Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

1. Mai 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,Liebe Genossinnen und Genossen – liebe Freunde!

Auch wenn es manche vergessen haben und vielleicht auch gar nicht mehr hören wollen: der 1. Mai ist und war in erster Linie ein Kampftag der internationalen Arbeiterbewegung. Seine Wurzeln liegen an jenem fernen 4. Mai des Jahres 1886, als die polizeinin Chicago auf dem dortigen HayMarket auf Arbeiter schoss, die für die Einführung des 8-Stunden-Tages demonstrierten.

1. Mai 2014 in BerlinAm heutigen 1. Mai haben sich nach Angaben des DGB 403.000 Menschen an über 493 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die diesjährigen DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto »1. Mai 2014: Gute Arbeit. Soziales Europa« .

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer erklärte dazu in Bremen, wo in diesem Jahr die zentrale Gewerkschaftskundgebung stattfand: »Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein deutliches Signal: An den Themen der Gewerkschaften und den Anliegen der Beschäftigten in diesem Land kommt keiner vorbei. Die Zeit ist reif für eine neue Ordnung der Arbeit. Wir werden weiter Druck machen für den gesetzlichen Mindestlohn ohne jegliche Ausnahmen, für humane Arbeitsbedingungen und gegen prekäre Beschäftigung. Den arbeitenden Menschen gebührt Anerkennung und Würde - in Deutschland, Europa und in der Welt. Dafür werden wir weiterkämpfen.«

SDAJSDAJAuch im Jahr 2014 das gleiche Bild: Wir – die arbeitende und lernende Jugend – geraten immer häufiger aufs Abstellgleis. Schmalspurausbildung, Überstunden, Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz IV gehören für uns Jugendliche bereits zum Alltag. Die Kosten für die eigene Ausbildung gehen in die Höhe, die Qualität sinkt jedoch in den Keller. Ob in Deutschland, Spanien, Griechenland: Die anhaltenden Krise verschärft die miese Situation der Jugend in Europa noch einmal massiv.

Auch im Jahr 2014 das gleiche Bild: Wir – die arbeitende und lernende Jugend – geraten immer häufiger aufs Abstellgleis. Schmalspurausbildung, Überstunden, Angst vor Arbeitslosigkeit und Hartz IV gehören für uns Jugendliche bereits zum Alltag. Die Kosten für die eigene Ausbildung gehen in die Höhe, die Qualität sinkt jedoch in den Keller. Ob in Deutschland, Spanien, Griechenland: Die anhaltenden Krise verschärft die miese Situation der Jugend in Europa noch einmal massiv.
Jung & Arbeitslos heißt keine Zukunft & keine Perspektive

Klassenkämpferischer Block in BerlinKlassenkämpferischer Block in BerlinBasis-Zeitung zum 1. Mai 2014: Hier als PDF herunterladen

Ras­sis­ti­sche Hetze be­kämp­fen

Vor den Eu­ro­pa­wah­len im Mai 2014 neh­men Rechts­po­pu­lis­mus und ras­sis­ti­sche Hetze wie­der zu. Ras­sis­mus ist aber kein Rand­phä­no­men, son­dern kommt aus der Mitte der Ge­sell­schaft. Rechts­po­pu­lis­ti­sche Po­si­tio­nen wer­den von eta­blier­ten Par­tei­en wie der CSU auf­ge­grif­fen. Diese Par­tei hat eine Kam­pa­gne unter dem Slo­gan „Wer be­trügt, der fliegt“ gegen an­geb­lich dro­hen­de Ar­muts­zu­wan­de­rung aus Bul­ga­ri­en und Ru­mä­ni­en an­ge­sto­ßen. Dass ge­ra­de deut­sche Un­ter­neh­men von Bil­lig­löh­nen in Ost­eu­ro­pa pro­fi­tie­ren und Lohn­ab­hän­gi­ge aus Ru­mä­ni­en und Bul­ga­ri­en auch in der BRD unter pre­kä­ren Ver­hält­nis­sen zu Nied­rig­löh­nen aus­beu­ten, wird dabei aus­ge­blen­det. Von der vor­herr­schen­den Po­li­tik und den Me­di­en wer­den Mi­gran­tIn­nen al­lein unter dem Ge­sichts­punkt ihrer Ver­wert­bar­keit für die deut­sche Wirt­schaft be­trach­tet. Ras­sis­mus und Stand­ort­na­tio­na­lis­mus füh­ren zur Spal­tung der Be­schäf­tig­ten. Wir las­sen uns nicht ge­gen­ein­an­der aus­spie­len, son­dern kämp­fen ge­mein­sam gegen die ka­pi­ta­lis­ti­schen Ver­hält­nis­se. Dabei sind wir so­li­da­risch mit den Men­schen, die vor Armut, Krieg und Ver­fol­gung ge­flüch­tet sind.

Deutsche Kommunistische ParteiDeutsche Kommunistische ParteiNach der letzten Bundestagswahl und der Bildung der Großen Koalition gab es Hoffnungen, dass es nun den Menschen besser gehen würde. Doch schon jetzt ist zu sehen, dass die Maßnahmen der GroKo nur kleine Korrekturen sind: Der Mindestlohn ist zu niedrig und gilt nicht für alle, die Rente mit 63 ist eine Mogelpackung, die Schere zwischen Arm und Reich wird weiter auseinandergehen, der Jugend wird mit schlechter Bildung und ohne Ausbildung die Zukunft vorenthalten. Im Namen der Haushaltskonsolidierung wird die Schuldenbremse weiter angewendet. In deren Folge wird die öffentliche Daseinsvorsorge weiter eingeschränkt werden, staatliche Aufgaben stehen weiterhin zur Privatisierung an, eine Agenda 2020 wird aufgerufen, mit ähnlichen Folgen wie die Agenda 2010, in deren Umsetzung die Hartz-IV-Gesetze eingeführt und die Unternehmensbesteuerung gesenkt wurde.

1. Mai - Überall Widerstand1. Mai - Überall WiderstandAm Vorabend des 1. Mai organisiert das »Revolutionäre Bündnis NRW« in Duisburg eine revolutionäre Demonstration, um gemeinsam mit antikapitalistischen Kräften aus NRW unter dem Motto »Überall Widerstand! Deutschland zum Gefahrengebiet machen!« zu demonstrieren. Auftakt ist am 30. April um 18 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof.

Wir dokumentieren nachstehend den von der Antikapitalistischen Aktion Bonn, der Roten Aktion Köln, der Roten Antifa NRW sowie Young Struggle Duisburg & Köln unterzeichneten Aufruf.

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