Dienstag, 17. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Marx und Engels in Berlin. Foto: caritomedis / flickr.comDie UNESCO hat gestern die zwei wohl wichtigsten Schriften von Karl Marx in die Liste des Weltdokumentenerbes, das »Gedächtnis der Menschheit« aufgenommen. Das Manifest der Kommunistischen Partei und der erste Band des Kapitals stehen nun auf der Liste. Beantragt worden war die Aufnahme von Deutschland und den Niederlanden. Insgesamt wurden 54 Dokumente aus 40 Ländern neu in das UNESCO-Weltregister aufgenommen. Damit folgte Generaldirektorin Irina Bokova der Empfehlung des Internationalen Komitees »Memory of the World«, das noch bis zum 21. Juni im südkoreanischen Gwangju tagt.

Manifest-Lesung mit Rolf Becker»Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!«

Am 14. März vor 130 Jahren starb Karl Marx. Als Verfasser weltbewegender Schriften wie »Das Kapital« gilt er als Begründer des Wissenschaftlichen Sozialismus. Er wirkte als Journalist bei der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ), die in den Jahren 1848 und 1849 in Köln herausgegeben wurde. Auch Marx’ Weggefährte Friedrich Engels arbeitete als Redakteur mit wesentlichen Artikeln an der Zeitung mit. Beide zusammen verfassten im Auftrag des Bundes der Kommunisten das »Manifest der Kommunistischen Partei«, das vor 165 Jahren das erste Mal erschien. Grund genug, eine Brücke zu schlagen zur heute einzigen marxistischen Tageszeitung in Deutschland, der »jungen Welt«.

Am 15. Februar 2013 ist Dietrich Kittner in seiner Wahlheimat Dedenitz in Österreich im Alter von 77 Jahren gestorben. Hier soll es nicht um biographische Daten gehen, die anderswo eingesehen werden können, sondern um die Würdigung einer politischen und künstlerischen Persönlichkeit.

Dietrich Kittner, Kabarettist und leidenschaftlicher Einmischer, war nicht nur ein wortmächtiger Aufklärer, sondern Agitator im besten Sinne, dem immer auch an der direkten Aktion gelegen war.

Dietrich KittnerDer Kabarettist Dietrich Kittner ist tot. Wie sein Produzent Andreas Barthel mitteilte, starb Kittner am Freitag morgen im Alter von 77 Jahren in seinem Wohnort in Österreich.

Der 1935 geborene Künstler gehörte zu den namhaftesten linken Politkabarettisten der Bundesrepublik. 1960 gründete er in Göttingen ein Studentenkabarett. Lange Zeit lebte er in Hannover und trat in einer festen Spielstätte sowie auf ausgedehnten Tourneen mit zahlreichen Programmen auf.

Die LinkeDie Linke"Über den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Entwurf, der eine Beschneidung von Jungen grundsätzlich erlaubt, sind wir erschüttert", schreibt Ricarda Hinz, Sprecherin der LINKEN-Laizisten in NRW, in einer Pressemitteilung. "Es ist schockierend, dass das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit für die Bundesregierung wohl keine Rolle spielt. Kinder sind Träger eigener Rechte. Das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit darf dem Elternrecht nicht geopfert werden. Kinderrechte dürfen nicht zur Disposition gestellt werden. Der Vorschlag bleibt nicht nur hinter den Vorschlägen des Deutschen Ethikrates, sondern auch hinter der Maßgabe des Beschlusses des Bundestages zurück, dass die Beschneidung ohne unnötige Schmerzen durchzuführen ist."

Es ist so traurig! Schon wieder ist ein wirklich guter Freund und Kollege, ein großartiger Mensch und Schriftsteller gestorben. Herbert Rosendorfer ist heute morgen eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.

Memoria aus Köln. Foto: SDAJMemoria aus Köln. Foto: SDAJDer Bandcontest auf dem Festival der Jugend 2012, das am Wochenende in Köln stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Die erst 13- bis 16-Jährigen aus der Gewinnerband »Memoria« konnten das Publikum begeistern. Die siebenköpfige Band aus Köln konnte mit ihrem Reggae-, Dancehall-, Latin- und Root-Klängen aus Gitarren und Bass, aber auch Keyboard, Saxophon, Posaune und Tromprete die Zuschauer begeistern. Der Hinweis »Es darf getanzt werden« wurde von den Besuchern ohne Umschweife beherzigt.

Gute Stimmung bei den Konzerten. Foto: SDAJGute Stimmung bei den Konzerten. Foto: SDAJDas Wetter in Köln hätte am Wochenende nicht besser sein können. Hier feierte die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) am Pfingstwochenende direkt am Rhein ihr »Festival der Jugend«. Das alle zwei Jahre stattfindende Jugendcamp hat in dem Verband eine lange Tradition und zieht schon seit über drei Jahrzehnten Jugendliche aus ganz Deutschland zum gemeinsamen feiern, politisch diskutieren, Workshops besuchen und zusammen Spaß haben an.

In diesem Jahr fanden sich mehrere Hundert junge Menschen unter dem Motto »Zeit zu kämpfen, Zeit zu feiern« zusammen. Unter ihnen waren nicht nur Mitglieder der Jugendverbandes, sondern auch Antifas, Gewerkschafter, Mitglieder anderer linker Gruppierungen und Gäste aus Schwesterorganisationen anderer Länder. In den Bereichen Politik, Kultur, Freizeit und Sport bot das Programm reichlich Zündstoff für interessante Diskussionsrunden und gemeinsame Aktionen. Das Festival diente auch als Abschluss der diesjährigen bundesweiten Antifakampagne der SDAJ, die bei Präsentationen und einem Rückblick über die verschiedenen Aktionen vorgestellt wurde.

In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.

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