Mittwoch, 18. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

Fuldaer Erklärung»Auch wenn die Bundesregierung sehr bemüht ist, diesen Ausdruck zu vermeiden: In Afghanistan herrscht Krieg. Die Bundeswehr ist immer tiefer in ihn verstrickt. Die Anzahl der Soldaten wurde vor kurzem auf 4500 erhöht. Mit dem kürzlichen Besuch von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in Afghanistan werden nun aus der CDU/CSU Fraktion Stimmen laut, die eine Erhöhung des Kontingents fordern. Der Verteidigungsexperte der CDU/CSU-Fraktion Ernst-Reinhard Beck kann sich sogar bis zu 10.000 deutsche Soldaten in Afghanistan vorstellen.« Das schreibt der DGB Fulda in einer Presseerklärung.

Truppen raus aus AfghanistanMit einer groß angelegte Abstimmungsaktion im ganzen Land will die Friedensbewegung den  Druck auf den Bundestag erhöhen, einer weiteren Verlängerung des Bundeswehreinsetzes in Afghanistan nicht zuzustimmen. Hierzu erklärten die beiden Sprecher der bundesweiten Kampagne »Truppen raus aus Afghanistan«, Reiner Braun und Peter Strutynski: »Der Afghanistan-Krieg geht inzwischen in sein neuntes Jahr. Der bisherige Verlauf des Kriegs und historische Erfahrung lassen heute nur einen Schlus zu: Dieser Krieg kann nicht "gewonnen" werden. Der schnellstmögliche Abzug der NATO-Truppen ist das Gebot der Stunde.«

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