Donnerstag, 20. September 2018
Solidaritätsanzeige

Es ist so traurig! Schon wieder ist ein wirklich guter Freund und Kollege, ein großartiger Mensch und Schriftsteller gestorben. Herbert Rosendorfer ist heute morgen eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.

Memoria aus Köln. Foto: SDAJDer Bandcontest auf dem Festival der Jugend 2012, das am Wochenende in Köln stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Die erst 13- bis 16-Jährigen aus der Gewinnerband »Memoria« konnten das Publikum begeistern. Die siebenköpfige Band aus Köln konnte mit ihrem Reggae-, Dancehall-, Latin- und Root-Klängen aus Gitarren und Bass, aber auch Keyboard, Saxophon, Posaune und Tromprete die Zuschauer begeistern. Der Hinweis »Es darf getanzt werden« wurde von den Besuchern ohne Umschweife beherzigt.

Gute Stimmung bei den Konzerten. Foto: SDAJDas Wetter in Köln hätte am Wochenende nicht besser sein können. Hier feierte die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) am Pfingstwochenende direkt am Rhein ihr »Festival der Jugend«. Das alle zwei Jahre stattfindende Jugendcamp hat in dem Verband eine lange Tradition und zieht schon seit über drei Jahrzehnten Jugendliche aus ganz Deutschland zum gemeinsamen feiern, politisch diskutieren, Workshops besuchen und zusammen Spaß haben an.

In diesem Jahr fanden sich mehrere Hundert junge Menschen unter dem Motto »Zeit zu kämpfen, Zeit zu feiern« zusammen. Unter ihnen waren nicht nur Mitglieder der Jugendverbandes, sondern auch Antifas, Gewerkschafter, Mitglieder anderer linker Gruppierungen und Gäste aus Schwesterorganisationen anderer Länder. In den Bereichen Politik, Kultur, Freizeit und Sport bot das Programm reichlich Zündstoff für interessante Diskussionsrunden und gemeinsame Aktionen. Das Festival diente auch als Abschluss der diesjährigen bundesweiten Antifakampagne der SDAJ, die bei Präsentationen und einem Rückblick über die verschiedenen Aktionen vorgestellt wurde.

In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.

Festival der Jugend in KölnIm Jugendpark Köln direkt am Rhein wird heute abend das »Festival der Jugend« der SDAJ eröffnet. Vier Tage lang will der sozialistische Arbeiterjugendverband dort feiern, diskutieren und Kraft für die nächsten Monate schöpfen. Für Dauergäste kostet der Eintritt 28 Euro, besonders solidarische Gäste dürfen auch 38 bezahlen. Tagesgäste kommen umsonst rein und dürfen trotzdem das ganze Programm geniessen. Und das hat es in sich.

Vorwärts zur Sommerzeit!Vorwärts zur Sommerzeit!Nach der Vereidigung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten scheint abends länger die Sonne. In der Nacht zum Sonntag müssen die Uhren von 2.00 auf 3.00 Uhr vorgestellt werden. Autofahrern wird zu besonderer Vorsicht geraten. Da dann morgendlicher Berufsverkehr und Dämmerung zusammenfallen, steige das Risiko für Wildunfälle, warnen laut dapd der Deutsche Jagdschutzverband und der Automobilklub ­ADAC. Bundespräsident Gauck bittet die Bürger um Mut und Vertrauen.

Fotos von Tina Modotti in der jW-Ladengalerie BerlinFotos von Tina Modotti in der jW-Ladengalerie BerlinDie Tageszeitung junge Welt eröffnet am 5. Januar 2012 um 19 Uhr in ihrer Ladengalerie in Berlin die Fotoausstellung "Tina Modotti - Fotografien". Es werden 40 Arbeiten der berühmten Fotografin Tina Modotti (1896-1942) gezeigt, deren Auswahl auch viel über das Leben der außergewöhnlichen Frau selbst verrät: Fotografin, Schauspielerin, Kommunistin und von berühmten Männern umworbene Schönheit. Ihr fotografisches Werk entstand innerhalb nur weniger Jahre vor allem in Mexiko ab 1923 an der Seite des Fotografen Edward Weston und des kubanischen Studentenführers Antonio Mella.

Die als "ethecon-Preis an Angela Davisethecon-Preis an Angela DavisPolik-Ikone" geltende afroamerikanische Bürgerrechtlerin Angela Davis ist auf der diesjährigen Tagung der alternativen Stiftung ethecon von den zahlreichen TeilnehmerInnen mit Begeisterung empfangen worden. Sie war als nominierte Preisträgerin des Internationalen Blue Planet Award 2011 nach Berlin angereist. Von Axel Köhler-Schnura, Gründungsstifter von ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie, nahm sie die von der international bekannten Künstlerin Katharina Mayer gestaltete wertvolle Preistrophäe in Empfang. Dr. Gregor Gysi ging in seiner Laudatio auf die Stationen ihres Lebens ein, "die sie zu einer so außerordentlichen Aktivistin gemacht haben". Gleichzeitig betonte er, dass mit dieser Ehrung nicht ausschließlich ihr persönliches Engagement gewürdigt werde: "Angela Davis ist uns allen auch deshalb bekannt, weil sie eine weltweit bekannte Symbolfigur ist, die für die antirassistischen, politischen und sozialen Kämpfe um Emanzipation aller steht."

etheconetheconAuf einer Pressekonferenz am gestrigen Freitag in Berlin informierte die alternative Stiftung ethecon in Anwesenheit der US-amerikanischen Bürgerrechtlerin Angela Davis über die beiden internationalen ethecon Awards 2011. Die Verleihung der beiden Preise findet am heutigen Samstag im Berliner Pfefferwerk statt. Der positive Internationale Blue Planet Award 2011 geht an die afroamerikanische "Polit-Ikone" Angela Davis. Das negative Gegenstück, der Black Planet Award 2011, stellt die für die Fukushima-Katastrophe verantwortlichen Manager und GroßaktionärInnen des TEPCO-Konzerns an den Pranger. Den Rahmen des öffentlichen Festaktes bildet der Vortrag "Gentechnik - made by profit".

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