Dienstag, 17. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Trauer in Duisburg»Es sollte eine fröhliche Techno Party werden und endete entsetzlich. Bestürzung und tiefe Trauer gibt es nun, nachdem es 19 Tote und über dreihundert Verletzte bei der Love Parade in Duisburg gab. Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten. Jetzt gilt es, Raum zu schaffen zum Trauern für die Betroffenen und die ganze Stadt«, erklärt der Pressesprecher der Partei Die Linke Duisburg, Horst Werner Rook, auf der Homepage des Kreisverbandes. »Alles muss getan werden, um den Ablauf der Katastrophe genau zu untersuchen und zu klären, wer dafür die Verantwortung trägt. Eine Pressekonferenz am Sonntag im Rathaus vertuschte mehr als Klarheit zu schaffen. Dabei wurde u.a. die Zahl der Teilnehmer erheblich heruntergespielt und so getan, als wären alle Sicherheitsmaßnahmen in Ordnung gewesen.Nach den bisherigen Erkenntnissen und zahlreichen Augenzeugenberichten sowie Filmdokumenten waren jedoch keineswegs die zu Tode Gekommenen schuld an der Massenpanik. Es war dagegen unverantwortlich, 1,4 Mio. Menschen auf ein eingezäuntes Gelände einzupferchen, auf dem nur Platz für höchstens 600. 000 Menschen war.«

Bei der Loveparade in Duisburg sind gestern gegen 17 Uhr unter noch nicht völlig geklärten Umständen mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, über 300 wurden verletzt. Als klar wurde, dass etwas geschehen war, wurden hunderte von Sanitätern, Notärzten usw. in Bewegung gesetzt - diese konnten allerdings nicht mehr verhindern, dass 19 Menschen starben, weitere, die in Krankenhäusern liegen, befinden sich wohl noch in Lebensgefahr. Die Veranstaltung lief bis in die Nacht weiter, weil man nicht riskieren konnte, dass alle Gäste das Gelände gleichzeitig verlassen.

Fidel Castro im SportanzugWorum sich Fidel Castro angeblich so alles kümmert, wenn er gerade keine »Reflexionen« schreibt... Niemand geringeres als der frühere kubanische Präsident habe der Fußball-Nationalmannschaft der Insel verboten, zu einem Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen in die Ruhrgebietsstadt zu reisen, vermeldete der Zweitligist am Mittwoch auf seiner Homepage. Der Grund für die Absage der Kubaner sei, daß zuletzt »mehrfach bei Auslandsreisen dieser Nationalelf Spieler geflüchtet« seien. Die Agentur »Spport-Informationsdienst« (SID) und viele Medien wie »Welt Online« und »Handelsblatt« übernahmen sofort diese Ente - Antikommunismus statt Recherche.

StinkefingerStinkefingerDie Sondierungsgespräche zur Bildung einer Landesregierung in NRW sind gescheitert. SPD und Grüne haben sich einem Politikwechsel zu Gunsten der Bevölkerung verweigert, kritisiert die Partei Die Linke. »Frau Kraft hat ihre Maske endgültig fallen gelassen«, kommentiert Linke-Landeschefin Katharina Schwabedissen Äußerungen der SPD-Spitzenkandidatin. »Jetzt ist die Wahl vorbei, jetzt werden die Wahlprogramme einem Realitätscheck unterzogen«, hatte diese nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei geäußert.

Kann es eine Schule für alle geben, wenn das Gymnasium weiter existiert? Was geschieht gerade in Hamburg und Berlin, wo unter ganz anderen Bedingungen, mal schwarz-grün, mal rot-rot, das Schulsystem umgestaltet? Geht das in die richtige Richtung?  Und wie wird es nach dem 9. Mai in NRW weiter gehen, wenn die »Linke« im Landtag sitzt? Über diese und andere Fragen diskutierten Bildungsfachleute – und wer ist das nicht? – auf der schul- und bildungspolitischen Konferenz der Rosa Luxemburg Stiftung NRW mit dem Titel »Eine Schule für alle: Gemeinschaftsschule in NRW und anderswo« Gemeinsam mit FachvertreterInnen und PolitikerInnen erarbeiteten die rund 80 TeilnehmerInnen am 20. Februar in Essen Kriterien, Perspektiven und Realisierungschancen für das Konzept der Gemeinschaftsschule in NRW.

Ulla JelpkeUlla JelpkeAuf das Wahlkreisbüro der Dortmunder Abgeordneten und innenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, ist in der Nacht zum Donnerstag ein Anschlag mit Buttersäure verübt worden. Die Dämpfe der Buttersäure reizen Augen, Atemwege und Haut stark. Ein direkter Kontakt mit der Flüssigkeit bewirkt schwere Verätzungen. Buttersäure weist schon in sehr geringen Konzentrationen einen extrem unangenehmen, ranzigen Geruch auf. Das Büro ist damit vorerst nicht benutzbar.

Gegen Zerschlagung der Wuppertaler StadtwerkeGegen Zerschlagung der Wuppertaler StadtwerkeNach monatelanger Geheimdiplomatie sind Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtkämmerer Johannes Slawig damit herausgerückt, was sie unter »Sparen« verstehen. Sie wollen alle sozialen und kulturellen Leistungen kürzen, behaupten, »keine andere Wahl« zu haben, um die Überschuldung der Stadt Wuppertal abzuwenden. Dabei war schon seit Jahren vorhersehbar, wohin die Reise geht. Durch eine Regierungspolitik, die schon unter Schröder und »Rot-Grün« mit der »Agenda 2010« begann, wurde eine großangelegte Umverteilung von unten nach oben eingeleitet. Die »Große Koalition« und jetzt die neue »Schwarz-Gelbe« Regierung setzten und setzen diese Politik gegen die Werktätigen, Rentner, Jugendlichen und Armen munter fort. Die politiischen Entscheidungen werden im Interesse des Großkapitals getroffen.

Fuck OffFuck OffDer Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in seiner Allerheiligen-Predigt religionskritische Wissenschaftler in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt. Der Kardinal warnte vor »ideologisierten Biophysikern, Hirnforschern und Evolutionisten«, die den Menschen weismachen, »dass es keinen Gott gibt und deswegen auch nicht Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse«. Das »System des Nationalsozialismus und des Kommunismus« habe gezeigt, wohin das führe: »an den Rand des Abgrunds, in letzter Konsequenz zur Abschaffung des Menschen. Dafür stehen die KZs und Gulags.«

Am Samstag ist ein Informationsstand der Partei »Die Linke« in Herzogenrath-Kohlscheid (Kreis Aachen) brutal angegriffen worden, »vermutlich von Neonazis«, wie die Partei wohl nicht zu unrecht vermutet. Der Informationsstand sei für die Mitglieder der Herzogenrather »Linke« zunächst sehr erfolgreich verlaufen, denn viele Menschen hätten sich interessiert gezeigt an Themen wie einer sozialeren Antikrisenpolitik, viele Seniorinnen und Senioren äußerten ihre Unterstützung für die rentenpolitischen Forderungen der Linksfraktion im Bundestag.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.