahmen gegen Tarifflucht ergreifen“, kommentiert Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die erneuten Streiks gegen die Tarifflucht bei der Real SB-Warenhaus GmbH, die eine Tochter des Metro-Konzerns ist.

Meiser weiter:

„Das Lohndumping des Metro-Konzerns verschärft die Abwärtsspirale im gesamten Einzelhandel. Der Fall ‚Real’ ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie rücksichtslose Konzernleitungen den sozialen Frieden in unserem Land gefährden. Die Bundesregierung muss ihren Sonntagsreden zur Bedeutung der Tarifbindung endlich Taten folgen lassen. Tarifverträge müssen nach Ausgliederungen uneingeschränkt weitergelten, bis ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen wurde. Vor allem müssen Tarifverträge endlich auch gegen den Willen der Arbeitgeberverbände für allgemeinverbindlich erklärt werden können.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Real time web analytics, Heat map tracking

Freie Radios auf Sendung

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.