Positive Signale für Equal Pay bei den Hausmeister*innen an Schulen und Universitäten. Letzte Woche einigten sich Finanzsenator Andreas Dressel als Arbeitgeber für die Stadt Hamburg, Geschäftsführer der betroffenen Firmen und Vertreter*innen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) darauf, dass zukünftig gleiche Standards bei ihrer Bezahlung gelten sollen.

Hintergrund sind die bisher ungleichen Löhne. Die Beschäftigten der sogenannten ‚Betriebsdienste‘ kümmern sich um Sauberkeit, Sicherheit, Reparaturen und den Zugang zu den Gebäuden an Schulen und Universitäten, sie arbeiten für „Schulbau Hamburg (SBH)“, für „Gebäudemanagement Hamburg GmbH (GMH)“ und für deren Tochter „Schulservice Hamburg (SSH)“. Die Bezahlung der Beschäftigten ist allerdings extrem unterschiedlich, was ver.di Hamburg seit längerem kritisiert.

Zunächst soll jetzt eine genaue Analyse der Löhne für die rund 1.200 Beschäftigten erfolgen. Auf dieser Grundlage wollen sich die Beteiligten am 27. April erneut zusammensetzen und Lösungen für eine Gleichbehandlung suchen.

Max Stempel, Gewerkschaftssekretär ver.di Hamburg:

„Das ist ein gutes Signal für die Beschäftigten. Dieser Erfolg ist nur möglich geworden durch das Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen. Ihr offener Brief an den Finanzsenator und die vielen Unterstützer hinter unseren Forderungen haben offenbar beeindruckt.“

Quelle:

ver.di Hamburg

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