20 | 11 | 2019

Drei Wochen vor dem weltweiten Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung ruft der ver.di-Bundesvorstand dazu auf, "sich am 20. September – außerhalb der Arbeitszeit – an den Aktionen der Fridays for Future zu beteiligen". Einen entsprechenden Beschluss hat der Vorstand auf seiner Sitzung am Montag (26. August 2019) gefasst.

"Das Klima zu schützen und dem Klimawandel entschieden entgegen zu wirken, ist weltweit eine Herausforderung von absoluter Dringlichkeit", so der Vorstandsbeschluss. Der Klimawandel bedrohe die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, "ja die Menschheit als Gattung", heißt es in dem Papier. Die Politik müsse daher beim Klimaschutz aufs Tempo drücken.

Deutschland habe sich national, europäisch und international im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zwar auf Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstoßes verpflichtet. Diese nationalen Ziele würden für 2020 aber nicht erreicht. Einzig die Energiewirtschaft erfülle in Deutschland bislang ihre Klimaverpflichtungen und habe mit den Empfehlungen der Kommission ‚Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘ bereits weitere Schritte zur Klimawende vereinbart. "ver.di steht hinter diesen Empfehlungen und tritt dafür ein, dass sie vom Gesetzgeber eins zu eins umgesetzt werden."
Überdies müsse bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft dringend mehr getan werden, um den CO2-Ausstoß dieser Sektoren zu verringern und in Richtung CO2-Neutralität voranzukommen.

"Die Akteure von Fridays for Future haben den Druck in diese Richtung spürbar erhöht und dem Ruf nach energischem klimapolitischem Handeln weltweit Schub verliehen“, so ver.di. Das gelte es weiter mit Nachdruck zu verfolgen. Die jungen Menschen, die freitags auf die Straße gingen, sorgten sich zu Recht um die Zukunft. „Ihr Anliegen verdient unser aller Unterstützung. Es muss klimapolitisch mehr passieren als bisher," heißt es im ver.di-Vorstandsbeschluss.

Hier zum Aufruf:
https://www.verdi.de/themen/politik-wirtschaft/++co++df301e60-c8c7-11e9-a4c3-525400b665de

Quelle:

ver.di

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