Montag, 23. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

Gegen NazisGegen NazisAm Samstag wollen Neonazis durch Kreuzberg laufen. Am Freitag gab die Berliner Polizei die endgültige Route des Aufmarsches bekannt. Demnach dürfen die Nazis nun nicht mehr durch das Zentrum Kreuzbergs laufen. Nichtsdestrotz soll der Aufmarsch von der Jannowitzbrücke über den Moritzplatz zum U-Bahnhof Stadtmitte durch das nördliche Kreuzberg führen. Das Bündnis »Berlin Nazifrei« bleibt deshalb bei seinen angekündigten Treffpunkten und fordert alle Protestierenden auf, ab 10 Uhr zu den U-Bahnhöfen Heinrich-Heine Straße, Moritzplatz oder Hermannplatz zu kommen.

Facebook-Aufruf zur Kundgebung am Ostermontag in BerlinFacebook-Aufruf zur Kundgebung am Ostermontag in Berlin»Ich sehe hier vernünftig gewordene Rechte und vernünftig gewordene Linke...« freute sich Jürgen Elsässer bei der »Montagsdemonstration« am Ostermontag in Berlin. Auf dem Potsdamer Platz hatten sich nach Polizeiangaben 1500 Menschen versammelt, Augenzeugen gingen von 2000 Teilnehmern aus. Unter ihnen befand sich, wie die Tageszeitung junge Welt mit Foto berichtet, der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke mit seinen »Kameraden«. Sind das die »vernünftig gewordenen Rechten« mit denen der sich vermutlich als »vernünftig gewordener Linker« verstehende Elsässer gemeinsame Sache macht?

Deutsche Kommunistische ParteiDeutsche Kommunistische ParteiAm Abend des 27. Februar wurden Mitglieder der DKP nach einer Veranstaltung im DKP-Büro in Linden-Süd von drei vermummten Tätern überfallen, teilweise verletzt und massiv beleidigt. Die Angreifer ordnen wir der faschistischen Szene Hannovers zu.

Gegen NazisGegen NazisDrei mit schwarzen Kopfhauben maskierte männliche Täter haben am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr auf dem Parkplatz des Hanomag-Geländes in Hannover (Linden-Süd) Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) überfallen, teilweise verletzt und massiv beleidigt. Offenbar hatte die drei Täter, die der hannoverschen Neonazi-Szene zuzurechnen sein dürften, gezielt das Ende einer Veranstaltung im örtlichen DKP-Büro abgewartet.

Dresden NazifreiDresden NazifreiAuch nach dem Verzicht der Neonazis auf eine Demonstration durch Dresden ruft das Bündnis »Dresden Nazifrei« für den 13. Februar zur Teilnahme an Blockaden und anderen Aktionen auf. So soll auch eine stationäre Kundgebung der Faschisten verhindert werden. Wir dokumentieren dazu eine heute veröffentlichte Stellungnahme des Bündnisses:

In den letzten Tagen erreichten uns immer wieder Anfragen von euch, wie wir die neue Situation in Dresden einschätzen. Nachdem die Nazis nun öffentlich angekündigt haben, nicht mehr marschieren zu wollen, sondern eine stationäre Kundgebung angemeldet haben, gab es diverse Zeitungsberichte, in denen schon der große Abgesang für Dresden verkündet worden ist. Das hat für Zweifel gesorgt, was denn am 13. Februar in Dresden eigentlich passieren wird. Wir wollen euch deswegen unsere aktuelle Einschätzung der Situation transparent machen.

Gegen NazisGegen NazisAusgerechnet am gestrigen 9. November, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, fand wieder ein Nazikonzert in der ehemaligen Gaststätte "Rössle" in Rheinmünster-Söllingen statt, bei dem Bands aus dem Umfeld der Nazi-Netzwerke Blood&Honour und Hammerskins auftraten. "Es ist nicht hinnehmbar, dass hunderte Faschisten am 75. Jahrestag der Reichspogromnacht wieder einmal im badischen Rheinmünster-Söllingen ihre  Gewalt- und Ver­nich­tungs­phan­ta­sien feiern", protestiert dagegen Nils Bornstedt, Pressesprecher der Antifaschistischen Linken Freiburg.

Esther BejaranoEsther BejaranoAm Internationalen Tag des Friedens 2013, dem heutigen 21. September, hat ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie die diesjährigen Empfänger der beiden internationalen ethecon Preise verkündet. Der »Blue Planet Award 2013« geht an die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano. Das negative Gegenstück zu dem Preis, der »Black Planet Award 2013«, schmäht die Manager und Großaktionäre der Deutschen Bank. Die Preise werden am 16. November in Berlin verliehen.

SDAJ Augsburg gegen NeonazisUrsprünglich in der Nähe von Kulmbach in Oberfranken wollte der NPD-Landesverband Bayern am gestrigen Samstag seinen Landesparteitag veranstalten. Aufgrund eines kurzfristigen Verbots, entschied die neofaschistische Partei kurzfristig, ihren sogenannten „Bayerntag“ in Augsburg Augsburg zu veranstalten. Es war nicht das erste Mal, dass die NPD in einer Kneipe im Stadtteil Oberhausen zu Besuch war. „Bereits in den vergangenen Monaten kam es öfters zu Veranstaltungen der Faschisten in dieser Kneipe“, erklärte ein Antifaschist gegenüber RedGlobe. „Oft waren dort hochrangige NPD-Mitglieder zugegen, wie heute Udo Pastörs,“ so der Aktivist weiter.

Am vergangenen Samstag fand in Stuttgart die Abschlussdemonstration der „Refugee Liberation Bus Tour“ statt. Diese war Ende April gestartet, um Flüchtlingslager in Bayern und Baden-Württemberg zu besuchen und die dort lebenden Flüchtlinge über ihre Rechte aufzuklären. Bei diesen Besuchen organisierten die Refugees Demonstrationen, um auf ihre Forderungen und auf Missstände in den Lagern aufmerksam zu machen. Unterstützung erhielten sie von Flüchtlingsinitiativen und linken Gruppen. Mehrmals bekamen die Aktivisten durch Festnahmen und Hausverbote staatliche Repression zu spüren.

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