Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

»Wir erwarten eine vollständige Ermittlung und Aufklärung zu den rechtsextremistischen Aktivitäten in der brandenburgischen Feuerwehr-Landesschule«, sagte Susanne Stumpenhusen, ver.di-Landesbezirksleiterin. Am 12. September 2015 gab es erste Medienberichte über Ermittlungen des Brandenburgischen Staatsschutzes. An der Schule soll es in einem Lehrgang zu rechtsradikalen Gesinnungsäußerungen gekommen sein. Auch sei Musik aus der rechten Szene gespielt worden sein.

»Die Gewerkschaft verurteilt nachdrücklich jede rechtsextremistische Betätigung in den Feuerwehren. Ob freiwillig oder hauptberuflich, es wäre unerträglich, wenn sich Feuerwehrleute nicht zur demokratischen Grundordnung bekennen«, so Susanne Stumpenhusen. »Die Feuerwehren und ihre Berufsvertreter bzw. auch die Freiwilligen in zahllosen Wehren dieses Landes genießen bisher einen tadellosen Ruf und hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Diesen Ruf gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen«, so Susanne Stumpenhusen.

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