Montag, 24. September 2018
Solidaritätsanzeige

„Trotz der allgemeinen Beschäftigungszunahme in den letzten Jahren hat sich die Situation vieler Langzeiterwerbsloser nicht verbessert. Die Bundesregierung muss endlich die Realität zur Kenntnis nehmen und deutlich mehr für die vielen langzeiterwerbslosen Menschen tun. Eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik ist dringend notwendig“, erklärt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit.

Zimmermann weiter:

„Vor allem müssen ausreichend Gelder zur Unterstützung von Langzeiterwerbslosen bereitgestellt werden. DIE LINKE fordert die Einrichtung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors mit 300.000 voll sozialversicherungspflichtigen und existenzsichernden Arbeitsplätzen. Ebenso ist ein Rechtsanspruch auf Weiterbildung längst überfällig. Anstatt sich über einen vermeintlichen Fachkräftemangel zu beklagen, sollten die Arbeitgeber stärker als bisher die Einstellung von langzeiterwerbslosen Menschen in Erwägung ziehen, damit deren Potenzial nicht länger brachliegt.

Es ist und bleibt ein Skandal, dass Millionen Beschäftigte Niedriglöhne beziehen, unfreiwillig in Teilzeit arbeiten, mit Hartz IV aufstocken oder mehreren Jobs nachgehen müssen, um über die Runden zu kommen. Arbeit muss existenzsichernd werden. Der Mindestlohn muss auf zwölf Euro erhöht, Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen müssen verboten werden. Die Bundesregierung muss dringend die Rahmenbedingungen für gute Arbeit schaffen. ‚Arm trotz Arbeit‘ muss endlich der Vergangenheit angehören.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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