“Heute haben wir mit hunderttausenden Menschen global und coronakonform für Klimagerechtigkeit gestreikt. Am Wochenende werden unsere Freund*innen von Ende Gelände Kohleinfrastrukur blockieren und am Dienstag stehen wir mit den Beschäftigten des ÖPNV erneut auf der Straße für eine sozial-gerechte Mobilitätswende!“, sagt Quang Anh Paasch, Pressesprecher Fridays for Future Deutschland.

Der heutige Streik ist die erste Großdemonstration der Klimagerechtigkeits-Bewegung seit Februar 2020. Auf Grund der Covid-19-Pandemie wurde im März und April online und seit Mai wieder auf der Straße gestreikt. Um sicherstellen zu können, dass die Demonstrationen coronakonform verlaufen, wurden deutschlandweit Hygienekonzepte ausgearbeitet.

„Wer eine Zukunft mit Klimagerechtigkeit will, der kann sich ganz offensichtlich nicht auf die Regierung in Berlin verlassen. Es braucht weiter den Druck der Klimabewegung. DIE LINKE steht hinter den Demonstrantinnen und Demonstranten, die beim globalen Klimastreik ihren Protest für mehr Klimaschutz und eine sozial-ökologische Wende in ganz Deutschland auf Straßen und Plätze tragen“, erklärt...

ausgestrahlt sonneAtommüll-Lieferung vom britischen Sellafield ins hessische Biblis. Transport-Moratorium trotz steigender Infektionszahlen aufgehoben.

Der Transport von sechs Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield in die Zwischenlager-Halle auf dem Gelände des hessischen AKW Biblis soll noch in diesem Herbst stattfinden. Die Lieferung war ursprünglich schon...

Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ ruft Fridays for Future am 25.09.20 zum 6. globalen Klimastreik auf. Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der ganzen Welt will die Bewegung damit ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen. Im Mittelpunkt der deutschen Proteste wird das Verschleppen der Energiewende stehen.

„Die Pandemie zeigt uns umso deutlicher wie sozial ungerecht unsere Gesellschaft ist...

Fridays for Future, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der ökologische Verkehrsclub VCD fordern von der Bundesregierung ein langfristiges Konjunktur- und Investitionspaket, das die Bedürfnisse der Menschen und nicht den Autoverkehr in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik stellt. Ein Forderungspapier, das die notwendigen...

Alle Doerfer bleibenUnter dem Motto “Alle Dörfer bleiben! Jetzt erst recht!” rufen Anwohnende sowie über 20 bundesweite und regionale Organisationen für den kommenden Sonntag, den 30. August, zu einer Demonstration am Braunkohle-Tagebau Garzweiler im Rheinischen Kohlerevier auf.

Das im Juli von der Bundesregierung beschlossene sogenannte „Kohleausstiegsgesetz“ soll dem Energiekonzern RWE ermöglichen, sechs weitere...

Die Klimagerechtigkeitsbewegung Fridays For Future kündigt für den 25. September einen globalen Klimaaktionstag an. Bundesweit werden in hunderten Städten Protestaktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit und globale Ungleichheit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Zudem wird es weltweit Aktionen und Streiks zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze geben.

„Bereits in den kommenden Jahren...

„Ich begrüße, dass die Bundeskanzlerin den Vertreterinnen von Fridays for Future zugesichert hat, dass sie Mercosur so nicht mehr ratifizieren will. Es ist widersinnig, einerseits ein Abkommen zu schließen, das die Abholzung des Regenwaldes und damit den Klimawandel beschleunigt, während wir andererseits – richtigerweise - großen Aufwand betreiben, um unsere Industrie und Mobilität nachhaltig und...

Die Natur hat sich während dem Lockdown erholt, sagen die einen. Andere finden, nicht Corona wäre der Virus, der die Menschheit befallen hat, sondern die Menschen seien der Virus, der die Erde befallen hat. Andere – die, die herrschen und besitzen – reden nicht, sondern handeln und pumpen Milliarden in die Lufthansa, während sie zeitgleich planen beim Personal der Deutschen Bahn einzusparen und...

Fridays for FutureSowohl am heutigen Freitag, als auch in der vergangenen Woche haben Aktivist*innen von Fridays for Future in über 50 Städten bundesweit gegen das heute im Bundestag verabschiedete Kohleausstiegsgesetz protestiert, welches den Kohleausstieg bis 2038 festschreibt. In unter anderem Dresden, Berlin, Hamburg und Konstanz demonstrierten Schüler*innen und Studierende mit bis zu 1000 Menschen in...

Der Kohleausstieg, den der Bundestag an diesem Freitag beschließen wird, ist nach Ansicht des BUND-Vorsitzenden Olaf Bandt inkonsequent und völlig unzureichend. Zwar sei das Gesetz sozial- und strukturpolitisch vorbildlich abgesichert, aber klimapolitisch handele es sich um eine Bankrotterklärung, schreibt Bandt in einem Beitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe).

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