Samstag, 29. April 2017
Solidaritätsanzeige

Antifa

Gegen den Naziaufmarsch am 15. November in HannoverGegen den Naziaufmarsch am 15. November in HannoverNach der am Donnerstag erfolgten Aufhebung des Verbots einer für den morgigen Sonnabend in Hannover geplanten Zusammenrottung von Hooligans durch das zuständige Verwaltungsgericht hat sich das örtliche »Bündnis gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus« wenig überrascht gezeigt. »Es ist nicht das erste Mal, dass Verbote wie dieses durch die nächst höhere Instanz aufgehoben werden«, kommentierte Ingo Mertens, der Sprecher des Zusammenschlusses. »Im Bündnis sind wir uns einig darüber, dass Protest und Widerstand gegen rassistische Aufmärsche nicht in den Gerichtssälen, sondern auf der Straße stattfindet.«

Gegen NazisGegen NazisNach der Zusammenrottung Tausender Neofaschisten und Hooligans in Köln ist die Empörung groß. Die SDAJ Köln, die sich an der Gegendemonstration von rund 1200 Menschen beteiligt hatte, erklärt: »Wir sind fassungslos, wie die 4000 bis 6000 sogenannten „Hooligans gegen Salafisteng durch Köln laufen konnten, während die Polizei die Kontrolle über den rechten Mob verloren hat. Besonders schockiert hat uns, dass laut Presse nur 1000 Polizisten anwesend waren, um die Kölnerinnen und Kölner vor den Faschisten zu schützen. Diese Unterbesetzung hat Hunderte Menschenleben gefährdet und hätte vermieden werden können.«

Antifaschistische AktionAntifaschistische AktionIn einem ausführlichen Schreiben, das auf der Homepage www.antifa.de veröffentlicht wurde, hat die »Antifaschistische Linke Berlin« (ALB) ihre Auflösung erklärt. Die Gruppe gehörte zu den wichtigsten Antifa-Strukturen in der Hauptstadt und war ein Ergebnis der Spaltung zwischen links und antiimperialistisch orientierten Antifaschisten einerseits und den »Antideutschen« andererseits. Ihre Mitglieder traten als Anmelder und Organisatoren von Demonstrationen in Erscheinung oder unterstützten andere Aufrufe, so z. B. bei den Revolutionären 1. Mai-Demonstrationen in Berlin, den jährlichen Demonstrationen im Gedenken an Silvio Meier, der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration oder bei Aktionen gegen Aufmärsche neonazistischer Organisationen. Dabei reichte das Spektrum deutlich über den »klassischen« Antifaschismus hinaus, sondern umfasste etwa auch sozial Proteste.

Friedensdemonstration für Palästina am 9. August 2014 in BerlinFriedensdemonstration für Palästina am 9. August 2014 in BerlinIn einem offenen Brief haben sich palästinensische Vereine und andere Gruppen, unter ihnen die Jüdische Stimme für gerechten Frieden, gegen rassistische und rechte Menschen und Parolen auf ihren Veranstaltungen ausgesprochen. Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut der Erklärung.

Unser Einsatz für die palästinensische Sache ist geprägt von der Überzeugung, dass es sich um einen Kampf für Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit für alle Menschen im historischen Palästina und der gesamten Region handelt. Mögen die individuellen Beweggründe für diesen Einsatz verschieden sein, so sind wir doch geeint in unserem Prinzip, dass wir für ein Palästina kämpfen, dass frei von Gewalt und Diskriminierung ist.

SDAJSDAJAm 21. Mai 2014 wurden in Rostock während eines Infostandes der Alternative für Deutschland (AfD) zwei Antifaschisten, darunter ein Mitglied der SDAJ, mit Reizgas angegriffen.  Kurz vorher hatten die Jugendlichen Konfetti vor dem Infotisch verstreut um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen und die rechte Propaganda nicht unwidersprochen zu lassen. Als sie im Begriff waren zu gehen, sprühte ein AfDler am Stand den beiden Antifaschisten unvermittelt Reizgas ins Gesicht. Sie wurden so massiv getroffen, dass der von der Polizei verständigte Rettungswagen die Jugendlichen ins Krankenhaus bringen musste. Dort wurden sie augenärztlich behandelt. Mittlerweile kam heraus, dass der Angreifer, Ulf-Theodor C., leitender Polizist aus Rostock ist.

Das sind keine FriedensdemosDas sind keine FriedensdemosWir dokumentieren eine Analyse der AG Antifaschismus und Antirassismus beim Bundesvorstand der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) über die gegenwärtig in mehreren deutschen Städten stattfindenden »Montagsdemonstrationen«.

Seit einigen Wochen finden in zahlreichen deutschen Städten Demonstrationen einer »Friedensbewegung 2014« statt. Mit der allgemeinen Forderung »Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!« ziehen diese Demos jeden Montag mehrere hundert Menschen an. Für den 28. April wurde zu Kundgebungen in über 30 deutschen Städten aufgerufen. Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, dass hinter dem schwammigen Aufruf knallharte Verschwörungstheoretiker und neurechte Kräfte stehen.

Gegen NazisGegen NazisAm Samstag wollen Neonazis durch Kreuzberg laufen. Am Freitag gab die Berliner Polizei die endgültige Route des Aufmarsches bekannt. Demnach dürfen die Nazis nun nicht mehr durch das Zentrum Kreuzbergs laufen. Nichtsdestrotz soll der Aufmarsch von der Jannowitzbrücke über den Moritzplatz zum U-Bahnhof Stadtmitte durch das nördliche Kreuzberg führen. Das Bündnis »Berlin Nazifrei« bleibt deshalb bei seinen angekündigten Treffpunkten und fordert alle Protestierenden auf, ab 10 Uhr zu den U-Bahnhöfen Heinrich-Heine Straße, Moritzplatz oder Hermannplatz zu kommen.

Facebook-Aufruf zur Kundgebung am Ostermontag in BerlinFacebook-Aufruf zur Kundgebung am Ostermontag in Berlin»Ich sehe hier vernünftig gewordene Rechte und vernünftig gewordene Linke...« freute sich Jürgen Elsässer bei der »Montagsdemonstration« am Ostermontag in Berlin. Auf dem Potsdamer Platz hatten sich nach Polizeiangaben 1500 Menschen versammelt, Augenzeugen gingen von 2000 Teilnehmern aus. Unter ihnen befand sich, wie die Tageszeitung junge Welt mit Foto berichtet, der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke mit seinen »Kameraden«. Sind das die »vernünftig gewordenen Rechten« mit denen der sich vermutlich als »vernünftig gewordener Linker« verstehende Elsässer gemeinsame Sache macht?

Deutsche Kommunistische ParteiDeutsche Kommunistische ParteiAm Abend des 27. Februar wurden Mitglieder der DKP nach einer Veranstaltung im DKP-Büro in Linden-Süd von drei vermummten Tätern überfallen, teilweise verletzt und massiv beleidigt. Die Angreifer ordnen wir der faschistischen Szene Hannovers zu.

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