Freitag, 24. November 2017
Solidaritätsanzeige

LL-Demo im Januar 2017. Foto: RedGlobeLL-Demo im Januar 2017. Foto: RedGlobeDie traditionelle Luxemburg-Liebknecht-Demo am 14. Januar in Berlin steht für das Aufstehen gegen Krieg und Hochrüstung, gegen Demokratie- und Sozialabbau. Das Bezirksamt von Berlin-Lichtenberg hat allerdings angekündigt, dass »aufgrund der aktuellen Entwicklungen und aufgestockter Sicherheitskonzepte auch diese traditionelle Veranstaltung ab 2018 in geänderter Form stattfinden« müsse und »nur noch reine Informationsstände« auf einer stark verkleinerten Fläche direkt vor der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde zulässig sind. Mehreren Initiativen und Verlagen, die sich seit Jahren am Gedenken an die beiden Arbeiterführer beteiligen, wurde bereits vom Bezirksamt mitgeteilt, dass sie für 2018 keine Genehmigung erhalten werden. Die früh angemeldeten Stände von DKP und SDAJ wurden drastisch reduziert.

2018, 100 Jahre nach der gescheiterten Novemberrevolution toben weltweit Kriege, stehen NATO-Truppen, darunter deutsche an der russischen Grenze – die LL-Demo ist wichtiger, denn je.
2018 wird nach der Bundestagswahl der Angriff auf die sozialen und demokratischen Rechte und Errungenschaften verschärft werden – die LL-Demo ist wichtiger, denn je.
2018 werden diese Angriffe der Herrschenden von ihnen selbst zum Nährboden für Nationalismus und Rassismus gemacht, um zu spalten – Die LL-Demo ist wichtiger, denn je.

Es sei nichts neues, dass die Herrschenden versuchen, das Gedenken an die beiden Revolutionsführer und KPD-Mitbegründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu behindern, schrieb die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) dazu am Dienstag in einer Pressemitteilung. In der Vergangenheit sei dies von rechten Scharfmachern ausgegangen. Der Skandal am neuerlichen Angriff auf die LL-Demo sei der Umstand, dass ein von der Linkspartei geführtes Bezirksamt diese Rolle übernommen habe.

Die DKP weist diesen neuerlichen Angriff entschieden zurück und fordert den Lichtenberger Bezirksbürgermeister Michael Grunst auf, die Schikanen umgehend zurückzunehmen. »Es ist an Irrsinn nicht zu übertreffen, wenn seitens des Bezirksamtes behauptet wird, den Ausschank von Getränken und Verkauf von Speisen und Bekleidung zu untersagen, um die öffentliche Sicherheit zu stärken«, kritisiert der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele.

Die DKP ruft dazu auf, das Andenken an Luxemburg und Liebknecht entschlossen zu verteidigen: »Gehen wir auf die Straße gegen Krieg und Hochrüstung, gegen Sozial- und Demokratieabbau. Kommt zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin Wochenende am 13. und 14. Januar 2018 nach Berlin und beteiligt euch an der LL-Demo! Jetzt erst recht!«

Weitere Informationen unter www.ll-demo.de

Kommentare   

# heisse luftwolfgang.runge 2017-11-03 17:24
"Plutokratie" und "Nebelmond" gehörten seid 1933 zum Sprachschatz der deutschen Faschisten. Der rechten Anbiederei eine Absage erteilen - es gilt der DKP-Aufruf:" Gehen wir auf die Strasse gegen Krieg und Aufrüstung ("Hoch" was ist das?), gegen Sozial - und Demokratieabbau". Hans Thiel
Antworten
# Totale Kontrolle durch den bürgerlichen KlassenstaatILF 2017-11-03 00:51
Terrormanagement: das Phänomen terroristischer Attentate wird von den Funktionseliten der kapitalistischen strukturellen Gewaltherrschaft dazu genutzt, ihre Schnüffeleien und Zurichtungen - sprich Drangsalierungen - immer weiter auszubauen. Euphemistisch wird das von den Polit-Bütteln der Plutokratie als "Sicherheitsmaßnahmen" der öffentlichen Schafherde verkauft. Offen gesagt ist das aber struktureller Staatsterrorismus!
Wir dürfen es nicht als normal hinnehmen, wenn wir eines Tages aufwachen und jede Kleinigkeit unserer Leben von den Organen der bürgerlichen Klassenherrschaft überwacht, kontrolliert und sanktioniert wird!
Die Gewaltherrschaft des Kapitalismus und seines bürgerlichen Klassenstaates zurückdrängen!
Für den Kommunismus!

aus den Bergen des niedersächsischen Südosten im Nebelmond 2017

INTERNATIONAL LIBERATION FRONT (ILF)

anarchism * communism * environmentalism * transspeciesism
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