„Die Haltung der Bundeswehr zur Homosexualität war falsch. Sie war damals schon falsch und hinkte der Gesellschaft hinterher, und sie ist es aus heutiger Sicht umso mehr. Ich bedauere diese Praxis sehr. Bei all denen, die darunter zu leiden hatten, bitte ich um Entschuldigung“ so Kramp-Karrenbauer in der letzten Woche im Bundestag.

Das „Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften“ hat den Umgang der BRD Armee mit Homosexuellen von 1955 bis 2000 „auf breiter Quellenbasis“ untersucht.

SPD-Kriegsminister Scharping betrieb eine Kursänderung „gegen den erklärten Willen und hartnäckigen Widerstand der militärischen Führung“ im Jahr 2000. Und so ekelhaft es klingt, seit 2001 werden sogar wegen uns Kriege geführt. Zumindest wenn man dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Grüne) glaubt. „Wir kämpfen in Afghanistan für Frauen und Homorechte“. Kein Wunder, dass der den Grünen nahestehende LSVD die Initiative zur Aufarbeitung der Diskriminierung begrüßt und eine Entschädigung als „längst überfällig“ bezeichnet.

Auch wir Kommunist*innen sind gegen die Diskriminierung auf Grund der Sexualität und Lebensweise. Nur: Diese Diskriminierung hätte es niemals gegeben, wenn diese „Speerspitze gegen die DDR und die Sowjetunion“ niemals aufgebaut worden wäre!

Abrüsten statt Aufrüsten! Bundeswehr(macht) wegtreten!

Quelle:

DKP queer