26 | 02 | 2020

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, sind soeben die Tarifverhandlungen mit dem UKSH zu einem Tarifvertrag zur Entlastung der Beschäftigten gescheitert.

Aus Sicht der Gewerkschaft ver.di hat sich bestätigt und verfestigt, was sich in den letzten Tagen und Wochen abgezeichnet hat. Der Vorstand des UKSH hat keinen ernsthaften Willen gezeigt, mit uns über einen Tarifvertrag zu verhandeln, sondern auf Zeit, Vernebelung und Eskalation gesetzt.

„In der 6. Verhandlungsrunde zu erklären, man führe keine Tarifverhandlungen, ist schon ein starkes Stück, und wir sind entsetzt und enttäuscht über eine solche Strategie, die von sozialpartnerschaftlicher Zusammenarbeit zum Wohle von Beschäftigten und Patienten nichts erkennen lässt“, so Steffen Kühhirt, Verhandlungsführer von ver.di Nord.

„Was jetzt folgt, hat der Vorstand allein zu verantworten. Die Eskalation geht nun in eine Dimension, die wir nicht gewollt haben, die aber nun die logische Folge ist“, so Kühhirt weiter.

Die Tarifkommission hat beschlossen eine Urabstimmung durchzuführen, um die Gewerkschaftsmitglieder zu befragen, ob unbefristete Streiks nun erforderlich sind.

Ob bis dahin weitere Warnstreiks folgen, wird in den nächsten Tagen entschieden.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.