Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

»Die Bundesregierung muss die Bevölkerung in der Oberpfalz umfassend über die weitreichenden Drohnen-Pläne der US-Armee informieren. Hierzu ist es unerlässlich, eigene Untersuchungen zu dem jüngsten Absturz einer bewaffnungsfähigen Drohne anzustellen und sich dabei nicht auf Beschwichtigungen des US-Militärs zu verlassen«, kommentiert der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke) die jüngste Antwort des Verteidigungsministeriums zu dem Crash einer Drohne des Typs »Shadow«.

Die ersten Stolpersteine in AugsburgSeit 1997 verlegt der Künstler Gunter Demnig 10 mal 10 Zentimeter große Pflastersteine mit einer Messingplatte, auf der die biographischen Daten von Verfolgten der Nazidiktatur eingraviert sind. Etwa 45.000 von diesen »« hat er seither in inzwischen 18 europäischen Ländern verlegt. Erinnern möchte der Künstler so an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, »Zigeunern«, politisch Verfolgten, Homosexuellen, Zeugen Jehovas und Behinderten unter dem Faschismus. Die vorbeigehenden Passanten sollen also symbolisch über die Steine »stolpern«, die vor dem letzten freigewählten Wohnort der Verfolgten verlegt werden. Wenn Fußgänger stehen bleiben und die auf Pflastersteinen im Fußweg angebrachten Biographien der Opfer lesen, verbeugen sie sich vor ihnen. So sieht es jedenfalls Gunter Demnig. Doch diese Meinung wird nicht immer geteilt, und so hat Demnigs Kunst- und Erinnerungsprojekt in einigen Städten bisher keine Genehmigung dafür erhalten, die Steine im öffentlichen Raum zu verlegen.

Per Pressemitteilung hat die Bundesregierung heute nachmittag bekanntgegeben, wo das G8-Gipfeltreffen 2015 stattfinden soll. Klar war bislang nur, dass Deutschland Gastgeber des Treffens der »Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten« sein wird, weil die Bundesrepublik gemäß dem Turnus 2015 den Vorsitz der Konferenz der acht wirtschaftlich dominierenden Staaten der Welt übernimmt. Nun ist klar: Das Event soll im Schloss Elmau in den bayrischen Alpen nahe dem bekannten Skiort Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

Nacktprotest in AugsburgWegen eines Protests mit nackter Haut im vergangenen Sommer musste sich der Augsburger Künstler Siegfried Stiller heute vor Gericht verantworten. Nach seiner Aktion hatte die Stadt Augsburg einen Bußgeldbescheid über mehrere hundert Euro erlassen. Während Stiller seinen Protest als »Kunst« verteidigte, sah die Stadt das anders. Demnach sei die Aktion »vorsätzlich« und eine »grob unzulässige Handlung« gewesen. Dagegen legte Stiller Berufung ein und bekam nun recht. Das Gericht sah seinen Protest von der Kunstfreiheit gedeckt. Lediglich 80 Euro müsse der Augsburger für einen Verstoß gegen das Presserecht zahlen, da auf seinen Flyern kein presserechtlich Verantwortlicher stand.

Antifaschistische AktionAntifaschistische AktionIn einer einschlägig bekannten Gaststätte im Augsburger Stadtteil Oberhausen trifft sich am heutigen Montag die NPD-Prominenz zu einem »Drei-Königs-Treffen«. Neben Udo Voigt und dem extrem rechten Liedermacher Frank Rennicke sind weitere Aktivisten der rechten Szene aus Bayern anwesend, so Vertreter der vor kurzem gegründeten »Bürgerinitiative Ausländerstopp«, die bei der Kommunalwahl im März antreten will. Vor der Eckkneipe haben sich Antifaschisten versammelt, um den Neonazis zu zeigen, dass sie unerwünscht sind.

Gegen NazisGegen NazisNach bundesweiten Diskussionen wird das bisherige Wernher-von-Braun-Gymnasium in Friedberg bei Augsburg endlich umbenannt. Die schon seit Jahrzehnten geführte Debatte war zuletzt neu aufgelebt, nachdem das Frauenforum Aichach-Friedberg eine Onlinepetition gestartet hatte, den »SS-Obersturmbannführer, Erbauer der Vernichtungswaffe V2 und aktiven Teilhaber an der Menschenvernichtungsmaschinerie des Naziregimes« nicht länger zu ehren. Auch die VVN-Bund der Antifaschisten Augsburg und Medien aus dem ganzen Land griffen das Thema auf. Nun meldete sich die Schulleitung des Gymnasiums zu Wort. Wir dokumentieren den Text ihrer Erklärung.

Die Linke München gegen OlympiaDie Linke München gegen OlympiaMünchen bewirbt sich nicht um die Olympischen Winterspiele 2022. Das ist das Ergebnis von vier Bürgerentscheiden, zu denen die Menschen am heutigen Sonntag in Oberbayern aufgerufen waren. Bei allen vier Entscheiden rasselten die Befürworter des Kommerza-Mega-Sportevents durch. In Garmisch-Partenkirchen votierten dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge 51,56 Prozent mit Nein, 48,44 Prozent stimmten für Olympia. Im Landkreis Traunstein sagten 59,67 Prozent Nein, im Berchtesgadener Land, wo am Königssee die Rodel- und Bob-Wettbewerbe stattfinden sollten, lag die Ablehnung bei 54,02 Prozent. In München sagten 52,1 Prozent Nein, lediglich 47,9 Prozent votierten dafür.

Trauermarsch in Augsburg. Foto: C.S.Trauermarsch in Augsburg. Foto: C.S.Mehrere hundert »Weltbild«-Beschäftigte haben am Samstag mit einem Trauermarsch durch Augsburg gegen das Outsourcing des Customer Care Centers (CCC) des kircheneigenen Unternehmens demonstriert. Der gesamte Kundendienst der Versandhandels- und Geschäftskette soll an Fremdfirmen übertragen, um Kosten zu sparen – ohne Rücksicht auf Beschäftigte oder Kunden. Belegschaft, Betriebsrat und die Gewerkschaft ver.di stemmen sich mit aller Kraft gegen diese Pläne, durch die rund 140 tariflich bezahlte Arbeitsplätze in Augsburg vernichtet werden würden: »Wir sind bereit, um unsere Arbeitsplätze zu kämpfen!«

DGB-Haus in MünchenDGB-Haus in MünchenDie Flüchtlinge, die seit dem 3. September das Gewerkschaftshaus in München besetzt gehalten haben, haben am heutigen Sonntag ihre Aktion beendet und sind in das »Eine-Welt-Haus«, das in der gleichen Straße liegt, umgezogen. »Jetzt ist es an der Zeit, das Gebäude zu verlassen. Hierbei möchten wir besonders die starke Unterstützung seitens ver.di während dieser harten Zeit hervorheben«, erklärten die Flüchtlinge zum Abschluss ihrer Aktion. Sie würdigten auch, dass der DGB auf eine Räumung verzichtet hat, obwohl die in dem Gebäude ausharrenden Personen die tägliche Arbeit der Gewerkschafter behindert hatte.

Real time web analytics, Heat map tracking

Freie Radios auf Sendung

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.