09 | 12 | 2019

Die Beschäftigten von ARD und Deutschlandradio haben gestern und heute (14./15. November 2019) erneut für ein angemessenes Ergebnis im laufenden Tarifkonflikt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gestreikt und Aktionen veranstaltet.

Beim BR, NDR, WDR, SWR, Deutschlandradio, bei Radio Bremen und Bremedia kam es zu Arbeitsniederlegungen und teilweise zu Programmausfällen. An den Ausständen beteiligten sich über 2.000 Beschäftigte aus Redaktion, Technik und Verwaltung, Festangestellte sowie Freie. Aufgerufen zu den Streiks hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), nachdem es in der laufenden Tarifrunde noch immer kein annehmbares Angebot der Sender gibt.

„Den Kolleginnen und Kollegen ist es sehr ernst und dafür sind sie bereit, weiter zu kämpfen: Sie wollen sich nicht vom Tarifergebnis des öffentlichen Dienstes abkoppeln lassen“, erklärte Christoph Schmitz, ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Bundesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie.

Für eine Lösung des Konflikts sei in einem Spitzengespräch bereits am 25. Oktober 2019 eine Brücke gebaut worden, die die Sender in den anschließenden Verhandlungen dann aber doch nicht überschreiten wollten: „Wir waren schon auf einem ganz guten Weg. Dass die ARD davon jetzt wieder abweicht, ist enttäuschend. Die starken gemeinsamen Streikaktionen sind eine angemessene Reaktion darauf“, sagte Schmitz.

In der aktuellen Tarifrunde fordern die Gewerkschaften, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Anstalt öffentlichen Rechts die Gehaltsentwicklungen des öffentlichen Dienstes nachzeichnet.

Über die Tarifrunde und aktuelle Aktionen wird auch unter dem Hashtag #jetzteinschalten und https://tinyurl.com/yhl56fe7  berichtet. Weitere Informationen (u.a. zu den Tarifforderungen) unter https://tinyurl.com/y29y2tr3  bzw. https://rundfunk.verdi.de/

Quelle:

ver.di

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