Donnerstag, 20. September 2018
Solidaritätsanzeige

Die Referenden im Osten der Ukraine haben, wie auch die Aktionen der Parlamentsarmee und der Separatisten, zu einer Verschärfung der Lage beigetragen. Denn natürlich waren die Abstimmungen in Luhansk und Donezk eine Farce. Anderes war, schon aufgrund der militärischen Lage, nicht zu erwarten.

CIACIADer Schriftsteller Leander Sukov wird künftig in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit einer Kolumne bei RedGlobe vertreten sein. Wir freuen uns über diesen Zuwachs und geben ohne lange Vorrede den Platz frei für seinen ersten (bei uns veröffentlichten) Text:

»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Was?«
»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Da gab es noch gar keine CIA«
»Doch«
»Nein, die wurde erst 1947 gegründet«
»Die geben das aber selbst zu«
»Die geben zu, dass sie Karl Marx bezahlt haben?«
»Ja«

David RovicsDavid RovicsWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung einen Beitrag des US-amerikanischen Liedermachers David Rovics, der in Deutschland immer wieder von angeblichen Linken angefeindet wird. Seinen »offenen Brief an die deutsche Linke« veröffentlichte er am 23. September auf seinem Blog »Songwriter's Notebook«.

Gestern Abend wurde ein weiteres Konzert von mir in Deutschland auf Druck einer politischen Tendenz, die hier als »antideutsch« bekannt ist, abgesagt. Der Auftritt fand in diesem Fall trotzdem statt, aber an einem anderen Veranstaltungsort. In früheren Fällen mussten Shows wegen antideutscher Drohungen, Auftrittsorte zu boykottieren, Blockade zu organisieren, Fenster einzuwerfen oder Leute zu verletzen ganz abgesagt werden. Die Ziele solcher Aktionen der Antideutschen sind zu vielen Anlässen und seit vielen Jahren fortschrittliche Künstler, Gruppen und Veranstaltungsorte sowie Mitglieder der sehr großen palästinensischen Gemeinde in Deutschland.

In letzter Zeit sind wir mehrmals darauf aufmerksam gemacht worden, dass unser Lied »Tage wie diese« immer wieder auf verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen eingesetzt wird, vor allen Dingen bei CDU und SPD. Die Rechtslage ist leider so, dass wir dagegen nichts tun können.

Marx und Engels in Berlin. Foto: caritomedis / flickr.comMarx und Engels in Berlin. Foto: caritomedis / flickr.comDie UNESCO hat gestern die zwei wohl wichtigsten Schriften von Karl Marx in die Liste des Weltdokumentenerbes, das »Gedächtnis der Menschheit« aufgenommen. Das Manifest der Kommunistischen Partei und der erste Band des Kapitals stehen nun auf der Liste. Beantragt worden war die Aufnahme von Deutschland und den Niederlanden. Insgesamt wurden 54 Dokumente aus 40 Ländern neu in das UNESCO-Weltregister aufgenommen. Damit folgte Generaldirektorin Irina Bokova der Empfehlung des Internationalen Komitees »Memory of the World«, das noch bis zum 21. Juni im südkoreanischen Gwangju tagt.

Manifest-Lesung mit Rolf BeckerManifest-Lesung mit Rolf Becker»Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!«

Am 14. März vor 130 Jahren starb Karl Marx. Als Verfasser weltbewegender Schriften wie »Das Kapital« gilt er als Begründer des Wissenschaftlichen Sozialismus. Er wirkte als Journalist bei der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ), die in den Jahren 1848 und 1849 in Köln herausgegeben wurde. Auch Marx’ Weggefährte Friedrich Engels arbeitete als Redakteur mit wesentlichen Artikeln an der Zeitung mit. Beide zusammen verfassten im Auftrag des Bundes der Kommunisten das »Manifest der Kommunistischen Partei«, das vor 165 Jahren das erste Mal erschien. Grund genug, eine Brücke zu schlagen zur heute einzigen marxistischen Tageszeitung in Deutschland, der »jungen Welt«.

Am 15. Februar 2013 ist Dietrich Kittner in seiner Wahlheimat Dedenitz in Österreich im Alter von 77 Jahren gestorben. Hier soll es nicht um biographische Daten gehen, die anderswo eingesehen werden können, sondern um die Würdigung einer politischen und künstlerischen Persönlichkeit.

Dietrich Kittner, Kabarettist und leidenschaftlicher Einmischer, war nicht nur ein wortmächtiger Aufklärer, sondern Agitator im besten Sinne, dem immer auch an der direkten Aktion gelegen war.

Dietrich KittnerDietrich KittnerDer Kabarettist Dietrich Kittner ist tot. Wie sein Produzent Andreas Barthel mitteilte, starb Kittner am Freitag morgen im Alter von 77 Jahren in seinem Wohnort in Österreich.

Der 1935 geborene Künstler gehörte zu den namhaftesten linken Politkabarettisten der Bundesrepublik. 1960 gründete er in Göttingen ein Studentenkabarett. Lange Zeit lebte er in Hannover und trat in einer festen Spielstätte sowie auf ausgedehnten Tourneen mit zahlreichen Programmen auf.

Die LinkeDie Linke"Über den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Entwurf, der eine Beschneidung von Jungen grundsätzlich erlaubt, sind wir erschüttert", schreibt Ricarda Hinz, Sprecherin der LINKEN-Laizisten in NRW, in einer Pressemitteilung. "Es ist schockierend, dass das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit für die Bundesregierung wohl keine Rolle spielt. Kinder sind Träger eigener Rechte. Das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit darf dem Elternrecht nicht geopfert werden. Kinderrechte dürfen nicht zur Disposition gestellt werden. Der Vorschlag bleibt nicht nur hinter den Vorschlägen des Deutschen Ethikrates, sondern auch hinter der Maßgabe des Beschlusses des Bundestages zurück, dass die Beschneidung ohne unnötige Schmerzen durchzuführen ist."

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.