Montag, 24. September 2018
Solidaritätsanzeige

Gronauer OsterrmarschGronauer OsterrmarschDer Landesweite Trägerkreis »Gronauer Ostermarsch« hat darauf hingewiesen, dass Ostermontag, also in drei Wochen, im Rahmen bundesweiter Demonstrationen gegen Atomanlagen auch eine Demonstration zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau stattfinden wird. Zu dieser Demonstration wird in ganz Nordrhein-Westfalen mobilisiert. Bereits in mehreren Städten, darunter Münster, Bonn und Köln, werden Sonderbusse organisiert. Die Demonstration richtet sich u. a. gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau sowie gegen alle Atomanlagen in NRW. Letztlich wird 25 Jahre nach Tschernobyl und vor dem Hintergrund der japanischen Atomkatastrophe mit der Demonstration die sofortige und weltweite Stilllegung aller Atomanlagen gefordert.

Atomkraft Nein DankeAtomkraft Nein DankeDie nach wie vor steigende Zahl der Todesopfer in Japan sowie die sich stündlich zuspitzende atomare Katastrophe in Fukushima bestimmt derzeit die politische Auseinandersetzung in der Welt, wie auch unter vielen Menschen in Lüdenscheid. Zugleich wächst auch vielfach die Wut auf die japanische Staatsführung und die Verantwortlichen des Kraftwerk-Betreibers, die mit ihrer Hinhaltetaktik das Leben von Millionen Menschen aufs Spiel setzen, um den Mythos von der beherrschbaren Atomkraft irgendwie aufrecht erhalten zu können.

Sozialismuskonferenz MünsterSozialismuskonferenz MünsterGibt es Alternativen zum Kapitalismus – und wie können sie aussehen? Die Sozialismus-Kommunismus-Debatte, die vor einigen Tagen um einen Zeitungsbeitrag der Linken-Vorsitzenden Gesine Lötzsch in der Tageszeitung junge Welt entbrannte, wird auch in Münster mit einer umfangreichen Konferenz stattfinden. Vertreter verschiedener linker Gruppen treffen sich am 29. Januar und am 12. Februar im Bennohaus in Münster zu einer Sozialismus-Konferenz unter dem Titel »Eine andere Welt ist nötig – und möglich?« Veranstalter sind die Marx-Engels-Gesellschaft Münster, die Bildungsgemeinschaft SALZ und der Landesvorstand der LINKEN NRW, unterstützt von ATTAC und DKP.

Die LinkeDie LinkeVertreter der Partei Die Linke kritisieren scharf die Auszeichnung Jean-Claude Trichets, des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), mit dem Aachener Karlspreis. Trichet stehe für genau diejenige neoliberale Wirtschafts- und Finanzpolitik, die den Boden für die Wirtschaftskrise und die beispiellose Arbeitslosigkeit in vielen Mitgliedstaaten der Währungsunion bereitet habe, betont der linke Europaabgeordnete Jürgen Klute aus Nordrhein-Westfalen.

Am Sonnabend hat die Essener Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. (FG) den 20. Jahrestag ihrer Gründung gefeiert. Trotz einer parallel stattfindenden großen Antifa-Aktion gegen einen Nazi-Aufmarsch in der Ruhrgebietsstadt (»Katernberg stellt sich quer«) kamen zahlreiche Gratulanten zu cubanischen Speisen und Cocktails sowie Musik von der »Perle der Karibik« und einer umfassenden Dia-Show mit Bildern aus zwei Jahrzehnten.

FDP verteilt MülltütenFDP verteilt MülltütenAuf dem »Christopher Street Day« (CSD) in Siegen verteilte die FDP-Jugend »Junge Liberale« am vergangenen Samstag gelbe Tüten mit einem aufgedruckten blauen Che Guevara. Neben viel Papier fand sich darin auch ein Tütchen mit einigen Gummibärchen. Doch der Inhalt dieses Tütchens war wie die Politik der FDP: von Vorgestern. Das Haltbarkeitsdatum der Gummibärchen war schon am 1. Juli abgelaufen. Immerhin haben die die JuLis nicht auch noch andere Gummis in die Tüte getat. Abgelaufene Gummibärchen sind zwar nicht schön, aber abgelaufene Kondome sind porös und damit gefährlich (was wiederum auch zur FDP passen würde).

Trauer in DuisburgTrauer in Duisburg»Es sollte eine fröhliche Techno Party werden und endete entsetzlich. Bestürzung und tiefe Trauer gibt es nun, nachdem es 19 Tote und über dreihundert Verletzte bei der Love Parade in Duisburg gab. Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten. Jetzt gilt es, Raum zu schaffen zum Trauern für die Betroffenen und die ganze Stadt«, erklärt der Pressesprecher der Partei Die Linke Duisburg, Horst Werner Rook, auf der Homepage des Kreisverbandes. »Alles muss getan werden, um den Ablauf der Katastrophe genau zu untersuchen und zu klären, wer dafür die Verantwortung trägt. Eine Pressekonferenz am Sonntag im Rathaus vertuschte mehr als Klarheit zu schaffen. Dabei wurde u.a. die Zahl der Teilnehmer erheblich heruntergespielt und so getan, als wären alle Sicherheitsmaßnahmen in Ordnung gewesen.Nach den bisherigen Erkenntnissen und zahlreichen Augenzeugenberichten sowie Filmdokumenten waren jedoch keineswegs die zu Tode Gekommenen schuld an der Massenpanik. Es war dagegen unverantwortlich, 1,4 Mio. Menschen auf ein eingezäuntes Gelände einzupferchen, auf dem nur Platz für höchstens 600. 000 Menschen war.«

Bei der Loveparade in Duisburg sind gestern gegen 17 Uhr unter noch nicht völlig geklärten Umständen mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, über 300 wurden verletzt. Als klar wurde, dass etwas geschehen war, wurden hunderte von Sanitätern, Notärzten usw. in Bewegung gesetzt - diese konnten allerdings nicht mehr verhindern, dass 19 Menschen starben, weitere, die in Krankenhäusern liegen, befinden sich wohl noch in Lebensgefahr. Die Veranstaltung lief bis in die Nacht weiter, weil man nicht riskieren konnte, dass alle Gäste das Gelände gleichzeitig verlassen.

Fidel Castro im SportanzugFidel Castro im SportanzugWorum sich Fidel Castro angeblich so alles kümmert, wenn er gerade keine »Reflexionen« schreibt... Niemand geringeres als der frühere kubanische Präsident habe der Fußball-Nationalmannschaft der Insel verboten, zu einem Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen in die Ruhrgebietsstadt zu reisen, vermeldete der Zweitligist am Mittwoch auf seiner Homepage. Der Grund für die Absage der Kubaner sei, daß zuletzt »mehrfach bei Auslandsreisen dieser Nationalelf Spieler geflüchtet« seien. Die Agentur »Spport-Informationsdienst« (SID) und viele Medien wie »Welt Online« und »Handelsblatt« übernahmen sofort diese Ente - Antikommunismus statt Recherche.

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