Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigte der AOK in Hamburg am Dienstag den 25. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Damit wollen die Beschäftigten ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen.

ver.di fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden, die unter den Tarifvertrag mit der AOK fallen, unter anderem eine Erhöhung der Gehälter um 6,8 Prozent, einen Zuschuss für gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie die Verbesserung von Aufstiegschancen in den ersten Beschäftigungsjahren.

Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen für die unterschiedlichen Ausbildungsgänge auf ein einheitliches Niveau angehoben werden.

Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlung Entgelterhöhungen in drei Stufen angeboten: 2 Prozent, 1,5 und 1,5 Prozent bei einer Laufzeit von 36 Monaten. Zudem haben sie angekündigt, zu einem späteren Zeitpunkt die Abschaffung von Sozialzuschlägen auf die Agenda zu holen.

Sabine Bauer, ver.di Landesfachbereichsleiterin Sozialversicherung, sagt dazu: „Ein Angebot lediglich auf Höhe des Inflationsausgleiches ist deutlich zu niedrig. Die Beschäftigten sind das Herz der AOK, an ihnen zu sparen ist kontraproduktiv. Für ihre engagierte Arbeit haben die Kolleginnen und Kollegen auch materiell spürbare Wertschätzung verdient, leere Worte reichen nicht mehr.“

Am Dienstag, den 25.02 findet von 8:30 bis 10:00 Uhr eine Streikkundgebung vor der AOK Regionaldirektion Hamburg (Pappelallee 22-26, 22089 Hamburg) statt.

Quelle:

ver.di Hamburg

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