Freitag, 20. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Es ist an ein heroisches Kapitel internationaler Solidarität zu erinnern. An die Solidaritätsbewegung in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Widerstand des vietnamesischen Volkes gegen den verbrecherischen USA-Krieg, die mit dem Internationalen Vietnamkongress am 17./18. Februar 1968 in Westberlin einen herausragenden Höhepunkt erreichte. An der vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) organisierten Veranstaltung an der Technischen Universität nahmen über 40 Delegationen mit etwa 5 000 Teilnehmern aus mehr als zehn Ländern teil.

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Vor genau 170 Jahren, am 21. Februar 1848, wurde das „Manifest der Kommunistischen Partei“ veröffentlicht

Das „Manifest der Kommunistischen Partei“ wurde von Karl Marx und Friedrich Engels im Auftrag des zweiten Kongresses des „Bundes der Kommunisten“ (November/Dezember 1847) ausgearbeitet und Ende Februar 1848 in London in deutscher Sprache als Programm des Bundes veröffentlicht.

Es ist die Geburtsurkunde des wissenschaftlichen Kommunismus und das erste marxistische Parteiprogramm in der internationalen Arbeiterbewegung, es markiert den Beginn der internationalen kommunistischen Bewegung.

In der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt wirft der prominente Historiker Hannes Heer, ehemals Leiter der Wehrmachtsausstellung, einen Blick zurück auf das Jahr 1968. Heer, selbst Zeitzeuge und damals Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS), untersucht auf der Grundlage einer umfassenden Auswertung der zeitgenössischen Presse die Ereignisse rund um die Kundgebung des Westberliner Senats am 21. Januar 1968.

udssrAm 2. Februar 1943 endete die Schlacht um Stalingrad

Mitte Juli 1942 begannen die Truppen der faschistischen Wehrmacht und ihrer Verbündeten den Sturm auf Stalingrad Es entbrannte die entscheidende Schlacht des zweiten Weltkrieges. Trotz pausenlosen Einsatzes neuer Kräfte konnten die Faschisten die Stadt, die von ihnen vollständig zerstört wurde, infolge des heldenhaften Widerstandes ihrer Verteidiger nicht nehmen.

Die Bundesregierung sieht den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion nicht mehr als insgesamt verbrecherisch an, sondern man müsse Einzelfälle prüfen. Das ergab die Antwort auf eine kleine Anfrage im Bundestag von Sevim Dagdelen (Die Linke). Der Krieg forderte auf sowjetischer Seite nach aktuellen Schätzungen rund 28 Millionen Opfer.

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vvn bdaDer Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag ist für alle erkennbar ein sichtbares Zeichen für die politische Rechtsentwicklung in unserem Land. Ohne falsche Analogien zu ziehen, gewinnt vor diesem Hintergrund die historische Erinnerung an die Jahre 1932/33 neue Aktualität.

Auf der Internetseite „www.dasjahr1933.de“ stellt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) Materialien, Texte und Dokumente bereit, die entlang einer Chronologie der Jahre 1932/ 1933 Antworten auf Fragen zur Vorgeschichte und Etablierung der faschistischen Herrschaft in Deutschland geben. Dies ist notwendig, da das historische Datum des 30. Januar 1933 auch 85 Jahre später noch immer ein gesellschaftspolitischer Streitpunkt ist.

Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Was die Leistung des Lebens, welches vor 200 Jahren begann und am 14. März 1883 in London endete, war, fasste Friedrich Engels in der Rede zusammen, die er am Grab seines Mitstreiters hielt:

„Denn Marx war vor allem Revolutionär. Mitzuwirken, in dieser oder jener Weise, am Sturz der kapitalistischen Gesellschaft und der durch sie geschaffenen Staatseinrichtungen, mitzuwirken an der Befreiung des modernen Proletariats, dem er zuerst das Bewusstsein seiner eigenen Lage und seiner Bedürfnisse, das Bewusstsein der Bedingungen seiner Emanzipation gegeben hatte – das war sein wirklicher Lebensberuf.

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junge WeltChristian Klar, früheres Mitglied der »Roten Armee Fraktion« (RAF), veröffentlicht in der Wochenendausgabe der Tageszeitung junge Welt eine Nachbetrachtung zu 40 Jahren »Deutscher Herbst«. Er erinnert daran, dass die »Türen im geschichtlichen Prozess« in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts offenstanden. Als Beispiele benennt er die Entkolonialisierung Afrikas, Asiens und der arabischen Welt, die sozialrevolutionären Kämpfe in Lateinamerika, der siegreiche Befreiungskampf der Vietnamesen und das Patt im »Kalten Krieg«. Dies sei heute schwer nachvollziehbar. »Politiker handeln als Angestellte der großen Kapitalgruppen, das Primat der Politik wird nicht einmal mehr postuliert.«

jungeweltDer frühere außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Karsten Voigt, Mitglied des Beirats der Atlantischen Initiative, bewertet den in den 80er Jahren geführten Dialog zwischen SPD und SED als »sinnvoll«.

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