Samstag, 17. November 2018
Solidaritätsanzeige

Zur heutigen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Familie des Europarates zum Umgang mit der H1N1-Grippe erklärt Andrej Hunko, Mitglied des Ausschusses und des Europarates:

Die heutige Anhörung war dringend notwendig, um die drängenden Fragen zum Umgang mit der H1N1-Grippe (Schweinegrippe) anzugehen. Leider wurden meine Befürchtungen, dass eine leichte Grippe im Interesse der Pharma-Industrie zu einer "Pandemie" hochstilisiert wurde, eher bestätigt als ausgeräumt. Weder der Vertreter der WHO, Dr Keiji Fukuda, noch der Vertreter der Europäischen Impfstoffhersteller, Dr Luc Hessel, konnten die Fragen der Mitglieder des Ausschusses befriedigend beantworten. Insbesondere die Frage warum und unter welchem Einfluss die WHO im Mai 2009 die Pandemiekriterien herabsetzte, blieb weiter offen.

AKW-Gefährdungsatlas»Beklemmend«, nennt der Vorstandssprecher der Deutschen Umweltstiftung, Jörg Sommer, das Gefühl, welches sich ihm beim ersten Blick auf den AKW-Gefährdungsatlas aufdrängte. Eine Arbeitsgruppe der Stiftung ermittelte in mehrwöchiger mühevoller Kleinarbeit die Bevölkerungszahlen in den Gefährdungsregionen der aktuell in Betrieb befindlichen deutschen Kernkraftwerke. Berücksichtigt wurde dabei die Wohnbevölkerung in einem Umkreis von jeweils 150km.

Dabei ergaben sich gefährdete Bevölkerungszahlen zwischen 5,4 Millionen (Gundremmingen) und bis zu 11,8 Millionen (Neckarwestheim). Besonders gefährdet sind die Menschen um Bremen, die im unmittelbaren Einzugsbereich von bis zu sechs Atomkraftwerken leben müssen. Die so ermittelten Zahlen sind Untergrenzen, da durch einen größten anzunehmenden Unfall weit mehr Bürgerinnen und Bürger in einem mehrfach erweiterten Umkreis durch die frei gesetzten radioaktiven Strahlen betroffen sein könnten, also um ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall um ihr Leben fürchten müssten.

Das unbeugsame EichhörnchenDas unbeugsame EichhörnchenAm 27. April 2009 demonstrierte die Kletteraktivistin Cécile Lecomte erneut in luftiger Höhe oberhalb der Bahnlinie gegen die gefährliche Verschiebung von Atommüll quer durch ganz Europa und die Welt. »Aus den Augen, aus dem Sinn ist doch keine Lösung. Es gibt weltweit keine Lösung für das Atommüllproblem«, erklärte die Aktivistin damals. Mit ihrer Aktion wolle sie die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Atomindustrie aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen. Der Atommülltransport vom 27. April 2009 fuhr nach Frankreich. Dafür wird ihr nun der Prozess gemacht.

Deutsche Kommunistische ParteiDeutsche Kommunistische ParteiDer Weltklimagipfel in Kopenhagen ist gescheitert. Darüber kann auch das dürftige Abschlusspapier nicht hinweg täuschen, dessen unverbindlichen Ziele nicht einmal beschlossen, sondern von der Konferenz nur »zur Kenntnis genommen« wurden.

Beinahe 120 Staats- und Regierungschefs haben Tonnen des Klimakillers CO2 produziert, um nach Kopenhagen zu reisen und dort der Welt zu demonstrieren: Der Kapitalismus kann es nicht.

Protest in MorslebenProtest in MorslebenHeute vormittag haben AktivistInnen des Informationsnetzwerkes Contratom das Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM) besetzt. Sie erkletterten einen Turm auf dem Gelände der Atomanlage und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift »Stoppt das dreckige Atomgeschäft!«

EtheconEtheconWeltweit sind am 6. November tausende Menschen in den Hungerstreik getreten. Ca. 50 davon unbefristet. Sie wollen im Umfeld des Welt-Klimagipfels ab 7. Dezember in Kopenhagen den Druck auf Politik und Wirtschaft erhöhen, damit angesichts der dramatischen Entwicklung der Klimakatastrophe und der unsäglichen Untätigkeit der Verantwortlichen endlich gehandelt wird.

Das Vorstandsmitglied der »ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie«, Axel Köhler-Schnura, hat sich in Düsseldorf mit einem auf zehn Tage befristeten Hungerstreik den Aktionen angeschlossen, ebenso das gesamte Tagungsteam von ethecon.

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat der Bundesregierung vorgeworfen, das derzeit wichtigste Klimaschutzgesetz zu blockieren. »Während Merkel in den USA für Klimaschutz wirbt, tritt sie in Europa massiv auf die Bremse«, beklagte DNR-Präsident Hubert Weinzierl. Die gestrigen Verhandlungen in Brüssel über die Energieeffizienz von Gebäuden von Rat, Parlament und Kommission drohen an der Position Deutschlands zu scheitern.

Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu) hat trotz der in den Medien von Seiten der Regierung, des Paul-Ehrlich- Instituts wie des Herstellers geäußerten Unbedenklichkeitsbeteuerungen ernsthafte Bedenken gegen den von der Bundesregierung als einzigem für die breite Massenimpfung gegen die »neue Grippe« zur Verfügung gestellten Pandemieimpfstoffes »Pandemrix« der Fa. GlaxoSmithKline.

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