Mittwoch, 22. November 2017
Solidaritätsanzeige

Demonstration gegen die Siko in München. Foto: RedGlobeMehrere tausend Menschen haben heute in München gegen die NATO-Sicherheitskonferenz demonstriert. Zu der Kundgebung unter dem Motto "Kein Frieden mit der NATO" hatte ein breites Bündnis von Organisationen und Bewegungen der Friedensbewegung aufgerufen. Rund 3000 Menschen versammelten sich schließlich auf dem Marienplatz zu einer Kundgebung. Für das Aktionsbündnis kritisierte dort Walter Listl die Kriegstreiberei der Bundesregierung und insbesondere die anheizenden Reden von Bundespräsident Joachim Gauck. Scharf wandte sich der DKP-Politiker auch gegen die rassistischen Pegida-Aufmärsche in mehreren Städten des Landes.

Demonstration gegen die Siko in München. Foto: RedGlobeDie Demonstration wurde geprägt von zahlreichen roten Fahnen und einem kämpferischen Jugendblock mit vielen Bannern der SDAJ. Kurdische Demonstranten riefen zur Solidarität mit Rojava, den kurdischen Gebieten Syriens, in ihrem Widerstand gegen den Terror der IS-Banden auf. Dabei kam es wiederholt zu Provokationen der bayerischen Polizei, die den Demonstranten das Tragen von Seitentransparenten verbieten wollte. Diese dürften nicht verknotet werden und müssten in einem Abstand von mindestens drei Metern zueinander mitgeführt werden.

Schon vor Beginn der Hauptdemonstration hatten mehrere hundert Menschen gegen die Anwesenheit des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und gegen den Krieg im Osten der Ukraine protestiert. Unter russischen und sowjetischen Fahnen sowie Bannern Novorossijas, zu dem sich die international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk zusammengeschlossen haben, spielten sie antifaschistische Lieder und riefen zur Unterstützung der Menschen im Donbass auf.

Die russische Videonachrichtenagentur Ruptly überträgt die Demonstration live: Hier klicken

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