Samstag, 23. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

„Dies ist ein Tarifabschluss, der sich sehen lassen kann. Damit konnte nicht nur eine Reallohn-Steigerung erreicht werden. Er ist auch der wirtschaftlichen Lage angemessen,“ sagte Gabriele Gröschl-Bahr, als ver.di-Bundesvorstandsmitglied zuständig für die Sozialversicherung. Eine besondere Anforderung der Auszubildenden war die Forderung von bisher 27 Tagen nach 30 Tagen Urlaub im Jahr. „Ab 2018 gibt es jetzt auch für Azubis 30 Urlaubstage sowie eine Regelung zur unbefristeten Übernahme nach der Ausbildung“, sagte Gröschl-Bahr.

Im Hinblick auf die massiven Auswirkungen der Digitalisierung bei den Krankenkassen wurde im Rahmen der Entgeltverhandlungen die Aufnahme von gesonderten Tarifverhandlungen zu diesem Thema vereinbart.

Nachdem die Arbeitgeber zunächst nur geringe Erhöhungen angeboten hatten, waren in der vergangenen Woche die Warnstreiks in einer ersten Welle im Süden der Bundesrepublik (Bayern und Baden-Württemberg) mit rund 2.000 Teilnehmer/innen gestartet worden. In der dritten Verhandlungsrunde konnte nun die Tarifeinigung erreicht werden. 

Quelle:

ver.di

 

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