Sonntag, 21. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

„So ein Innenminister gehört nicht zu einem religiös und weltanschaulich vielfältigem Land“, erklärt Christine Buchholz, religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, zu dem BILD-Interview, in dem Seehofer behauptet, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Buchholz weiter:

„Die Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, ist angesichts zunehmender islamfeindlicher Gewalt sowie antitürkischer und antimuslimischer Hetze ein Zugeständnis an die AfD.

Das ist nicht hinnehmbar. Ich teile die Kritik der muslimischen Verbände, die die Politik in Deutschland für ihre Untätigkeit gegenüber Islamfeindlicher Stimmungsmache und Übergriffen kritisieren. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, endlich in einen Dialog auf Augenhöhe mit muslimischen Verbänden zu treten, um Stigmatisierung und Diskriminierung entgegenzuwirken.

Seehofer befeuert eine Scheindebatte, wenn er fordert, nicht aus falscher Rücksichtnahme ‚unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufzugeben‘. Niemand fordert, Weihnachten oder Ostern abzuschaffen. Wenn jemand den freien Sonntag infrage stellt, ist das der Einzelhandel, aber nicht die Muslime.

Eine religiös und weltanschaulich vielfältige Gesellschaft braucht allerdings Gleichberechtigung von verschiedenen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Davon sind wir momentan noch weit entfernt. Diese Kluft zu überwinden, wäre Aufgabe der Bundesregierung, nicht das Schüren von Vorurteilen gegenüber dem Islam.“

Quelle:

Bundestagsfraktion Die Linke

 

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