24 | 08 | 2019

Yanis Varoufakis. Foto: Marc Lozano (CC BY-SA 2.0) Yanis Varoufakis. Foto: Marc Lozano (CC BY-SA 2.0) Am kommenden Wochenende, 6. und 7. Februar, beratschlagt das Blockupy-Bündnis in Berlin unter Beteiligung von Aktiven aus ganz Europa die Perspektive der grenzübergreifenden Proteste gegen das Krisen- und Grenzregime. Dabei geht es um die Verbindung zwischen der Frage nach sozialen Rechten für alle und dem Widerstand gegen die europaweite Kürzungspolitik. Blockupy steht auch in direktem Austausch mit dem ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, der im Vorfeld angekündigt hat, den Ratschlag in Berlin zu besuchen. Blockupy wird im Gegenzug am 9. Februar bei der Vorstellung von dessen DiEM-Bewegung in der Volksbühne sprechen.

»Die Eiszeit ist vorbei. Zu Beginn der Jahres 2016 kommt wieder etwas in Bewegung. Sei es, dass die Menschen an den Rändern Europas, wie in Portugal, die Normalität der Austerität nicht mehr akzeptieren oder dass hier die Menschen wütend werden, wenn sie sehen, dass trotz aller Lippenbekenntnisse weiter an den Grenzen Menschen sterben und die soziale Infrastruktur auf dem Rücken der Geflüchteten zusammengekürzt wird«, erklärte dazu Blockupy-Sprecherin Hannah Eberle. »Auch zukünftig setzen wir auf sichtbaren Protest auf der Straße, um mit dem neoliberalen Europa zu brechen. Die Zeiten des Widerstandes gegen Austerität, Autorität und Abschottung sind nicht vorbei, sie gehen vielmehr in eine neue Runde.«

Eröffnet wird der Blockupy-Ratschlag bereits am Freitag, 5. Februar, um 19 Uhr, mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel »Willkommen im Herzen des Krisenregimes – Wie der Sommer der Migration die soziale Frage neu stellt« im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a. Am Samstag und Sonntag folgt dann der Blockupy-Ratschlag in der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135

Weitere Infos zum Programm: https://blockupy.org/ratschlag/programm/

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