Mittwoch, 19. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Aktion gegen Hartz in MünsterKinder erwerbsloser Eltern sind im Durchschnitt kleiner als ihre Altersgenossen aus Familien, in denen die Eltern Arbeit haben. Das hat eine Studie der Universität Tübingen ergeben. Kinder aus erwerbslosen Familien sind demnach durchschnittlich 1,5 Zentimeter kleiner als ihre Altersgenossen, fanden Prof. Dr. Jörg Baten von der Uni Tübingen und Andreas Böhm vom Landesgesundheitsamt Brandenburg heraus.

BBUBBUDer Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat sich für ein generelles Verbot von Nacht- und Billigflügen ausgesprochen. Anlaß ist das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Leipzig. Demnach soll es beim neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld kein striktes Nachtflugverbot geben. Wie schon allgemein berichtet, haben die klagenden Bürgerinitiativen und Gemeinden das Urteil als Katastrophe für alle Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, die in der Nähe von Verkehrsflughäfen wohnen, bezeichnet.

Offener Brief nach Anwerbeversuch der Brandenburger VerfassungsschutzOffener Brief nach Anwerbeversuch der Brandenburger VerfassungsschutzDer DKP-Vorsitzende Heinz Stehr hat am gestrigen Mittwoch einen offenen Brief des Parteimitglieds Tobias Dreher veröffentlicht. Dieser ist einer der jungen Mitglieder der DKP, die vor allem in Ostdeutschland bedrängt wurden, als Agenten für den Verfassungsschutz in der DKP zu arbeiten. Ziel der Bespitzelung ist unter anderem, die DKP auszuforschen und die Partei durch zu schädigen. Manch junges DKP-Mitglied wurde durch diese Anwerbungsversuche verunsichert, einige stellten die Mitarbeit in der DKP ein, um die berufliche und persönliche Zukunft nicht zu gefährden.

Protest in ZiegenhalsProtest in ZiegenhalsNach dem Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals ruft der Freundeskreis der Einrichtung, die an den letzten Auftritt des KPD-Vorsitzenden bei einer Tagung seiner Partei erinnerte, zur Fortsetzung der Proteste auf. Max Renkl, der Vorsitzende des Freundeskreises, erklärte dazu: "Die Gedenkstätte kann zerstört werden, aber die Bedeutung der 'Ziegenhalser Tagung' am 7. Februar 1933, die antifaschistische Mahnung und aktuelle Verpflichtung, die von ihr ausgeht, sie kann nicht zerstört oder ausgelöscht werden. Wir sehen in dem Abriss die bittere Realität, dass in Deutschland, 65. Jahre nach seiner Befreiung, ein weiterer Versuch unternommen wurde, das Andenken an den kommunistischen und Arbeiterwiderstand zu schänden. Das können wir nicht dulden!"

Abrissarbeiten in ZiegenhalsAbrissarbeiten in ZiegenhalsDer Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals hat begonnen. Am Montag rückten die Bagger an und begannen mit der Zerstörung des historischen Gebäudes. Rund 30 Antifaschisten folgten am Dienstag morgen einem Notruf des Freundeskreises der Gedenkstätte und protestierten gegen die Abrißarbeiten, die unter Polizeischutz fortgesetzt wurden. Zeitgleich ging der Freundeskreis der Gedenkstätte juristisch gegen die Maßnahmen vor und beantragte mittels eines Eilerlasses beim Landesverfassungsgericht. Eine Entscheidung wurde bislang nicht bekannt.

Abrissarbeiten in ZiegenhalsAbrissarbeiten in Ziegenhals»Mit Wut und Empörung« hat der Freundeskreis »Ernst-Thälmann-Gedenkstätte« e. V. Ziegenhals am Montag feststellen müssen, dass die Kiesewetter GmbH aus Storkow mit dem Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte begonnen hat! Seit Jahren hatten sich die Aktivisten des Freundeskreises für den Erhalt des denkmalgeschützten früheren »Sporthauses Ziegenhals« eingesetzt. Hier  hatte der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann am 7. Februar 1933, wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Hitler-Faschisten, zum letzten Mal zu seinen Genossen sprechen können. Seit 1953 beherbergte das Haus eine Ausstellung und Gedenkstätte für dieses Ereignis, das als Beginn des antifaschistischen Widerstandskampfes der illegalen KPD gilt.

Protestzug für die Thälmann-GedenkstätteProtestzug für die Thälmann-GedenkstätteMit einem Treffen in Erkner und einer anschließenden Auftaktkundgebung vor der Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals begann am Sonnabend ein »Protestzug gegen einen Abriss der antifaschistischen Ernst-Thälmann-Gedenkstätte«. »Auf nach Potsdam - Platzeck wir kommen!« tönte es durch die Lautsprecher, während die TeilnehmerInnen in langsamer Fahrt durch Ziegenhals, Niederlehme und Königs Wusterhausen fuhren. Dort sprach für den Freundeskreis »Ernst-Thälmann-Gedenkstätte« e. V., Ziegenhals Max Renkl einige Worte zur Situation sowie zu Absicht und Ziel des Protestzuges. Anschließend drückte Michael Reimann, Kreisvorsitzender des Partei »Die Linke« Dahme-Spreewald, seine Solidarität aus. Reimann versicherte die Unterstützung der Mitglieder seiner Partei für unseren Kampf um Erhalt und Wiedereröffnung der Gedenkstätte am authentischen Ort in Ziegenhals. Er nahm auch Bezug auf die 500 Unterschriften aus Paris, die dem Freundeskreis von dem Landesvorstand seiner Partei überreicht wurden. Danach sprach Frank Baier für die Friedenskoordination Potsdam, der auf die Untrennbarkeit von antifaschistischen Kampf und Anti-Kriegs-Aktivitäten hinwies.

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