Dienstag, 18. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

uzGegen „Zentrum“ bei Daimler-Betriebsversammlung

Bei der Betriebsversammlung von Daimler Untertürkheim haben die Kolleginnen und Kollegen die Betriebsräte des rechten „Zentrum Automobil“ ausgepfiffen. In der Diskussion bezogen IG-Metall-Mitglieder Stellung gegen die Spalter von „Zentrum“ und verwiesen auf deren Verbindungen zu faschistischen Gruppen.

„Ein Gedenktag reicht nicht aus. Rassismus ist immer noch in allen gesellschaftlichen Bereichen allgegenwärtig“, sagt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Rassismus. Fast sechzig Jahre nach dem ‚Massaker von Sharpeville‘, auf das der ‚Internationale Tag gegen Rassismus‘ zurückgeht, werden auch in Deutschland jährlich mehr als tausend Menschen bei rassistisch motivierten Angriffen verletzt.

„Die Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlinge ist seit Jahren besorgniserregend hoch. Jeden Tag werden Menschen aus rassistischen Motiven beleidigt, bedroht und auch körperlich angegriffen. Mit der AfD ist jetzt eine Partei im Bundestag vertreten, die unverhohlen völkisch-rassistische Hetze betreibt und rechte Gewalttäter ermutigt. Dieser Entwicklung müssen sich alle demokratischen Kräfte entschieden entgegenstellen“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Rassismus, der 1966 von der UNO in Gedenken an das Massaker von Sharpeville in Südafrika ins Leben gerufen wurde.

„Die Großrazzia gegen die kriminelle Vereinigung ‚Osmanen Germania‘ kommt spät, ist aber gleichwohl ein Schritt in die richtige Richtung. Die türkisch-nationalistische Schlägertruppe arbeitet als verlängerter Arm des türkischen Präsidenten Erdogan in Deutschland und muss angesichts der erdrückenden Faktenlage verboten werden. Ich hoffe, dies ist nur der Auftakt zur Zerschlagung des Erdogan-Netzwerks in Deutschland“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

dkp logo neuWir bleiben dabei: Keinen Fußbreit den Neonazis und Rassisten

Die Düsseldorfer Justiz geht aktuell wegen verschiedener Protestaktionen gegen eine Reihe von Nazigegnern vor. Am kommenden Freitag beginnt die Berufungsverhandlung gegen die Antifaschisten Mischa Aschmoneit und Torsten Nagel vor dem Landgericht Düsseldorf. Bereits Ende August des letzten Jahres wurden die beiden wegen angeblicher Anstiftung zum Landfriedensbruch, Anstiftung zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Anstiftung zum Verstoß gegen das Versammlungsrecht zu einer Strafe von 70 Tagessätzen verurteilt,  weil sie zu Blockaden von rechten Aufmärschen aufgerufen hätten,

In den seit vergangener Woche bis Ende Mai 2018 laufenden Betriebsratswahlen nimmt der Versuch rechter Kräfte, Mandate in den Betriebsräten zu erreichen, Konturen an. Seit der bundesweiten Konferenz der AfD-nahen Zeitschrift „compact“, in der der gemeinsame Versuch rechts-nationalistischer Kreise zu den Betriebsratswahlen mit eigenen Listen anzutreten öffentlich wurde, ist auch die mediale Aufmerksamkeit gestiegen. Gibt es doch damit erstmalig seit Jahrzehnten einen koordinierten Versuch nationalistischer Kräfte, in den Betrieben Fuß zu fassen. Mit der Veröffentlichung eines eigenen Werbespots und einer eigenen Zeitschrift wird deutlich, dass das Zusammentreffen von AfD, Compact, Pegida -Vertretern, Identitären und den Akteuren der rechten Vereinigung „Zentrum Automobil“ auf der Konferenz keine Eintagsfliege war. Inzwischen wird deutlich, dass es hauptsächlich Betriebe der Automobilindustrie sind, in denen rechte Listen zu den Wahlen antreten.
In der gemeinsamen Zeitschrift „Alternative Gewerkschaft“, die „Zentrum Automobil“ nach eigenen Angaben bei Daimler, BMW und Opel in zehntausender Auflage verteilt, wird zudem auch der ideologische Hintergrund dieser Kooperation deutlich.

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UZ - Unsere Zeit

antifa logoMit Vorbildcharakter einigten sich die Präsidenten des SV Werder Bremen, Dr. Hubertus Hess-Grunewald, und des SV Babelsberg 03, Archibald Horlitz, in einem Gespräch auf die Durchführung gemeinsamer alternativer Soli-Aktionen. Beide sprachen sich hierbei mit aller Kraft, stellvertretend für ihre Vereine, gegen Rechtsextremismus – in den Stadien und der Gesellschaft – aus.

In seiner Rede anlässlich der Übernahme einer Gastprofessur an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität am 31. Januar äußerte sich der ehemalige Bundespräsident zu gesellschaftlichen Themen und führte aus, dass es nicht hilfreich sei, statt von „Zigeunern“ von „Sinti und Roma“ zu sprechen, weil das die Probleme nicht löse.

„Der Kampf gegen rassistische Diskriminierungen ist entscheidend, um ein gutes Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland zu ermöglichen. Wenn die Äußerungen Herrn Gaucks so gemeint sind, dass ein Kampf gegen rassistische Sprache alleine nicht ausreicht, würden wir dem zustimmen. Deshalb kann dem Kampf gegen diskriminierende Begriffe aber nicht die Berechtigung abgesprochen werden“, betont Merdjan Jakupov, Geschäftsführer von Amaro Drom e.V.

Babelsberg 03 gegen BSC Chemie LeipzigAm Freitag, dem 02.02.2018 empfängt der SV Babelsberg 03 die BSG Chemie Leipzig zum Rückspiel in der Regionalligasaison 2017/2018 unter Flutlicht im Karl-Liebknecht-Stadion. Eine Begegnung der seltenen Art, denn Chemie Leipzig gastiert seit jahrelanger Abstinenz das erste Mal wieder im KarLi. Aufgrund dieses Umstandes erwartet Babelsberg 03 ein hohes Zuschaueraufkommen, stuft das Spiel jedoch, wegen der nahezu deckungsgleichen Wertevorstellungen beider Fanlager, als eine sportlich spannende, jedoch harmonische Begegnung von Gleichgesinnten ein.

Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich die Fans, angesichts der NOFV-Skandalurteile gegen beide Vereine, deutlich äußern und ihren Unmut in Proteste umsetzen werden. Diese Wut ist durchaus verständlich, denn noch immer ist unser Verein mit der Verurteilung durch den NOFV in Höhe von 7.000 € konfrontiert.

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