Sonntag, 18. November 2018
Solidaritätsanzeige

Werbung für das UZ-Pressefest 2014. Foto: FacebookDie ersten großen Festzelte stehen, viele Helfer sind bereits vor Ort. Im Dortmunder Revierpark Wischlingen laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Pressefest der Wochenzeitung UZ – Unsere Zeit, dem traditionellen Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Bei den letzten Festival 2011 und 2009 waren nach Polizeiangaben jeweils rund 40.000 Menschen in den Park gekommen, um mit den Kommunisten zu feiern, zu diskutieren und zu trinken, Musik zu hören, alte Bekannte wiederzutreffen und neue Menschen kennenzulernen. Auch in diesem Jahr wird – sofern das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht – mit einer ähnlichen Zahl an Teilnehmern gerechnet. Aus vielen Ecken des Landes kommen Busse nach Dortmund, unzählige Gäste reisen mit der Bahn oder privaten PKW an.

Zweitausend Tote sind, wenn man sie hintereinanderlegt und eine durchschnittliche Länge von einem Meter achtzig pro Leiche annimmt, eine Torsostrecke von 3,6 Kilometern. Das entspricht der Entfernung vom Checkpoint Charlie zum Reichstag oder vom Capitol zum Weißen Haus.

Die Referenden im Osten der Ukraine haben, wie auch die Aktionen der Parlamentsarmee und der Separatisten, zu einer Verschärfung der Lage beigetragen. Denn natürlich waren die Abstimmungen in Luhansk und Donezk eine Farce. Anderes war, schon aufgrund der militärischen Lage, nicht zu erwarten.

CIACIADer Schriftsteller Leander Sukov wird künftig in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit einer Kolumne bei RedGlobe vertreten sein. Wir freuen uns über diesen Zuwachs und geben ohne lange Vorrede den Platz frei für seinen ersten (bei uns veröffentlichten) Text:

»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Was?«
»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Da gab es noch gar keine CIA«
»Doch«
»Nein, die wurde erst 1947 gegründet«
»Die geben das aber selbst zu«
»Die geben zu, dass sie Karl Marx bezahlt haben?«
»Ja«

David RovicsDavid RovicsWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung einen Beitrag des US-amerikanischen Liedermachers David Rovics, der in Deutschland immer wieder von angeblichen Linken angefeindet wird. Seinen »offenen Brief an die deutsche Linke« veröffentlichte er am 23. September auf seinem Blog »Songwriter's Notebook«.

Gestern Abend wurde ein weiteres Konzert von mir in Deutschland auf Druck einer politischen Tendenz, die hier als »antideutsch« bekannt ist, abgesagt. Der Auftritt fand in diesem Fall trotzdem statt, aber an einem anderen Veranstaltungsort. In früheren Fällen mussten Shows wegen antideutscher Drohungen, Auftrittsorte zu boykottieren, Blockade zu organisieren, Fenster einzuwerfen oder Leute zu verletzen ganz abgesagt werden. Die Ziele solcher Aktionen der Antideutschen sind zu vielen Anlässen und seit vielen Jahren fortschrittliche Künstler, Gruppen und Veranstaltungsorte sowie Mitglieder der sehr großen palästinensischen Gemeinde in Deutschland.

In letzter Zeit sind wir mehrmals darauf aufmerksam gemacht worden, dass unser Lied »Tage wie diese« immer wieder auf verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen eingesetzt wird, vor allen Dingen bei CDU und SPD. Die Rechtslage ist leider so, dass wir dagegen nichts tun können.

Marx und Engels in Berlin. Foto: caritomedis / flickr.comMarx und Engels in Berlin. Foto: caritomedis / flickr.comDie UNESCO hat gestern die zwei wohl wichtigsten Schriften von Karl Marx in die Liste des Weltdokumentenerbes, das »Gedächtnis der Menschheit« aufgenommen. Das Manifest der Kommunistischen Partei und der erste Band des Kapitals stehen nun auf der Liste. Beantragt worden war die Aufnahme von Deutschland und den Niederlanden. Insgesamt wurden 54 Dokumente aus 40 Ländern neu in das UNESCO-Weltregister aufgenommen. Damit folgte Generaldirektorin Irina Bokova der Empfehlung des Internationalen Komitees »Memory of the World«, das noch bis zum 21. Juni im südkoreanischen Gwangju tagt.

Manifest-Lesung mit Rolf BeckerManifest-Lesung mit Rolf Becker»Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!«

Am 14. März vor 130 Jahren starb Karl Marx. Als Verfasser weltbewegender Schriften wie »Das Kapital« gilt er als Begründer des Wissenschaftlichen Sozialismus. Er wirkte als Journalist bei der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ), die in den Jahren 1848 und 1849 in Köln herausgegeben wurde. Auch Marx’ Weggefährte Friedrich Engels arbeitete als Redakteur mit wesentlichen Artikeln an der Zeitung mit. Beide zusammen verfassten im Auftrag des Bundes der Kommunisten das »Manifest der Kommunistischen Partei«, das vor 165 Jahren das erste Mal erschien. Grund genug, eine Brücke zu schlagen zur heute einzigen marxistischen Tageszeitung in Deutschland, der »jungen Welt«.

Am 15. Februar 2013 ist Dietrich Kittner in seiner Wahlheimat Dedenitz in Österreich im Alter von 77 Jahren gestorben. Hier soll es nicht um biographische Daten gehen, die anderswo eingesehen werden können, sondern um die Würdigung einer politischen und künstlerischen Persönlichkeit.

Dietrich Kittner, Kabarettist und leidenschaftlicher Einmischer, war nicht nur ein wortmächtiger Aufklärer, sondern Agitator im besten Sinne, dem immer auch an der direkten Aktion gelegen war.

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