Dienstag, 18. September 2018
Solidaritätsanzeige

Polizei räumt Blockade in Lingen. Foto: visual.rebellionAn der einzigen deutschen Brennelementefabrik im emsländischen Lingen blockieren Anti-Atomkraft-Initiativen seit heute morgen die Zufahrt. In der Anlage werden Brennelemente produziert, die international in Atomkraftwerken zum Einsatz kommen. Seit 5:00 Uhr demonstrieren die Aktivisten vor der Fabrik. Sie fordern u. a. die sofortige Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau. Die Atomkraftgegne zeigen ihre Entschlossenheit u. a. durch eine Sitzblockade und  eine Kletteraktion. Der Zulieferungsverkehr zur Anlage kam zum Erliegen.

Die Polizei beendete die Aktivon in den Mittagsstunden gewaltsam. Mehrere Teilnehmer wurden weggetragen. Eine Teilnehmerin wurde bei der Räumung verletzt. Die Aktivisten vermuten, dass die Polizei sie möglichst zügig räumen wollte, da im Laufe des Tages ein Atomtransport aus dem Hamburger Hafen in Lingen eintreffen soll. Nach Beobachtungen hat das Urantransportschiff KHOLMOGORY am frühen Morgen im Hamburger Hafen angelegt. Dieses Schiff ist dafür bekannt regelmäßig Uran für die Brennelementefabrik in Lingen zu liefern.

Mit scharfem Protest reagiert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf die Klage des kanadischen Erdgaskonzerns BNK. BNK hat am Montag (8. Juli) beim Verwaltungsgericht in Gießen eine Klage gegen die Ablehnung eines Erdgas-Aufsuchungsantrags eingereicht Der Ablehnungsbescheid war  vom Regierungspräsidium Darmstadt für Nordhessen verfasst  worden. Der BBU betont, dass sich breite Bevölkerungskreise in Hessen und anderswo gegen jegliche Frackingpläne zur Wehr setzen. Das sollte von BNK respektiert werden. Das Regierungspräsidium Darmstadt bezieht sich bei der Ablehnung der Fracking-Pläne von BNK auf zwei Gutachten und hat im Juni die Pläne untersagt.

Die niederländische Regierung erwägt in Abstimmung mit der Bundesregierung und der britischen Regierung einen möglichen Börsengang der Urananreicherungsfirma Urenco. Dies geht aus einem jetzt bekannt gewordenen Brief des niederländischen Finanzministers Jeroen Dijsselbloem vom 23. Mai an das niederländische Parlament hervor. Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland, Robin Wood und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) halten diese Pläne für unverantwortlich. Sie fordern von der Bundesregierung ein klares Veto gegen den freien Verkauf der Urenco und außerdem die sofortige Stilllegung der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau.

Zum »Forum Standortauswahlgesetz« erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Nach Angaben der Veranstalter waren eine Stunde nach Beginn des Forums – einmal von Pressevertretern abgesehen – 79 Personen erschienen, davon viele, die sich beruflich mit dem Atommüll-Problem beschäftigten. Geplant war die Veranstaltung für 300 Bürgerinnen und Bürger. Wie der Bundesumweltminister da von ‚riesigem Interesse‘ sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Altmaier sollte stattdessen selbstkritisch feststellen, dass er nicht verstanden hat, wie Bürgerbeteiligung so funktioniert, dass sich die Betroffenen auch angesprochen und ernstgenommen fühlen.

NDR-Bericht sorgt für neue UnruheDer Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat seine Forderung nach der Entwidmung aller Häfen für den Umschlag radioaktiver Stoffe bekräftigt. Der Brand der »Atlantic Cartier« am 1. Mai in Hamburg habe verdeutlicht, dass die Gefahr einer Atomkatastrophe nicht nur im Nahbereich von Atomkraftwerken und Atomanlagen drohe, sondern auch weitab an allen Stationen der Atomtransporte. Erst nach dem Brand des Frachters war offiziell bekannt geworden, dass an Bord des Schiffes Nuklearmaterial geladen war. Auch das hochgefährliche Uranhexafluorid war an Bord, das in keinem Fall mit Wasser in Verbindungen kommen darf, da sich sonst Flusssäure bildet. Alternative Löschmittel standen der Hamburger Feuerwehr allerdings nicht ausreichend zur Verfügung.

Beginn der ARD-DokumentationMit großer Betroffenheit reagieren die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf die ARD-Dokumentation »Gott und die Welt«, die am gestrigen Sonntag (26. Mai) über den krebskranken Jungen Nikita aus dem sibirischen Angarsk berichtete. Nikita wird in Hannover gegen seine Krebserkrankung behandelt.

In Angarsk lagern auf dem Gelände der dortigen Urananreicherungsanlage auch mehrere Tausend Tonnen Uranmüll aus dem westfälischen Gronau, das zwischen 1995 und 2009 von der Firma Urenco aus der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage zur Endlagerung dorthin transportiert wurde.

Nach Angaben von Eon, der Polizei Hamburg und der Atomaufsicht in Kiel ist der MOX-Plutonium-Transport aus dem belgischen Dessel am gestrigen Mittwoch am AKW Brokdorf eingetroffen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Hochgefährliches Plutonium wird einmal quer durch die Republik gefahren, obwohl der Einsatz dieser Brennelemente selbst nach Eon-Angaben die Sicherheit reduziert. Damit setzen die AKW-Betreiber die Bevölkerung unnötigen Gefahren aus. Schon der Betrieb von Atomkraftwerken mit Uran-Brennstäben birgt nicht zu verantwortende Risiken. MOX-Brennelemente verschärfen die Gefahr noch.«

Atomkraft Nein DankeAtomkraft Nein DankeDer Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat mit Empörung auf die Wiederinbetriebnahme des niedersächsischen Atomkraftwerks Grohnde reagiert. »Rund 20.000 Menschen hatten im März anlässlich des zweiten Fukushima-Jahrestages gegen das AKW Grohnde demonstriert. Niedersachsens Umweltminister Wenzel hätte die deutlichen Signale der Bevölkerung aufgreifen und die Wiederinbetriebnahme des AKW verhindern müssen«, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Das AKW Grohnde stößt nicht nur in Niedersachsen, sondern auch im Nachbarland Nordrhein-Westfalen auf breiten Widerstand.

Foto: Andreas Conradt / PubliXviewinGFoto: Andreas Conradt / PubliXviewinG22 Schiffe haben sich am gestrigen Freitag zum Auftakt des Hamburger Hafengeburtstages an den Landungsbrücken an einer Blockade der Elbe beteiligt. Die Aktion sollte ein Zeichen gegen die drohende Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Moorburg bei Hamburg und gegen den Kohleabbau in Kolumbien setzen. Der ungewöhnliche Protest sei bei der Bevölkerung gut angekommen und auch am Ufer mit vielfältigen Aktionen unterstützt worden, teilte der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) mit. So sei an Land ein 60 Meter  langes Transparent gezeigt worden. Bei einer Kundgebung kamen zudem Mitglieder  verschiedener Initiativen und Organisationen zu Wort, darunter auch Aktive aus Kolumbien und von der Kampagne »Unser Hamburg – Unser Netz«, die für den Tag der Bundestagswahl einen Volksentscheid über die zukünftige Energieversorgung in Hamburg vorbereitet.

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